{"id":2228,"date":"2018-03-12T18:09:28","date_gmt":"2018-03-12T17:09:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=2228"},"modified":"2018-03-06T18:13:37","modified_gmt":"2018-03-06T17:13:37","slug":"ich-will-die-ohren-oeffnen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2018\/03\/12\/ich-will-die-ohren-oeffnen\/","title":{"rendered":"\u201eIch will die Ohren \u00f6ffnen!\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><em>\u201ePassio\u201c hei\u00dft die neue CD der Zurich Chamber Singers \u2013 die musikalische Botschaft sowie der Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung dieses Tontr\u00e4gers sollen genau diesem Titel entsprechen. Christian Erny und seine fabelhaften S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger erwecken hier eine tief spirituelle Musik zum Leben. Da tritt sogar in den Hintergrund, dass Johann Sebastian Bach, Henry Purcell und Thomas Talis einerseits sowie der gerade einmal 27 Jahre junge Kevin Hartnett aus g\u00e4nzlich verschiedenen Jahrhunderten kommen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das Interview f\u00fchrte Stefan Pieper<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Diese Musik ber\u00fchrt so tief, dass man sich kostbare Momente f\u00fcr das H\u00f6ren aussucht. Verstehen Sie, was ich damit meine?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das freut mich sehr. Dann ist unsere Botschaft ja wirklich angekommen. Unser zentrales Anliegen ist, Intensit\u00e4t geltend zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Erz\u00e4hlen Sie etwas \u00fcber die Vorgeschichte zu diesem Projekt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich habe dieses Ensemble im Jahr 2015 ins Leben gerufen und die ersten Debutkonzerte sind jetzt 2 Jahre her. Begonnen haben wir mit neun befreundeten S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern von der Hochschule. Alles hat sich sehr schnell weiter entwickelt. Mittlerweile sind wir 18, manchmal arbeiten wir sogar zu 20. Genauso stelle ich mir meine Vokalarbeit vor! Wir wollen uns allen Epochen widmen und die traditionelle Musik mit zeitgen\u00f6ssischer Musik verbinden. Deswegen sind Auftragskompositionen ein wichtiger Bestandteil. Wir sprechen junge Komponisten an und \u00fcberlegen uns, in welchem thematischen Rahmen das Projekt stattfindet. F\u00fcr das aktuelle Projekt bin ich\u00a0mit meinem Team\u00a0die Texte durchgegangen, dabei stie\u00dfen wir auf die Bu\u00dfpsalmen, die wir an Kevin weiter gegeben haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Woher kennen Sie Kevin Hartnett?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Er war ein Studienkollege in den USA, wo ich mein Konzertexamen gemacht habe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Kevins St\u00fcck wirkt ja gar nicht so neut\u00f6nerisch, sondern f\u00fcgt sich extrem geschmeidig in die Gesamtdramaturgie dieser CD ein.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das hat sicher damit zu tun, wie es gemacht ist. Es erinnert von der Satzart stark an die Polyphonie der Renaissance. \u00dcberhaupt hat Kevin Hartnett einen sehr guten Riecher, wie ein Vokalwerk zur Passion zu gestalten ist, damit die Botschaft wirklich \u00fcberkommt. Meine einzige Vorgabe war, dass es vierstimmig sein soll, um Klarheit herein zu bekommen. Ich finde es schon erstaunlich, dass Kevin allein mit vier Stimmen so viel Klanglichkeit und Bewegung herein gebracht hat.Es entsteht ein regelrechtes Flimmern dadurch, dass die Stimmen individuell in Bewegung sind und viele kleine Intervalle vorherrschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie gestalten sich die Arbeitsphasen mit dem Chor?