{"id":1109,"date":"2016-08-22T21:42:23","date_gmt":"2016-08-22T19:42:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=1109"},"modified":"2016-08-22T21:43:54","modified_gmt":"2016-08-22T19:43:54","slug":"vlach-ein-meister-aus-tschechien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2016\/08\/22\/vlach-ein-meister-aus-tschechien\/","title":{"rendered":"[Rezensionen im Vergleich] Vlach: Ein Meister aus Tschechien"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Josef Vlach und das Tschechische Kammerorchester<br \/>\nStanislav Ducho\u0148, Oboe; Ilya Hurn\u00edk, Klavier; Karel Patras, Harfe<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 30px;\">Henry Purcell: Suite aus \u201aKing Arthur\u2019 f\u00fcr Streicher<br \/>\nWolfgang Amadeus Mozart: Divertimento D-Dur KV 136, Eine kleine Nachtmusik KV 525, Adagio und Fuge c-moll KV 546<br \/>\nPjotr Tschaikowsky: Andante cantabile aus dem 1. Streichquartett op. 11, Serenade C-Dur op. 48<br \/>\nAnton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k: Serenade E-Dur op. 22, Tschechische Suite op. 39<br \/>\nClaude Debussy: Danse sacr\u00e9e et danse profane<br \/>\nJosef Suk: Serenade Es-Dur op. 6<br \/>\nOttorino Respighi: Gli Uccelli<br \/>\nIgor Strawinsky: Apollon musag\u00e8te<br \/>\nBenjamin Britten: Variations on a Theme of Frank Bridge op. 10<br \/>\nJi\u0159\u00ed Pauer: Symphonie f\u00fcr Streicher (1978)<br \/>\nIlya Hurn\u00edk: Konzert f\u00fcr Oboe, Klavier und Streichorchester (1954\/59)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Supraphon SU 4203-2 (4 CD-Box) (EAN: 099925420321)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/0064.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1106\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1106\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/0064-300x260.jpg\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"337\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/0064-300x260.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/0064-768x665.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/0064.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Josef Vlach (1923-88) gilt den traditionsbewussten tschechischen Musikern als der legitime Fortf\u00fchrer einer authentischen Linie, die sich von Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k, Josef Suk und V\u00e1clav Talich als seinem direkten Vorl\u00e4ufer bis heute zu Ji\u0159\u00ed B\u011blohl\u00e1vek (heute Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie) und dessen Sch\u00fcler Jakub Hr\u016f\u0161a (der jetzt im Herbst seine Stellung als Chefdirigent der Bamberger Symphoniker antritt) erstreckt. Das kann man h\u00f6ren! War Talich der bis heute bedeutendste Dirigent Tschechiens, so ist Vlach nicht nur in Bezug auf seine verfeinerte nat\u00fcrliche Muskalit\u00e4t der Nachfolger Talichs, er \u00fcbernahm als hervorragender Geiger auch aus dessen H\u00e4nden das Tschechische Kammerorchester, das er fortan vom Konzertmeisterpult aus leiten sollte (leider sind keine Mitschnitte des Streicherensembles unter Talich erhalten). Unter Vlach wurde das Tschechische Kammerorchester denn auch zu einem der weltweit anerkannt f\u00fchrenden Streichorchester, vergleichbar den Busch Chamber Players, dem Kammerorchester Edwin Fischers in der Schweiz, dem Niederl\u00e4ndischen Kammerorchester unter Szymon Goldberg, der Salzburger Camerata unter S\u00e1ndor V\u00e9gh oder sp\u00e4ter dem finnischen Ostrobothnian Chamber Orchestra unter Juha Kangas \u2013 als einer jener unverkennbaren Klangk\u00f6rper, die von einem herausragenden K\u00fcnstler geformt und in jeder Hinsicht sowohl zu bestechender Makellosigkeit angehalten wurden als auch eine ganz spezifische Klang- und Ausdruckskultur verk\u00f6rperten. Was ist typisch f\u00fcr Vlachs Tschechisches Kammerorchester? Der dunkel abget\u00f6nte Klang, der zwar die Oberstimmen sich wunderbar entfalten l\u00e4sst, jedoch immer die Mittel- und Unterstimmen ebenso lebendig mitwirken und zur Geltung kommen l\u00e4sst \u2013 gerade auch die Bratschen und Celli sind ganz wunderbar sowohl hinsichtlich der Gruppenhomogenit\u00e4t als auch der technischen und tonlichen Vollendung: also ein Fundament, das vital tr\u00e4gt und von den Geigengruppen umso h\u00f6here Qualit\u00e4t fordert \u2013 denn, wenn die Tiefe so sauber und klar ist, h\u00f6rt man umso