{"id":219,"date":"2015-11-10T19:07:17","date_gmt":"2015-11-10T18:07:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=219"},"modified":"2015-11-10T19:07:17","modified_gmt":"2015-11-10T18:07:17","slug":"der-junge-wilde-finnlands","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2015\/11\/10\/der-junge-wilde-finnlands\/","title":{"rendered":"Der junge Wilde Finnlands"},"content":{"rendered":"<p>ODE 1270-2, ISBN: 0 761195 127025<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kuula_Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-220\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kuula_Cover-300x297.jpg\" alt=\"Kuula_Cover\" width=\"300\" height=\"297\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kuula_Cover-300x297.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kuula_Cover-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Kuula_Cover.jpg 394w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em>Mit Orchesterwerken Toivo Kuulas leistet das Philharmonische Orchester Turku, unter der Leitung von Leif Segerstam, einen Beitrag zur Pflege finnischer Komponisten. Gespielt werden dessen beiden S\u00fcdosterbothnischen Suiten (Nr. 1, op. 9 und Nr. 2, Op. 20) sowie der Festmarsch Op. 13 und Preludium und Fuge Op. 10.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Jean Sibelius, der in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, polarisiert bis heute Musiker und Musikwissenschaftler vor allem im deutschen Sprachraum, was seiner internationalen Reputation, ja Verg\u00f6tterung als DER Komponist Finnlands nicht schadet, diese sogar gewisserma\u00dfen verst\u00e4rkt. Umso erfreulicher und abwechslungsreicher ist es, wenn der Fokus hin und wieder dann auf dessen Zeitgenossen f\u00e4llt und deren Talent Tribut zollt \u2013 wie zum Beispiel Toivo Kuula, einem viel zu fr\u00fch abberufen Komponisten (1883 \u2013 1918). Zu fr\u00fch, da er im Zuge von lik\u00f6rseligen Feierlichkeiten zum Ende des finnischen B\u00fcrgerkrieges erschossen wurde \u2013 wie der solide, leider nur in Englisch und Finnisch verfasste Booklettext von Kimmo Korhonen verr\u00e4t. Und Kuula war einer, der zweifelsohne gro\u00dfes Talent hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein seinem Temperament entsprechendes, zugleich genrebedingt plakatives Beispiel ist der er\u00f6ffnende Festmarsch Op. 13 (<em>Juhlamarssi<\/em>). Bereits hier erweist Kuula seinem Ruf als Melodiker und finnischer Patriot alle Ehre. Das beginnende C-Dur-Thema im Horn weist bereits auf ein fernes Idyll voraus, auf das man im Jahre 1910 noch flehentlich wartete (und das in seiner Motivik sicher nicht zuf\u00e4llig an die Alphornweise \u201eHoch auf\u00b4m Berg, tief im Tal gr\u00fc\u00df ich dich viel tausend Mal!\u201c im Schlusssatz von Brahms\u00b4 1. Symphonie in c-Moll Op. 68 erinnert). Gekonnt spinnt der Komponist seinen dreiteiligen Hymnus weiter und spart dabei nicht mit direkten Perkussionseffekten, bei deren L\u00e4rm es der Phantasie des H\u00f6rers \u00fcberlassen bleibt, ob man dahinter Schlachtsalven des Krieges oder Gewehrspaliere im Zuge der gewonnenen Freiheit heraush\u00f6ren soll. Nun w\u00e4re es ungerecht zu sagen, der <em>Juhlamarssi<\/em> lebe nur von seiner Vordergr\u00fcndigkeit; Kuula beherrscht, zur Zeit der Komposition 27 Jahre alt, alle Facetten des Orchesters und die F\u00e4higkeit zum Kontrast. Besonders sch\u00f6n gelingt dies im Mittelteil, wenn die Hymne und die wirklich permanenten Beckenschl\u00e4ge sich beruhigen. Denn dort stimmen die Klarinetten eine Art Trio an, das Melancholie in e-Moll sowie zarte Geigeneffekte in sich vereint. Auch die Philharmoniker aus Turku, die hier unter der Leitung von Leif Segerstam zu h\u00f6ren sind, geben den Zauber dieses etwas kurzen Mittelteils sch\u00f6n wieder. In gleicher Weise st\u00fcrzen sie sich mit Inbrunst auf die eigentlichen Marschabschnitte, wobei gerade bei solch einem Werk und einem