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wir haben zwei bis drei Projekte pro Saison und beginnen immer zw\u00f6lf Tage vor einem Konzert. Zu diesem Zeitpunkt haben die S\u00e4nger schon ihre Parts vorbereitet und eine intensive Probenphase kann beginnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Aus welchem Kontext kommen die Musiker?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich habe eine gesunde Mischung von Leuten darin. Da sind einerseits die Profis, die ich von der Hochschule kenne und sonst als professionelle S\u00e4nger unterwegs sind. Au\u00dferdem gibt es Menschen aus meiner eigenen Chorzeit, die hervorragende Chors\u00e4nger sind,\u00a0die aber nicht als Solisten t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Ist dies das Geheimnis daf\u00fcr, dass dieser Chor nicht wie eine amorphe Masse wirkt, sondern vielmehr ganz viele individuelle Stimmen heraus klingen? Beschreiben Sie doch mal etwas genauer Ihre Philosophie!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ganz bewusst w\u00e4hle ich m\u00f6glichst schlanke Besetzungen mit so wenig Leuten wie m\u00f6glich pro Register. Dadurch maximiere ich die Klarheit im Kontrapunkt. Ich mag es nicht, wenn die S\u00e4nger zu Chors\u00e4ngern degradiert werden. Denn da leidet meiner Meinung nach der individuelle Ausdruck drunter. Daf\u00fcr ist die Musik, zum Beispiel\u00a0Henry Purcells \u201eFuneral Music\u201c viel zu expressiv! Ich will nicht, dass man auf Sparflamme singt, sondern gut gest\u00fctzt und mit tiefem Ausdruck. Ich verlange als Dirigent von jedem, die Musik mitzugestalten. Ich nehme jede S\u00e4ngerin und jeden S\u00e4nger als Musiker ernst, der gewillt ist, eine musikalische Botschaft zu transportieren. Wenn das nicht zustande kommt, w\u00e4re die Musik doch nutzlos.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Was hat Sie selber zum Chorgesang getrieben?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Damit bin ich gro\u00df geworden. Mit 13 oder 14 hat mich mein Musiklehrer in den Chor geholt. Da habe ich 13 Jahre mitgesungen. Eigentlich bin ich selber im Chor als S\u00e4nger aufgewachsen. Ich hatte einen tollen Chorleiter, der mich angestiftet hat. Mit dem arbeite ich heute noch zusammen. Er hat mir die ganze \u00c4sthetik des Chorgesangs vermittelt. Ich habe dann angefangen, Klavier zu studieren. Auch w\u00e4hrend meines Klavierstudiums blieb die Begeisterung f\u00fcr Chorgesang. Ich habe neben dem Studium Kirchench\u00f6re geleitet, damit erste Erfahrungen gemacht und sp\u00e4ter dann noch Dirigieren an der Hochschule belegt. Als ich schlie\u00dflich die Zurich Chamber Singers gegr\u00fcndet habe, ist ein lange gehegter Wunsch von mir in Erf\u00fcllung gegangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie ber\u00fchren sich die beiden Bereiche Chorarbeit und Pianistenlaufbahn in Ihrem k\u00fcnstlerischen Alltag?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es w\u00e4re schade, wenn ich mich in meinem Leben mehr f\u00fcr das eine oder f\u00fcr das andere entscheiden m\u00fcsste. Ich bin daher froh, dass ich phasenweise mehr Projekte als Pianist\u00a0und dann wieder als Chorleiter habe. Zumal sich beide Bereiche hervorragend miteinander erg\u00e4nzen. Als Pianist w\u00e4chst Du damit auf, polyphon zu denken. Du lernst von klein auf, mehrstimmig zu lesen, was Dich auch f\u00fcr die Arbeit mit Chor pr\u00e4destiniert. Gleichzeitig beeinflusst das Dirigieren mein Klavierspiel sehr positiv. Als Chordirigent ist ein extrem geschultes Geh\u00f6r einfach Pflicht. Hier wie dort, geht es um dieselbe Frage: Wie balanciere ich bestimmte Stimmen aus, dass ganz bestimmte Farben heraus kommen? Vor allem bei zeitgen\u00f6ssischen St\u00fccken mit Chor macht es sich ganz besonders bemerkbar \u2013 das tritt auch in Kevin Hartnetts St\u00fcck ganz besonders hervor: Wenn man hier nur einen Ton ver\u00e4ndert, kommt pl\u00f6tzlich eine ganz andere Farbe heraus und der Klang schwingt komplett anders. Das versuche ich, den Leuten ins Geh\u00f6r zu bringen. Ich muss ihnen klar machen, wie sich etwas auf den Gesamtklang auswirkt. Ich will die Ohren \u00f6ffnen, dass es wirklich jeder h\u00f6rt, was mit den Farben passiert!