{"id":3928,"date":"2020-09-08T18:51:31","date_gmt":"2020-09-08T16:51:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=3928"},"modified":"2020-09-10T10:23:58","modified_gmt":"2020-09-10T08:23:58","slug":"viele-haben-angst-vor-kreativitaet-und-eigener-persoenlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2020\/09\/08\/viele-haben-angst-vor-kreativitaet-und-eigener-persoenlichkeit\/","title":{"rendered":"\u201eViele haben Angst vor Kreativit\u00e4t und eigener Pers\u00f6nlichkeit.\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein Interview mit dem Pianisten Martin Ivanov<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/N0238.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3929\" width=\"337\" height=\"337\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/N0238.jpg 600w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/N0238-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/N0238-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 337px) 100vw, 337px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">Gramola 99222; EAN 9003643992221<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Der geb\u00fcrtige Bulgare Martin Ivanov ist einer der interessantesten Pianisten der j\u00fcngeren Generation. Als einer der letzten Studenten Oleg Maisenbergs in Wien scheint er die traditionellen Werte des professionellen Klavierspiels zu verk\u00f6rpern wie nur wenige andere in der heutigen Zeit. Im Interview mit <\/em><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\"><em>www.the-new-listener.de<\/em><\/a><em> gibt Ivanov interessante Einblicke in seinen Werdegang und in seinen Interpretationsansatz. Dieses Interview erscheint anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung der Gesamteinspielung von Franz Liszts \u201eUngarischen Rhapsodien\u201c, die Martin Ivanov f\u00fcr sein langj\u00e4hriges Stammlabel gramola aufgenommen hat. Es ist die erste Gesamtaufnahme dieses Zyklus seit mehr als vier Jahren und allein deswegen schon ein Ereignis. Doch Martin Ivanov zeigt mit diesem Doppel-Album auch, dass er bereit ist, schon bald zu den Gro\u00dfen seines Fachs gez\u00e4hlt zu werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de: Herr Ivanov, sieht man sich Ihre Biografie an, kann man dort viele Superlative finden: Bereits im Alter von vier Jahren haben Sie mit dem Klavierspiel begonnen, haben im Laufe der Zeit an mehr als 50 Klavierwettbewerben teilgenommen und haben allein im Jahr 2016 international 32 Klavierrezitale gegeben, eine Zahl, die seither sicherlich noch angestiegen ist. Ist f\u00fcr Sie das Spielen vor Publikum der Schl\u00fcssel zur Entwicklung als K\u00fcnstler? Zumindest scheint es ja f\u00fcr Ihre bisherige Karriere ganz entscheidend gewesen zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Das Spielen vor Publikum war mir immer eine Freude. Selbst die Vorbereitung eines Programmes, wissend, dass es im Konzertsaal dargeboten wird, ist f\u00fcr mich ein sehr inspirierender Prozess \u2013 dabei habe ich gen\u00fcgend Zeit, um nachzudenken, wie genau ich jedes St\u00fcck oder gar jede Passage spielen m\u00f6chte, damit das Publikum immer ein unvergessliches Erlebnis bekommt: jeder Auftritt muss ja effektvoll und brillant sein, sonst macht es f\u00fcr mich keinen Sinn. Ob das Spielen vor Publikum der Schl\u00fcssel zur Entwicklung als K\u00fcnstler ist \u2026 \u2013 ja nat\u00fcrlich, es ist ein Teil davon. Die gr\u00f6\u00dfte Entwicklung sollte aber noch in der Kindheit jedes K\u00fcnstlers stattfinden, damit man in seinen \u201cst\u00e4rksten\u201d Jahren mit der Musik Spa\u00df hat \u2013 da geh\u00f6rt das musikalische und vor allem das technische K\u00f6nnen richtig gelernt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de: Wie gehen Sie dann mit der aktuellen Zeit der Einschr\u00e4nkungen von \u00f6ffentlichen Konzerten in Zeiten der Corona-Krise um? Das muss schlimm f\u00fcr Sie sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Wirtschaftlich gesehen ist die Corona-Krise f\u00fcr keinen K\u00fcnstler einfach zu bew\u00e4ltigen. Einerseits f\u00fchrte der Lockdown der Konzerts\u00e4le f\u00fcr viele dazu, dass kein Einkommen erwirtschaftet werden konnte, und f\u00fcr einige f\u00fchrte es auch zu einer Art Depression. In dieser Zeit gingen nicht nur Engagements verloren, sondern auch Kontakte zu den verschiedensten Veranstaltern und zuk\u00fcnftigen Projekten. Andererseits bietet diese Zeit auch die Gelegenheit, entweder sein k\u00fcnstlerisches Niveau zu verschlechtern, indem man aufgrund mangelnder Motivation nicht genug Zeit mit dem Instrument zu Hause verbringt oder, ganz im Gegenteil, \u2013 man findet endlich die Zeit dazu, um neues Repertoire einzustudieren und sucht nach neuen Wegen, um sich zu pr\u00e4sentieren. Ich habe pers\u00f6nlich erstens F\u00f6rderern aus meinem Publikum, die mich auch finanziell unterst\u00fctzen wollten, angeboten, ihnen Kompositionen zu widmen, so dass ich mich einen guten Teil meiner Zeit auf meine kreative Seite fokussierte. Zweitens habe ich mich auch auf einige Klavierkonzerte und die Nocturnes von Chopin, die ich im Herbst aufnehmen m\u00f6chte, konzentriert. Drittens habe ich mir einen langj\u00e4hrigen Traum erf\u00fcllt, und zwar ein Tonstudio zu gr\u00fcnden, mit dem ich mich sowohl als K\u00fcnstler als auch als Tontechniker profilieren kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit einiger Zeit sind Sie sehr aktiv im Aufnahmestudio. Wie empfinden Sie den Prozess der Albumaufnahme im Vergleich zum Live-Konzert? Empfinden sie es als positiv, weil man sich Zeit nehmen kann, um die ideale Interpretation einzuspielen oder fehlt Ihnen die R\u00fcckkopplung mit dem Publikum?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Der Aufnahmeprozess ist eine andere Art des Musizierens. Er ist kein Konzert oder Wettbewerb und auch nicht wie \u00dcben zu Hause. Eine Aufnahme sehe ich als die einzige M\u00f6glichkeit, das Repertoire eines K\u00fcnstlers zu \u201cspeichern\u201d und f\u00fcr die Nachwelt im Archiv zu dokumentieren. Daher sind vor allem Geduld und eine sehr pr\u00e4zise Vorbereitung erforderlich, um die \u201cideale\u201d Interpretation zu erreichen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de:&nbsp; Seit 2017 haben Sie beim Label gramola jedes Jahr ein neues Album vorgelegt. Dabei f\u00e4llt auf, dass Sie sich offenbar ganz und gar auf das romantische Klavierrepertoire konzentrieren. W\u00fcrden Sie sagen, dass die musikalische Romantik Ihr bevorzugtes Genre ist?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Es steht au\u00dfer Frage, dass mir die Musik der Romantik besonders am Herzen liegt. Vor allem sie ber\u00fchrt den Geschmack vieler Menschen ganz unmittelbar und erlaubt dadurch, dass man als K\u00fcnstler ein hohes Ma\u00df an Kreativit\u00e4t und Individualit\u00e4t zeigen kann. Auf der anderen Seite stellt ein Repertoire wie Schumanns \u201eNovelletten\u201c, Liszts \u201ePaganini-Et\u00fcden\u201c oder die \u201eUngarischen Rhapsodien\u201c eine technische Herausforderung dar: trotz ihrer Schwierigkeiten soll diese Musik \u201cjung und frisch\u201d klingen. Daher finde ich, dass jetzt die richtige Zeit f\u00fcr mich ist, mich mit diesen, auch nicht so h\u00e4ufig aufgenommenen, Klavierst\u00fccken zu besch\u00e4ftigen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gleichzeitig umfasst mein Repertoire aber nicht nur Musik der Romantik, sondern auch alles, was zur bedeutenden Klavierliteratur vom Barock bis zum 20. Jahrhundert z\u00e4hlt. Als ein Beispiel darf ich hier die 32 Sonaten von Beethoven nennen, die ich in den n\u00e4chsten Jahren sukzessive aufzunehmen gedenke.