Dirigenten wie Segerstam etwas mehr Differenzierung zwischen den Lautst\u00e4rken w\u00fcnschenswert w\u00e4re, kurz etwas weniger des Guten. Das gilt besonders f\u00fcr die Trompeten, die vor allem bei den Spitzent\u00f6nen h\u00f6rbar an ihre Grenzen gelangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Deutlich mehr musikalischen Atem offeriert die gr\u00f6\u00dftenteils 1906\/07 entstandene Erste S\u00fcdostbottnische Suite Nr. 1, Op. 9, benannt also nach dem zentralwestfinnischen Bundesstaat, der am Ostufer der bottnischen Meerbusens liegt. Gleich beim ersten Satz <em>Landschaft (Maisema) <\/em>treten einerseits sowohl die sehr intonationssicheren Holzbl\u00e4ser als auch die tiefen Streicherb\u00e4sse, also Bratschen bis Kontrab\u00e4sse hervor. Andererseits h\u00f6rt man von den laut Partitur zupfenden Violinen gleich zu Beginn so gut wie nichts, was auch sp\u00e4ter im Satz auff\u00e4llt. Das Herz des St\u00fcckes, das sehr elegische Englischhornsolo, tr\u00e4gt der Solist Satu Ala zwar mit einem guten, bewusst schlichten Ton vor (mit einer sehr dezenten Streicherbegleitung). Jedoch l\u00e4sst er dieses (gerade f\u00fcr die Tempobezeichnung <em>Moderato<\/em>) zu schnell vor\u00fcberziehen, wodurch der Eindruck von etwas abgeflachter Tiefe der Empfindung entsteht, insbesondere durch die eher geringen dynamischen Abstufungen. \u00dcberhaupt z\u00e4hlt die Differenzierung der Dynamik eher zu den Schw\u00e4chen zumindest in <em>Maisema<\/em>, etwa auch bei dem ans Solo anschlie\u00dfenden Streicherchoral, wo von Beachtung des <em>pianissimo <\/em>keine Rede sein kann. Allerdings hebt Segerstam diese M\u00e4ngel gegen Ende etwas auf, wenn die Pizzicati eher zu h\u00f6ren sind und er das den Satz beschlie\u00dfende <em>Largamente<\/em> dezent w\u00f6rtlich nimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dass sich Kuula in seinem Werk auf finnische Folklore konzentriert, beweist auch das daraufhin erklingende Volkslied (<em>Kansanlaulu<\/em>). Die blo\u00dfe Streicherbesetzung l\u00e4sst nicht zuf\u00e4llig an \u00e4hnlich besetzte Werke Edvard Griegs, Johan Svendsens oder Jean Sibelius\u2019 denken. Eine sehr melancholisch gef\u00e4rbte e-Moll-Melodie, zuerst im Solocello, sp\u00e4ter in den Violinen, wird von einem harmonisch vielfarbig angereicherten Choralsatz begleitet, der dem St\u00fcck einen sehr schlichten Glanz verleiht. Die Tatsache, dass der Klangk\u00f6rper aus Turku hier eher ein <em>Moderato<\/em> denn das vorgegebene <em>Adagio<\/em> zum Tempo nimmt, kann man verschieden beurteilen, immerhin handelt es sich hier ja um ein Volkslied \u2013 und dieses sollte nicht zu pr\u00e4tenti\u00f6s klingen. Von einem \u00e4hnlichen Charme ist der darauf erklingende s\u00fcdostbottische Tanz (<em>Pohjalainen tanssi<\/em>) mit seiner schlichten dorischen Weise und der etwas eigenwilligen melodischen Bauart. Gerade dieses Mittelst\u00fcck der Suite lebt von seiner Schlichtheit und einer bis dahin ungewohnten dynamischen Ausgeglichenheit, gerade was die Integration der Pauken anbelangt. Ebenfalls sehr einfalls- und kontrastreich ist das vierte St\u00fcck der Suite, der Teufelstanz (<em>Pirun Polska<\/em>). In seiner Anlage deutlich ein Scherzo, bietet dieser Satz nicht nur ein metrisch unbestimmtes Thema (trotz Dreivierteltakt), sondern auch eine bemerkenswerte musikalische Entwicklung, bei der auch die Orchesterfarben eine Rolle spielen. Einzig die Holzbl\u00e4ser treten beim Fortissimo des Scherzos zu sehr in den Hintergrund, fallen aber im Trio daf\u00fcr umso sch\u00f6ner ins Gewicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Den gro\u00dfangelegten Schlusssatz der ersten S\u00fcdostbottnischen Suite, Lied der D\u00e4mmerung (<em>H\u00e4m\u00e4r\u00e4n laulu<\/em>) empfanden zwei bedeutsame Lehrer Kuulas aus Bologna, Enrico Bossi und Luigi Torchi, als wunderbar, kritisierten aber dessen Orchestrierung. Wahrscheinlich bezogen beide sich