{"id":2300,"date":"2018-04-10T17:39:16","date_gmt":"2018-04-10T15:39:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=2300"},"modified":"2018-04-10T17:39:16","modified_gmt":"2018-04-10T15:39:16","slug":"neues-unbekanntes-und-bewaehrtes-in-stavanger","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2018\/04\/10\/neues-unbekanntes-und-bewaehrtes-in-stavanger\/","title":{"rendered":"Neues, Unbekanntes und Bew\u00e4hrtes in Stavanger"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><em>Am 5. April 2018 findet die Urauff\u00fchrung von Knut Vaages neuem Orchesterwerk &#8222;Orkesterdialogar&#8220; statt, Veranstaltungsort ist das Konserthus in Stavanger. Es spielt das Stavanger Symfoniorkester unter Eivind Gullberg Jensen. Nach der Urauff\u00fchrung h\u00f6ren wir das Klavierkonzert D-Dur op. 13 von Benjamin Britten mit Leif Ove Andsnes und die Erste Symphonie e-Moll op. 39 von Jean Sibelius.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Gr\u00fcndungsmitglied des Musikkollektivs <em>Avgarde<\/em> kam Knut Vaage in Kontakt mit einer Generation junger, aufstrebender Komponisten um Ketil Hvoslef, der \u00e4lter und erfahrener als seine westnorwegischen Kollegen ist, sich jedoch stets als Freund auf Augenh\u00f6he verstand und nicht als Mentor auf dem Geniepodest. Zu Avgarde geh\u00f6rten auch Torstein Aagaard-Nilsen, Glenn Erik Haugland, Ricardo Ordiozola und Jostein Stalheim &#8211; musikalische Resultate dieser Zeit finden sich unter anderem auf einer Solo-CD des ebenfalls der Gruppe zugeh\u00f6rigen Pianisten Einar R\u00f8ttingen. Schnell profilierte sich Knut Vaage als einer der herausragenden Komponisten des Landes und erhielt zahlreiche, teils internationale Auftr\u00e4ge. So z\u00e4hlen heute zu seinem \u0152uvre drei Opern und ein Ballett, etliche Orchesterwerke &#8211; teils mit Solisten oder Elektronik -, Solo- und Kammermusik sowie eine Reihe von Lehrwerken; CDs erschienen bei Lawo, Aurora und Hemera, Norsk Musikforlag A\/S hat bis jetzt dreizehn seiner Werke verlegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Orkesterdialogar&#8220; hei\u00dft sein heute uraufgef\u00fchrtes Werk, \u00fcbersetzt aus dem Neunorwegischen &#8222;Orchesterdialoge&#8220;. Es handelt sich um einen Auftrag des Norsk Musikforlag A\/S und des Stavanger Symfoniorkester, die es auch verlegen beziehungsweise urauff\u00fchren. Mit einer L\u00e4nge von etwa dreizehn Minuten entspricht Orkesterdialogar im Umfang einer klassischen Konzertouvert\u00fcre, welche erhebliche Anspr\u00fcche an die Beteiligten stellt, so dass es beinahe den Anschein eines Konzerts f\u00fcr Orchester hat. Im Zentrum steht die Betrachtung des dialogischen Austauschs, der zun\u00e4chst zwischen zwei Solisten stattfindet, sich allerdings immer mehr \u00fcber ganze Orchestergruppen ausbreitet. Die verschiedenen Konversationen unterteilt Vaage durch Abschnitte <em>Senza misura<\/em>, in denen das St\u00fcck zur Ruhe kommt und das Atmen als Lebenselixier in den Fokus r\u00fcckt, indem die Bl\u00e4ser tonlos in die Instrumente pusten. \u00dcber weite Strecken erheben sich die Dialoge \u00fcber ausgehaltenen Lieget\u00f6nen, wodurch Kontinuit\u00e4t und Volumen auf klanglicher Ebene entstehen. Nach und nach wird die Musik eruptiver und rhythmisch belebter bis hin zu wahrhaften Explosionen, doch f\u00e4llt