unvermeidlicher jede Tr\u00fcbung und Unkultiviertheit in der H\u00f6he. Das Ganze hat einen gro\u00dfartig geschlossenen Ausdruck, die Phrasierung jeder Stimme ist so einheitlich, als spielte jeweils ein gro\u00dfes Instrument. Hinzu kommt jene besondere W\u00e4rme, Empfindsamkeit und lyrische Leidenschaftlichkeit auch in den vertr\u00e4umtesten und introvertiertesten Episoden, und jene subtil beschwingte Musikanterie, wie sie den Tschechen wie keinem anderen Volk zu eigen ist \u2013 eine S\u00fc\u00dfe auch, die etwas herber und viel unschuldiger ist als etwa jene des Wiener Stils. \u00dcber allem liegt ein unaussprechlicher Zauber, ein Geheimnis der Beseeltheit, ein wunderbar ausgeglichenes Verh\u00e4ltnis von immerw\u00e4hrendem Gesang und nie ins Mechanische umkippendem noch erlahmenden Rhythmus. Das Schnelle wird nicht hart und hysterisch, das Langsame badet nicht in haltlosen Emotionen \u2013 es ist also auch jener Schuss N\u00fcchternheit dabei, der nichts mit sachlicher K\u00e4lte zu tun hat (dies beispielsweise eine Gefahr deutscher Ensembles), der aber die durchgehende Orientierung am strukturell Wesentlichen erm\u00f6glicht. Auch der Humor bleibt fein, und die Kunst der \u00dcberg\u00e4nge zeugt von gro\u00dfer innerlicher Beweglichkeit und agogischer Flexibilit\u00e4t. Alles Zeichen einer Kultur im H\u00f6chststand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vlachs Mozart ist kraftvoll, vital, und dabei stets auch transparent, klar artikuliert ohne die auch bei den Wienern so \u00fcbliche redundante Betonung der schweren Taktzeiten, und die Leichtigkeit ist weniger eine Sache des Klangs an und f\u00fcr sich als der Beweglichkeit der Gestaltung. Ganz gro\u00dfartig ersteht Adagio und Fuge in c-moll, man f\u00fchlt sich in die barocke Welt des Introitus und Kyrie aus Mozarts Requiem versetzt. Und auch von der Kleinen Nachtmusik kenne ich keine nat\u00fcrlicher und treffsicherer ausgef\u00fchrte Aufnahme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Dvo\u0159\u00e1k und Suk ist man ganz zuhause. Das kann nicht authentischer verstanden werden. Wie bei Dvo\u0159\u00e1k wird es auch bei Tschaikowsky nie billig, langweilig, sentimental oder mechanisch, sondern fesselt mit einer W\u00fcrde, Grazie und unaufgesetzten Tiefe der Empfindung, wie dies kaum irgendwo der Fall ist. Auch zeigt sich hier endlich einmal wieder, was f\u00fcr einmalige, in einer ad\u00e4quaten Auff\u00fchrung un\u00fcbertreffliche Meisterwerke die beiden ber\u00fchmten Serenaden von Dvo\u0159\u00e1k und Tschaikowsky sind. So gespielt, wenn eine solche F\u00fclle und Lebenskraft sogar noch auf einer antiquierten Aufnahme r\u00fcberkommt, kann man nur bedauern, dass man es nie wieder im Konzert wird h\u00f6ren k\u00f6nnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Henry Purcells King Arthur-Suite werden Verfechter der heute landauf landab eingesickerten \u201ahistorischen Auff\u00fchrungspraxis\u2019, also einer philologisch aus dem Notenbild und schriftlich \u00fcberlieferten Berichten und Anleitungen abgeleiteten hypothetischen Herangehensweise, in der hier zu h\u00f6renden Art und Weise entschieden ablehnen. Was sie dabei \u00fcberh\u00f6ren, ist bei allen gewiss vorhandenen Relikten romantischer Tradition die wendige Phrasierung, die sich nat\u00fcrlich nicht in spritziger Kleinteiligkeit verzettelt, sondern stets den Blick aufs Ganze heftet, wie auch die beseelte Sanglichkeit und rhythmische Urkraft, die nicht gestelzt pr\u00e4tenti\u00f6s von H\u00f6ckchen zu St\u00f6ckchen h\u00fcpft, sondern aus dem zugrundeliegenden Momentum sch\u00f6pft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von Ottorino Respighis \u201aGli Uccelli\u2019 habe ich nie auch nur ann\u00e4hernd so zauberhafte und bis ins Zerbrechlichste vitale Auff\u00fchrung geh\u00f6rt. Man achte zum Beispiel nur einmal darauf, wie unwiderstehlich sich das neobarocke Rustico in \u201aLa Gallina da Jean-Philippe Rameau\u2019 artikuliert und entfaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Benjamin Brittens kaprizi\u00f6se Frank Bridge-Variationen und Igor Strawinskys aparte Farben- und Gestenwelt \u201aApollon musag\u00e8te\u2019 erfahren musterg\u00fcltig organische, in jedem Moment wunderbar feine und klar charakterzeichnende Darbietungen. Sehr sch\u00f6n auch, wenngleich nicht ganz so am Kern des Idioms, die beiden stilisiert schreitenden T\u00e4nze Debussys mit dem Harfensolisten Karel Patras.