auf die Tatsache, dass Kuula bereits vom monumentalen Beginn des Satzes an bem\u00fcht war, bei aller Spannung einen dennoch differenzierten Klang aufgrund der reichhaltigen Form zu erzielen. Eine pavaneartige Melodie im alla-breve-Metrum baut sich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zu einer eher dunklen Hymne auf und wird in ihrer Schlichtheit darin kontrastiert, dass Kuula auch hier seine akkordischen Raffinessen spielen l\u00e4sst. Dem gegen\u00fcber steht ein luzides Thema im Englischhorn, welches dem Finale einen eher t\u00e4nzerischen Charakter verleiht, obgleich auch hier bereits eine hymnische Steigerung eintritt. Alsbald wechselt das Geschehen wieder ins Tempo primo, der archaische Anfang kehrt wieder, nur breiter und pathetischer und m\u00fcndet schlie\u00dflich in einem Beckenschlag, woraufhin das Ganze, mit letzten Partikeln der motivgebenden Quarte d-d-a, leise erlischt. Die heterogene Form von <em>H\u00e4m\u00e4r\u00e4n laulu <\/em>hat gleicherma\u00dfen ihre St\u00e4rken und Schw\u00e4chen; zumindest bem\u00fcht sich Leif Segerstam mit den Turkuer Philharmonikern, diese unter einen Bogen zu zw\u00e4ngen und mechanische Stereotypen zu vermeiden, was gr\u00f6\u00dftenteils auch gelingt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Dass die zweite S\u00fcdostbottnische Suite sieben Jahre sp\u00e4ter entstanden ist (1912\/13), h\u00f6rt man am fortgeschrittenen kompositorischen Handwerk Kuulas. Sehr reizvoll und anfangs pittoresk erklingt die Ankunft der Braut (<em>Tulopeli<\/em>), wenn die H\u00f6rner mit einem Signal in Mahlerscher Manier beginnen und aus dem darin enthaltenen Motivmaterial ein immer m\u00e4chtiger orchestriertes Fugato formen. Leider ger\u00e4t zwar das Orchester mit dem Streichereinsatz deutlich ins Schleppen, gewinnt daf\u00fcr jedoch bei vollem Tuttieinsatz wieder an Tempo. Erfreulich ist die hier wohlbedachte Steigerung gegen Ende, was vor allem die dynamische Auskostung bis hin zum fff anbelangt. Der darauffolgende Regen im Walde (<em>Mets\u00e4ss\u00e4 sataa<\/em>) zeigt besonders deutlich, zu welch raffinierten Instrumentationsl\u00f6sungen Kuula in der Lage war. \u00dcber einem huschenden Streichersatz werfen die in ihrer Besetzung erweiterten Holzbl\u00e4ser modal gef\u00e4rbte Signale in den Raum, die dem Ganzen eine besondere Exotik verleihen. Die Besch\u00e4ftigung Kuulas mit Debussy ist hier deutlich zu sp\u00fcren, gleichwohl offenbart der Komponist vor allem in der Mitte des Satzes seine eigene Handschrift, wenn sich klare Tutti-Konturen ergeben. Die Philharmoniker nehmen das Allegro durchaus w\u00f6rtlich, schaffen es jedoch auch, die besondere Atmosph\u00e4re dieses Satz wiederzugeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie auch in der ersten Suite haben die Streicher einen Satz alleine. Wieder ist es die auff\u00e4llige N\u00e4he zu anderen nordisch-romantischen Vorbildern, die der dritte Satz, ein Menuett (<em>Minuee<\/em>), suggeriert, ohne dass jedoch auch nur der geringste Eindruck von Nachahmung etwa Griegs entst\u00fcnde. Das Prinzip ist hier \u00e4hnlich wie in <em>Tulopeli<\/em>: ein zierliches Thema gibt dem Satz ein Ger\u00fcst, welches immer gr\u00f6\u00dfer und breiter wird bis hin zum Schluss. Da h\u00e4tte es den recht klangfreudigen Ausf\u00fchrenden nicht geschadet, wenn sie das <em>Moderato<\/em> nicht allzu w\u00f6rtlich genommen und dem Satz etwas mehr Schwung verpasst h\u00e4tten. Ausgewogener klingt der Tanz der Waisenkinder (<em>Orpolasten polska<\/em>), der in seiner kompakten K\u00fcrze und originellen Instrumentierung eine nahezu schwerelose Melancholie ausstrahlt. Gerade mit diesem Intermezzo beweist Kuula seinen herrlichen Facettenreichtum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das abschlie\u00dfende Irrlicht (<em>Hiidet virvoja viritti<\/em>) bekr\u00e4ftigt, \u00e4hnlich dem Schlusssatz der ersten S\u00fcdostbottnischen Suite, allein schon