sie immer wieder zu ihrem ruhigen Ausgangspunkt zur\u00fcck. Wie er es in vielen seiner Werke tut, \u00fcberrascht Knut Vaage auch in den Orkesterdialogar mit etwas Unerwartetem: Kurz vor dem Ende lichtet sich die Musik f\u00fcr wenige Sekunden auf, offenbart homophone, beinahe heitere Z\u00fcge. Danach schlie\u00dft sich der Kreis und das Material des Anfangs kehrt wieder. Es scheint, als wolle Knut Vaage mit der Aufhellung denen eine lange Nase zeigen, die ihn als kategorisierbaren Modernisten einordnen wollen &#8211; denn eben diese Passage resultiert logisch aus dem, was bislang geschah! Es ist ein eindrucksvolles und reifes Werk, welches Knut Vaage uns heute pr\u00e4sentiert. Der auff\u00fchrende Dirigent, Eivind Gullberg Jensen, arbeitete nicht nur mit dem Orchester, sondern auch mit dem Komponisten eng zusammen und war gewisserma\u00dfen beteiligt an dieser Komposition. Die rhythmisch anspruchsvollen Passagen ziehen den H\u00f6rer nach vorne, nur um ihn durch das Atmen zur\u00fcck in die Ruhe zu f\u00fchren. Nicht die technischen Mittel machen die Orkesterdialogar modern (die Effekte von Clustern und geblasener Luft z\u00e4hlen eigentlich schon zur Konvention), sondern die schl\u00fcssige Struktur in Kombination mit souver\u00e4ner Orchesterbehandlung. Vaage schl\u00e4gt eine Br\u00fccke zwischen vergangenen Epochen und vision\u00e4rem Blick in die Zukunft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Standing Ovations gibt es f\u00fcr das n\u00e4chste St\u00fcck, was einerseits verwundert, da es sicherlich kaum jemand im Saal je zuvor geh\u00f6rt hat, andererseits aber auch verst\u00e4ndlich ist, rei\u00dft es doch mit ansteckender Energie mit und wird von allen Beteiligten bravour\u00f6s dargeboten. Die Rede ist von Brittens Klavierkonzert D-Dur op. 13, seinem einzigen Klavierkonzert, dem jedoch in den kommenden Jahren noch <em>Young Apollo <\/em>f\u00fcr Klavier und Streicher sowie <em>Diversions <\/em>f\u00fcr Klavier linke Hand und Orchester folgen sollten. Das Konzert strotzt vor jugendlichen Kraft und rhythmischer Pr\u00e4senz, welche in allen S\u00e4tzen vorhanden sind. Die Gesamtform ist ungew\u00f6hnlich mit den Satzbezeichnungen Toccata, Walzer, Impromptu und Marsch, was dem Werk allein schon eine gewisse Eigent\u00fcmlichkeit verleiht. Der heutige dritte Satz ersetzte bei einer Revision von 1945 Rezitativ und Arie der originalen Fassung von 1938, jene Teile also, welcher von der damaligen Kritik als energetisches Hemmnis f\u00fcr die Gesamtform angesehen wurden. Impromptu ist eigentlich ein irref\u00fchrender Begriff, handelt es sich doch um eine strenge Variationsform, in welcher das Thema omnipr\u00e4sent bleibt. Charmant gestaltet sich der Walzer, eine beinahe Ravel&#8217;sche Inspiration mit Witz und subtilen Orchestereffekten, \u00fcber die sich immer wieder das Soloklavier schiebt. Die Rahmens\u00e4tze beeindrucken mit Wucht und St\u00e4rke, fordern pianistische H\u00f6chstleistungen und stellen orchestrale Effekte zur Schau, zeigen den jungen Komponisten als Virtuosen und als Orchestrator, der sich bereits zu jenem Meister entwickelt, der sp\u00e4ter das <em>War Requiem<\/em> oder <em>Death in Venice<\/em> komponieren wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Leif Ove Andsnes kam fr\u00fch in Kontakt mit Brittens Klavierkonzert, es