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de:&nbsp; Mit Ihrem Chopin- und Ihrem Schumann-Album haben Sie noch Werke erkundet, die zwar zweifellos zu den Meisterwerken der Klaviermusik z\u00e4hlen, im \u0152uvre der beiden Komponisten zumeist aber durch noch bekanntere Kompositionen \u00fcberschattet werden. Mit Ihrem ersten Liszt-Album im vergangenen Jahr hat sich das ge\u00e4ndert, und Sie haben unter anderem die gro\u00dfe h-Moll-Sonate dargeboten, nun folgen die ebenfalls meisterhaften und beim Publikum sehr beliebten ungarischen Rhapsodien. Sind Ihre CD-Alben also auch ein Abbild Ihrer Entwicklung als K\u00fcnstler?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Ich glaube nicht, dass die Reihenfolge meiner CD-Alben etwas mit meiner Entwicklung als K\u00fcnstler zu tun hat. Die Musik, die ich bisher aufgenommen habe, umfasst Klavierkompositionen, die ich sehr mag und von denen ich meine Interpretation auf CDs festhalten wollte.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was mir jedoch noch vor meiner ersten Platte klar wurde, war, dass ich immer ein ganzes Album einer bestimmten Gattung eines Komponisten widmen m\u00fcsste, um eine wichtige CD zu ver\u00f6ffentlichen, und seitdem war das immer der Fall. Das allein hat sicherlich meine k\u00fcnstlerische Entwicklung beeinflusst, da es mir geholfen hat, die Musik aus einer gr\u00f6\u00dferen Perspektive zu betrachten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de: Wenn ich einmal ins Detail gehen darf: Was mich besonders begeistert, ist Ihr Umgang mit dem Rubato. Das Rubato ist ja eine hohe Kunst, die viele j\u00fcngere Interpreten aber sehr frei und teilweise im \u00dcberma\u00df gebrauchen, wodurch die Interpretation schnell aus dem Ruder geraten kann. Sie hingegen scheinen sich \u00fcber das Thema Rubato pr\u00e4zise Gedanken gemacht zu haben und setzen das Stilmittel ausgesprochen sicher und pointiert ein. Was raten Sie Ihren Klaviersch\u00fclern f\u00fcr gew\u00f6hnlich zum Umgang mit Rubato?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Das Thema Rubato kann sicherlich von vielen K\u00fcnstlern und Musikwissenschaftlern intensiv diskutiert werden, und ich vermute, dass es eine genaue theoretische Definition gibt, wie man richtig Rubato spielen soll. Dar\u00fcber habe ich aber ehrlich gesagt nie nachgedacht. Es muss vor allem nat\u00fcrlich gespielt werden \u2013 so, dass es nicht den Charakter, das Tempo und die Linie der musikalischen Phrase zerst\u00f6rt. Das ist prinzipiell viel leichter gesagt, als getan.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de: Sie haben zun\u00e4chst bei Ihrer Mutter und bei Sultana Markovska, anschlie\u00dfend beim legend\u00e4ren Oleg Maisenberg studiert. Wie unterscheiden sich die Pers\u00f6nlichkeiten Ihrer Lehrer\/innen und inwiefern hat Sie selbst das musikalisch gepr\u00e4gt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Die Ausbildung eines K\u00fcnstlers ist in mehrere Phasen unterteilt, und davon ist die erste Phase, in der die H\u00e4nde eines zuk\u00fcnftigen Pianisten erstmals auf das Klavier gelegt werden, die allerwichtigste. W\u00e4hrend dieser Phase ist vor allem die technische Ausbildung des Sch\u00fclers f\u00fcr seine sp\u00e4tere Entwicklung entscheidend. Ich bin sehr gl\u00fccklich, dass meine Kindheit in Bezug auf den Klavierunterricht mit meiner Mutter und Frau Markovska verkn\u00fcpft war, weil sie mit mir immer darauf hingearbeitet haben, die maximale Qualit\u00e4t jeder einzelnen Note zu erreichen. Beispielsweise arbeitete ich regelm\u00e4\u00dfig mit einer von ihnen stundenlang nur an einem einzigen Takt, damit er sch\u00f6n klingt. Ich sollte auch jeden Tag, seit ich vier Jahre alt war, mit Tonleitern in verschiedensten Varianten beginnen. Dieser Lernprozess war f\u00fcr mich als Kind nicht immer leicht, aber er hat sich schon unsagbar ausgezahlt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Meine sp\u00e4tere Ausbildung bei Oleg Maisenberg habe ich sehr genossen. Ich bin vor allem wegen ihm nach Wien<\/strong> <strong>gekommen. Er ist ein gro\u00dfartiger K\u00fcnstler, der sich einfach, aber immer