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bleiben die beiden tschechischen Meister, die hierzulande heute kaum jemand kennt. Ilya Hurn\u00edk (1922-2013) erweist sich als musikantischer Architekt eines dissonanzgew\u00fcrzten, kurzweiligen, dabei aber in klarer Formgebung verankerten Neobarock mit einem spezifisch b\u00f6hmischen Einschlag, wie wir das \u2013 in ornamentisch komplexerer Faktur \u2013 auch teilweise von Martin\u016f kennen. Sein Konzert ist viers\u00e4tzig, mit entschieden kontrastierenden Charakteren, mit einem spielerisch filigranen Element auch bei harter, kurz abgerissener Artikulation, und au\u00dfer dem ausgezeichneten slowakischen Oboisten Stanislav Ducho\u0148 wirkt der Komponist selbst am Klavier mit, was uns nat\u00fcrlich auch ahnen l\u00e4sst, wie sehr die Musik hier im Sinne des Komponisten erarbeitet wurde. Diese Musik mag nicht gro\u00df sein, doch sie bietet mehr als distinguierte Unterhaltung und einpr\u00e4gsame Gesten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein anderes Kaliber freilich noch ist Ji\u0159\u00ed Pauer (1919-2007), dessen reife Symphonie f\u00fcr Streicher das Zeug h\u00e4tte, auch heute noch eine effektvolle Bereicherung des Streicherrepertoires zu sein. Pauer kn\u00fcpft an das Bart\u00f3k\u2019sche Barbaro an, mit wuchtigen, dissonanzfreudigen Akkordbildungen, sehr zielstrebig angelegten Steigerungen, couragierten Schichtungen und einer die Entwicklungen offenkundig gliedernden, klar formulierten Motivik, die an und f\u00fcr sich die geringste Leistung des Komponisten ist. Es sind eindeutig nicht die etwas unbedeutenden markanten Motive, die die Qualit\u00e4t dieser Musik ausmachen, sondern die Art ihrer Durchf\u00fchrung. Der gro\u00dfe langsame Mittelsatz er\u00f6ffnet eine andere, tragische Einsamkeit auslotende Welt \u2013 man kann hier gar an Schostakowitsch denken \u2013, doch der originelle Aufbau beinhaltet einen pl\u00f6tzlichen Scherzo-Ausbruch, dem \u2013 zun\u00e4chst wie ein Trio scheinend \u2013 eine \u00e4u\u00dferst leidenschaftliche, getragene melodische Entfaltung folgt, die sich zu h\u00f6chster Spannung steigert. \u00dcberraschenderweise kehrt das Scherzando nicht wieder, sondern der Abbau der Spannung leitet direkt in das breite Haupttempo \u00fcber, in welchem das ergreifende St\u00fcck endet. Auch im schnellen Schlusssatz sind es erhebliche Tempo- und Strukturkontraste, die unerwartet eintreten und das Werk mit ganz eigenem Leben erf\u00fcllen. Dar\u00fcber sieht man gerne \u00fcber einige vielleicht allzu oberfl\u00e4chliche Effektfolgen hinweg, die zun\u00e4chst sehr animierend wirken k\u00f6nnen, sich jedoch bei \u00f6fterem H\u00f6ren, wenn es nicht so fantastisch gespielt wird wie wir, auch schnell abnutzen k\u00f6nnten. Dieser Einwand gilt aber auch f\u00fcr eine Vielzahl von Musik, die regelm\u00e4\u00dfig in unseren Konzerts\u00e4len zu h\u00f6ren ist. Den Namen Pauer sollte man sich merken, denn es gibt nicht gar so viel Musik auf solchem Niveau in der tschechischen Musik seit Martin\u016f.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fazit: eine grandiose Box von einem der besten Ensembles in der Geschichte des 20. Jahrhunderts, das mit einer Eindringlichkeit und charakterfesten Unbedingtheit, auch einem ausgesprochen fein geschulten Korrelationsverm\u00f6gen und h\u00f6chstkultivierter Abstimmung in allen Bereichen agiert. Jeder Streichorchesterleiter sollte diese Aufnahmen kennen. Auch die klangliche Aufbereitung der Aufnahmen aus den Jahren 1960-81, die davon profitiert, dass diese bereits damals exzellent verwirklicht wurden, ist sehr ansprechend, rund, brillant und nat\u00fcrlich. Und der Booklettext von Petr Kadlec erz\u00e4hlt in sehr anr\u00fchrender Weise die Geschichte Vlachs und seines Kammerorchesters.<\/p>\n<p><strong>[Christoph Schl\u00fcren, August 2016]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Josef Vlach und das Tschechische Kammerorchester Stanislav Ducho\u0148, Oboe; Ilya Hurn\u00edk, Klavier; Karel Patras, Harfe Henry Purcell: Suite aus \u201aKing Arthur\u2019 f\u00fcr Streicher Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento D-Dur KV 136, Eine kleine Nachtmusik KV 525, Adagio und Fuge c-moll KV 546 Pjotr Tschaikowsky: Andante cantabile aus dem 1. 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