war damals seine erste Begegnung mit dem Engl\u00e4nder \u2013 in Form der legend\u00e4ren Aufnahme mit Svjatoslav Richter als Solist und Britten selbst als Dirigent (die LP gemeinsam mit dem von Mark Lubotsky gespieltem <em>Violinkonzert<\/em> wurde wiederver\u00f6ffentlicht als CD bei: London 417 308-2, Decca, EAN: 0 28941 73082 4). Seine Begeisterung war von Beginn an so stark, dass er das Konzert schon in jugendlichem Alter studierte und auff\u00fchrte. Nachdem Andsnes das Konzert jahrelang ruhen lie\u00df, holte er es nun wieder hervor und f\u00fchrt es mit verschiedenen Orchestern in zahlreichen St\u00e4dten auf. Wir h\u00f6ren den f\u00fcr Leif Ove Andsnes so charakteristischen Anschlag, der bei aller dynamischen Vielfalt und allem energischen Dr\u00e4ngen eine gewisse Innigkeit und Introversion nicht verleugnet. Die Musik bleibt frisch und unverbraucht, seine detailgenaue Kenntnis jeder einzelnen Note verleitet Andsnes nicht zur Routine, sondern h\u00e4lt ihn dazu an, bei jeder Auff\u00fchrung alles neu entstehen und das Ereignis zuzulassen. Seine Vorstellungen \u00fcbertr\u00e4gt er auch auf das Orchester, das symbiotisch mit ihm harmoniert. Als Zugabe bietet uns Andsnes noch Debussy dar: <em>Jardins suis la pluie<\/em> aus den <em>Estampes<\/em>, Tribut an den 100. Todestag des unaufdringlichsten aller Revolution\u00e4re. Dass Andsnes&#8216; Spiel gez\u00fcgelt und innig bleibt, kommt Debussys Klangwelt sehr zugute, und so erleben wir zerbrechliche Farben, sinnlich-bildhafte Kaskaden und Finesse in reinster Form.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Pause erklingt die Erste Symphonie von Jean Sibelius, die zu den meistgespielten Werken aus Finnland geh\u00f6rt. Nun habe ich die Freude, den K\u00fcnstler noch einmal aus einer anderen Perspektive zu erleben: Leif Ove Andsnes sitzt jetzt im Publikum und lauscht der Symphonie. Er hat den Platz neben mir und so sp\u00fcre ich, wie sich der Fokus und die Pr\u00e4senz seines H\u00f6rens auf sein Umfeld \u00fcbertr\u00e4gt. Einmal mehr wird mir klar, dass ein guter K\u00fcnstler nur dann wirklich gewissenhaft mit der Musik umgeht, die er spielt, wenn er ebenso gewissenhaft h\u00f6rt und jeden Moment sich erf\u00fcllen l\u00e4sst. Der Zusammenhang ist frappierend und doch logisch, kann ein Musiker schlie\u00dflich nur das aktiv umsetzen, was er auch wahr- und aufnehmen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erste Symphonie ist nicht, wie oft kolportiert, das symphonische Erstlingswerk des jungen Finnen: Zuvor entstand bereits Kullervo, ein Koloss von beinahe 80 Minuten Spieldauer mit drei rein orchestralen S\u00e4tzen, einem mit Chor sowie einem beinahe halbst\u00fcndigen f\u00fcr Solisten, Chor und Orchester. Doch Sibelius zog das Werk nach der Urauff\u00fchrung zur\u00fcck, es wurde erst nach seinem Tod entdeckt. Auch an seiner Ersten Symphonie feilte Sibelius noch im Jahr nach der Urauff\u00fchrung, die urspr\u00fcngliche Fassung ist nicht mehr erhalten. Es l\u00e4sst sich von einer wahrhaft &#8222;finnischen&#8220; Symphonie sprechen, ein Idiom, welches er bereits in Kullervo ergr\u00fcndet hat. Der erste Satz steht nach der langsamen Einleitung im 6\/4-Takt, kein untypisches Metrum f\u00fcr Finnland, und auch der zweite Satz kehrt zwischendurch zu diesem Metrum zur\u00fcck. Das Scherzo