sehr bedeutsam ausdr\u00fcckte; und er hat mich stets motiviert, mein Repertoire zu vergr\u00f6\u00dfern und jede Woche ein neues St\u00fcck vorzubereiten. Nachdem er in den Ruhestand ging, beschloss ich, ausschlie\u00dflich selbst\u00e4ndig zu arbeiten und meine Ausbildung selbst weiterzuf\u00fchren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de: In Ihrem Stil finde ich viele Tugenden, unter denen ich Authentizit\u00e4t, Pers\u00f6nlichkeit, Charakter und Werktreue besonders hervorheben w\u00fcrde. Auf mich wirken Ihre Interpretationen in einem sehr positiven Sinne fast aus der Zeit gefallen: W\u00e4hrend ja viele Ihrer jungen Kollegen heutzutage offenbar vor allem versuchen, Neuland zu suchen, von der vermeintlichen \u201eNorm\u201c abweichende und besonders \u201erevolution\u00e4re\u201c Interpretationen vorzulegen, hat man bei Ihnen immer den Eindruck, Sie kn\u00fcpften bewusst an die gro\u00dfe Schule von Interpreten wie Gilels, Rubinstein oder Serkin an. Wie sehen Sie selbst sich denn in unserer schnelllebigen Zeit und in dieser ausgesprochen diversen Klavierszene von heute? Oder anders gefragt: Wie m\u00f6chten Sie selbst gesehen werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Ich war immer der Meinung, dass das Spiel eines Musikers immer \u00fcberzeugend sein muss. Egal was man macht, soll man immer versuchen, Langweiligkeit zu vermeiden. Das kommt heutzutage leider nicht sehr oft vor. Viele haben Angst vor Kreativit\u00e4t und eigener Pers\u00f6nlichkeit und versuchen daher, alles perfekt und ohne Risiko oder falsche T\u00f6ne zu spielen. Doch ein falscher Ton ist nicht immer schlecht! Er zeigt ja n\u00e4mlich, dass dieser K\u00fcnstler ein Mensch ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es ist selbstverst\u00e4ndlich, dass alle K\u00fcnstler einen eigenen Weg gehen, und alle wollen sich bestm\u00f6glich entwickeln. Mir ist es am wichtigsten, die Liebe und die ehrliche Emotion f\u00fcr die Musik nie zu verlieren, weil sie davon lebt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de: Im Internet ist eine ganz unglaubliche Live-Darbietung von Balakirevs \u201eIslamey\u201c von Ihnen zu finden. Ich muss sagen: Ich glaube, ich habe dieses St\u00fcck vielleicht noch nie in einer so gro\u00dfartigen Interpretation geh\u00f6rt! W\u00e4re das etwas, was Sie gern auch einmal aufnehmen m\u00f6chten? Vielleicht im Zusammenhang mit einem \u201erussischen Album\u201c?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Balakirev - Islamey (Oriental Fantasy) \/ VIDEO | Martin IVANOV, piano\" width=\"604\" height=\"340\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Ri_H5sTEADs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Gute Idee.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>The-new-listener.de: Abschlie\u00dfend \u2013 trotz Corona-Krise \u2013 die Frage nach Ihren Pl\u00e4nen f\u00fcr die Zukunft? Gibt es in n\u00e4chster Zeit Konzerte oder andere Pl\u00e4ne?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Martin Ivanov: Ich habe viele Konzerte und andere Pl\u00e4ne vor mir und ich hoffe, dass die Corona-Krise bald vorbei ist, damit sie stattfinden. Ich bin auch auf dem Weg, ein eigenes Festival in \u00d6sterreich zu gr\u00fcnden und wenn die Welt ab n\u00e4chstem Jahr hoffentlich wieder normal l\u00e4uft, erwarten mich Auftritte in mehreren Europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Interview f\u00fchrte Ren\u00e9 Brinkmann<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Interview mit dem Pianisten Martin Ivanov Gramola 99222; EAN 9003643992221 Der geb\u00fcrtige Bulgare Martin Ivanov ist einer der interessantesten Pianisten der j\u00fcngeren Generation. Als einer der letzten Studenten Oleg Maisenbergs in Wien scheint er die traditionellen Werte des professionellen Klavierspiels zu verk\u00f6rpern wie nur wenige andere in der heutigen Zeit. 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