durch seinen Titel wiederum die monumentale Ader des Komponisten. Abgesehen von dem arg vibrierend er\u00f6ffnenden Cellosolo bietet der Satzanfang in den ersten drei Minuten dennoch eine klanglich sehr abwechslungsreiche (dank zweier Harfen und Celesta), gleichwohl deutlich dramatischere Szenerie als das Vorhergehende. Nachdem daraufhin das dunkle Cellothema wieder ert\u00f6nt und die klangliche Sch\u00e4rfe des Tuttis zu einem ersten H\u00f6hepunkt findet, beginnt der Satz eher zu flie\u00dfen, sprich in einen Kehraus zu f\u00fchren. Kuula verleugnet auch hier nie seine gereifte Meisterschaft der Instrumentierung, alles klingt luzide und leicht. Zun\u00e4chst. Dass der Schein aber tr\u00fcgt, merkt man mit einem schleichenden Wechsel, harte Klangballungen nehmen immer weiter zu, es entsteht eher eine N\u00e4he zum Symphoniker Sibelius und dessen fluoreszierenden Klangkaskaden. Wie mittlerweile zu erwarten, kommt es auch hier zu einem machtvollen H\u00f6hepunkt, schlie\u00dflich h\u00e4lt das Geschehen inne. Zuletzt ergibt sich auch hier die dreiteilige Form-Symmetrie, das Ende kommt dann \u00fcberraschend schlicht und ohne \u00e4u\u00dferliche Dramatik daher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Anhand der beiden Suiten hat sich gezeigt, wie entscheidend Toivo Kuula sich in wenigen Jahren entwickelte, aber auch, wie gleicherma\u00dfen finnisch und kosmopolitisch, wie gleicherma\u00dfen temperamentvoll und einf\u00fchlsam-differenziert seine k\u00fcnstlerische Gestaltung war. Das letzte Beispiel dieser CD, Pr\u00e4ludium und Fuge Op. 10 (1909), belegt dies nochmals eindrucksvoll. \u00dcber einem Bass-Ostinato, das hier leider etwas zu leise erklingt, intonieren die Klarinetten und Oboen eine einfache achttaktige Melodie in c-moll, auf deren Basis sich das formal sehr geschlossene Pr\u00e4ludium aufbaut und ebenso wieder abklingt. Die Kontinuit\u00e4t gelingt dem Orchester passabel, das <em>Largamente<\/em> in der zweiten H\u00e4lfte kommt verhalten. Einen kraftvollen Bogen spannt die Fuge, die sowohl alle Elemente der Bach-geschulten Kontrapunktik (c-Moll-Soggetto, gekonnte Dux-Comes-Behandlung), als auch eine konsequente Aussch\u00f6pfung des Orchesterapparates bereith\u00e4lt. Vor dem Hintergrund der mehr fantasiegesteuerten Suiten erscheint eine solche Tonsch\u00f6pfung nat\u00fcrlich etwas trocken als Konklusion. Allerdings w\u00e4re Toivo Kuula nicht er selbst, wenn er nicht auch dieser Fuge einige dramatische Akzente verpassen w\u00fcrde, au\u00dferdem ist seine Orchesterfuge auch insofern eigenst\u00e4ndig, als sie auf wirkungsvolle (Schlagwerk-)Effekte etwa der Bach-Bearbeitungen eines Sch\u00f6nberg oder Elgar verzichtet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">So bleibt abschlie\u00dfend folgendes Res\u00fcmee zu ziehen: Mit Toivo Kuula haben die Philharmoniker aus Turku und ihr unerm\u00fcdlicher Maestro Leif Segerstam einem Komponisten, dem trotz geringer Lebenszeit ein sehr bemerkenswertes \u0152uvre gelang, beeindruckend Respekt gezollt. Mag auch ihre Darbietung nicht frei von Schw\u00e4chen und Unausgereiftheiten sein, so ist diese CD dennoch ein eindrucksvolles, beredtes Zeugnis der k\u00fcnstlerischen Neugier eines der weltweit \u00e4ltesten Orchester \u00fcberhaupt, das mit Kuula dem jungen Wilden der Epoche des kulturellen Aufbruchs einer finnischen Identit\u00e4t huldigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>\u00a0[Peter Fr\u00f6hlich, November 2015]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ODE 1270-2, ISBN: 0 761195 127025 Mit Orchesterwerken Toivo Kuulas leistet das Philharmonische Orchester Turku, unter der Leitung von Leif Segerstam, einen Beitrag zur Pflege finnischer Komponisten. Gespielt werden dessen beiden S\u00fcdosterbothnischen Suiten (Nr. 1, op. 9 und Nr. 2, Op. 20) sowie der Festmarsch Op. 13 und Preludium und Fuge Op. 10. 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