steht im 3\/4-Takt, doch besteht eindeutige Zweitaktigkeit &#8211; zudem findet sich im Thema ein Auftakt, der nur selten realisiert wird, vielleicht da er ungew\u00f6hnlicherweise gegen die scheinbare Anatomie des Themas ank\u00e4mpft. Alleine die \u00d6ffnung nach der Einleitung reicht, den H\u00f6rer in den Bann zu ziehen: Es scheint, als ginge die Sonne auf, wenn die Violinen \u00fcber rasche Repetitionen erstmalig das Hauptthema vortragen und steigern. Die markante Rhythmuspr\u00e4senz zieht sich sogar durch den langsamen Satz, der nicht weniger energiegeladen ist als die ihn umrahmenden S\u00e4tze. Das Scherzothema stellt die Pauke vor, das Orchester folgt, wodurch es archaisch, aber keineswegs banal auftritt. Komplex ist das Finale <em>quasi una fantasia<\/em>, in welchem Sibelius noch einmal dem H\u00f6rer Durchhalteverm\u00f6gen abverlangt, ihn aber mit hinrei\u00dfender Musik belohnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bezug zur Musik fesselt, mit dem Eivind Gullberg Jensen dirigiert. Er setzt das Jugendliche um und gew\u00e4hrt parallel Einblick in das schon zu diesem Zeitpunkt ausgefeilte Geschick als Komponist, das Sibelius besitzt und mit einer Inspiration vereint, die seinen Freigeist und seine Liebe zur Nat\u00fcrlichkeit offenlegt. Gullberg Jensen hat den Mut, das umzusetzen, was in der Partitur steht, so beispielsweise die zahlreichen Feinheiten in der Artikulation, welche die meisten Dirigenten unbeachtet lassen. Im Mittelsatz das Thema nicht verwaschen dahinflie\u00dfen zu lassen, sondern gem\u00e4\u00df der Bindeb\u00f6gen auch kurz abzusetzen und ihm so Profil und Kontur zu verleihen, bedeutet f\u00fcr mich, sich aktiv der \u00fcblichen Vortragsweise entgegenzustellen zu Gunsten einer Klarheit, die zweifelsohne in der Musik enthalten ist. Dynamisch setzt er den Schwung frei und entfesselt den Drang nach vorne, Musizierfreude und der eindeutig &#8222;nordische Ton&#8220; bleiben stets pr\u00e4sent. K\u00f6rperlich und geistig geht Gullberg Jensen auf die Musik ein und in der Musik auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist ein denkw\u00fcrdiges Konzert, welches ich heute in Stavanger erleben darf, und gerne w\u00e4re ich noch geblieben, es am folgenden Abend ein weiteres Mal h\u00f6ren zu k\u00f6nnen. Die Musikkultur und deren Institutionen in Norwegen sind nicht nur staatlich ausgezeichnet gef\u00f6rdert, was auch in Deutschland auf breiterem Feld w\u00fcnschenswert w\u00e4re, die Musiker sind auch freisinniger und bereit, der musikalischen Sache auf den Grund zu gehen, sie nicht nur oberfl\u00e4chlich darzustellen. Es ist keineswegs so, dass man mehr Proben h\u00e4tte als in Mitteleuropa (nach wie vor eine bedauerliche Tatsache, welche den Konventionen der internationalen Professionalit\u00e4t zu verdanken ist), der Hauptunterschied ist, dass das Individuum bereit ist, sich mit dem ganzen Kollektiv in den Dienst von etwas Gr\u00f6\u00dferem zu stellen: der Musik selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>[Oliver Fraenzke, April 2018]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 5. April 2018 findet die Urauff\u00fchrung von Knut Vaages neuem Orchesterwerk &#8222;Orkesterdialogar&#8220; statt, Veranstaltungsort ist das Konserthus in Stavanger. 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