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Nochmal ein paar Details \u00fcber die anderen St\u00fccke. Nach welchen Kriterien haben Sie die Auswahl f\u00fcr diese CD getroffen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Passion war der urspr\u00fcngliche Gedanke. Das Projekt hat im letzten Fr\u00fchling zur Passionszeit begonnen. Da war der Plan, dass die CD ein Jahr sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlicht wird. Wir haben Brainstorming gemacht und viel Literatur durchk\u00e4mmt. Ein Fazit kristallisierte sich heraus: Die Passionszeit ist ja nicht nur eine Zeit des Leidens. Man kann sie genauso vorwegnehmend deuten, n\u00e4mlich im Hinblick auf Ostern symbolisiert. Am Anfang wirkt Thomas Tallis Motette wie ein Hilferuf \u00fcber die eigene Verg\u00e4nglichkeit. Die zweite Tallis-Motette am Schluss der CD l\u00f6st diese Spannung auf. Die \u201eFuneral Sentences\u201c von Purcell enthalten beides: Eine Traurigkeit \u00fcber die eigene Verg\u00e4nglichkeit, aber dann einen Hoffnungsschimmer. In Bachs Kantate \u201eJesu, meine Freude\u201c ist es dasselbe. Du darfst auch vorausschauen und Hoffnung in der Sache sehen. Das moderne St\u00fcck von Kevin Hartnett birgt eine kleine \u00dcberraschung: Am Schluss des St\u00fcckes kommt ein Halleluja vor. Die strenge Lithurgie verbietet dies w\u00e4hrend der Fastenzeit. Durch diese verstecke Anspielung, will ich die streng liturgische Verbindlichkeit aufbrechen. Denn mein Anliegen ist die festlich-meditative philosphische Art, \u00fcber dieses Thema nachzudenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Also geht es Ihnen um die Dialektik aus Verzweiflung und Zuversicht?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mir ist wichtig bei dieser Art von Musik, dass sie nicht als reine\u00a0Gottesdienstmusik gesehen wird. Sie ist von Menschen gemacht und f\u00fcr Menschen, die sich tiefe philosophische Gedanken \u00fcber Materie, Mensch und Gesellschaft machen. Ich m\u00f6chte das unbedingt von diesem Ansatz her betrachtet wissen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wie verh\u00e4lt es sich mit der emotionalen Ebene?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerade bei Bach sind Emotionen wahnsinnig wichtig. Fr\u00fcher gab es eine starke Tendenz, in Bach eine trockene, akademische Art herauszuarbeiten. Der Ansatz greift meiner Meinung aber zu kurz. Im Kern von Bachs Musik stehen die st\u00e4rksten Emotionen, die man empfinden kann und die hier in Musik vereint sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Haben Sie ein bestimmtes Rezept, dies aus den S\u00e4ngern heraus zu kitzeln?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bei Bach, aber eigentlich bei jeder guten Musik ist nie etwas rein zuf\u00e4llig komponiert. Meine Aufgabe als Musiker, vor allem aber als Dirigent ist es, die Noten so zu lesen, dass ich verstehe, was hier passiert. Ich will dem Chor ins Geh\u00f6r bringen, wo die besonderen Momente sind. Wenn beispielsweise ein Sopran einen grossen Sprung\u00a0nach oben singt oder eine Stimmkreuzung geschieht, muss dies an einem Moment passieren,wo emotional etwas vorhanden ist. Ich versuche die Noten so zu lesen, dass ich wirklich eine Vorstellung von der Architektur habe und wozu es gemacht ist. Es gibt verschiedene Methoden, dies zu kommunizieren, die naheliegendste ist der Text. Doch hat jeder seine eigene Art, mit dem Text umzugehen. Meine Aufgabe ist es, die Architektur der Musik den S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern so zu kommunizieren, dass sie mit den Emotionen im Text kongruent wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wenn Sie das ganze aufnehmen, lassen Sie in langen Durchl\u00e4ufen singen oder geht es manchmal auch kleinteilig zu Werke?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Takt f\u00fcr Takt zu arbeiten, ist f\u00fcr die S\u00e4nger wahnsinnig anstrengend. Ich versuche, so gut es geht, weite Strecken singen zu lassen. Dass man wirklich sagt, wir machen jetzt nur diesen Takt, ist die letzte Entscheidung. Es ist meist viel gewinnbringender, wenn die Leute in einen l\u00e4ngeren musikalischen Bogen kommen. Wenn man allzu viel Flickwerk betreibt, passiert es oft, dass es trotz aller Perfektion zu leblos wird &#8211; dann hat man auch nicht gewonnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Gibt es f\u00fcr Sie ein Schl\u00fcsselerlebnis, welches Sie zur Chormusik gebracht hat?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich kann mich noch genau dran erinnern, wie ich zum ersten Mal in einem Chor mitgemacht habe. Vorher hatte ich noch nichts\u00a0vom Chor gewusst. Dann hat mich mein Musiklehrer daf\u00fcr begeistert. Es war auf Anhieb eine gro\u00dfartige Erfahrung, in dieser Masse zu stehen und diese Stimme zu singen und zu merken, wie sich alles miteinander integriert. Ein Teil von etwas gr\u00f6\u00dferem zu sein, das war schon sehr eindr\u00fccklich! Es kamen dann viele spannende Projekte: Mit 16 durfte ich das Verdi-Requiem singen, dann ging es mit 17 auf Konzertreisen nach Osteuropa. Hier sind viele starke Eindr\u00fccke h\u00e4ngen geblieben. Aber zugleich habe ich immer Klavier gespielt. Aber auch noch viele andere Dinge gemacht. Ich war auch recht lange als Gitarrist in Rockbands aktiv.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Was gibt Ihnen dieser offene Blick \u00fcber die Tellerr\u00e4nder?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein erf\u00fclltes Musikerdasien braucht verschiedene Wirkungsgebiete. Ich mag Genreabgrenzungen \u00fcberhaupt nicht. Ich habe zum Beispiel zwei sehr gute Freunde, mit denen ich mich sehr gut \u00fcber Musik unterhalte \u2013 und die sind beide Popmusiker! Man merkt, dass die Produkte vielleicht unterschiedlich sind, aber schlussendlich ist die Botschaft man Ende doch ziemlich gleich, sie kommt nur in verschiedenen Kan\u00e4len zum Ausdruck!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Wo haben Sie die Bookletfotos gemacht? Das k\u00f6nnte auch ein Industriedenkmal im Ruhrgebiet sein!<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Fotos entstanden in einem stillgelegtem Fabrikareal in Winterthur. Ich mag eine solche \u00c4sthetik in Kombination mit diesem Repertoire. Das gibt dem Ganzen einen anderen Anstrich. Chormusik hat teilweise immer noch den Anstrich, dass sie verstaubt und uncool ist. Aber da bin ich ganz anderer Meinung. Und daf\u00fcr muss man heute mit zeitgem\u00e4\u00dfem Artwork Farbe bekennen. Zum Gl\u00fcck sind heute viele junge K\u00fcnstler unterwegs, die so etwas super machen und hier f\u00fcr neue Zug\u00e4nglichkeit sorgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Haben Sie schon mal etwas in einer solchen Location aufgef\u00fchrt?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nein, leider noch nicht. Aber wir denken schon lange dar\u00fcber nach, vielleicht mal, um in dieser Fabrikhalle eine Johannespassion aufzuf\u00fchren. Das w\u00e4re fantastisch. Aber es ist eine Frage des Geldes. Es gibt schon viele alte Industriebauten, die kulturell genutzt werden, aber insgesamt hinkt die klassische Musik da noch etwas hinterher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ePassio\u201c hei\u00dft die neue CD der Zurich Chamber Singers \u2013 die musikalische Botschaft sowie der Zeitpunkt der Ver\u00f6ffentlichung dieses Tontr\u00e4gers sollen genau diesem Titel entsprechen. 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