{"id":4176,"date":"2021-02-01T01:27:37","date_gmt":"2021-02-01T00:27:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=4176"},"modified":"2021-02-01T01:28:07","modified_gmt":"2021-02-01T00:28:07","slug":"lina-tur-bonet-beethoven-darmsaiten-offenbaren-einfach-mehr-farbe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2021\/02\/01\/lina-tur-bonet-beethoven-darmsaiten-offenbaren-einfach-mehr-farbe\/","title":{"rendered":"\u201eDarmsaiten offenbaren einfach mehr Farbe&#8230;\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>\u2026 ein Gespr\u00e4ch mit der spanischen Geigerin Lina Tur Bonet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lina Tur Bonet ist nicht nur eine gefeierte Barockgeigerin, sondern bringt allen Stilepochen dieselbe Neugier entgegen. Immer geht es darum, den Klang der Zeit zu verstehen und sich diesen mit den spezifischen Instrumenten zu eigen zu machen. Mittlerweile liegen circa ein Dutzend Soloaufnahmen von ihr vor \u2013 ebenso zeugen sieben Produktionen mit ihrer Gruppe MUSIca ALcheMIca von einer hohen Produktivit\u00e4t als Ensembleleiterin. Jetzt hat sie sich zusammen mit der Pianistin Aurelia Visovan ans Thema \u201cBeethoven\u201d heran begeben. Auf dem Programm der neuen CD steht zum einen dessen Sonate Nr. 9 A-Dur, opus 47 \u201cKreutzer-Sonate\u201d, die ja eigentlich ganz anders hei\u00dfen sollte, wenn es um den wahren Widmungstr\u00e4ger dieser virtuosen Komposition geht. Das andere gro\u00dfe Werk dieser Aufnahme markiert das Gegenteil davon: Beethovens letzte Violinsonate Nr. 10 G-Dur, opus 96 \u201cThe Cockcrow\u201d ist ein Sp\u00e4twerk in Reinkultur. Nach einer vielbesch\u00e4ftigten Zeit mit zahlreichen Konzerten fand Lina Tur Bonet Zeit f\u00fcr ein ausgiebiges Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Sonata-Lunatica.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Sonata-Lunatica.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4178\" width=\"472\" height=\"421\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Sonata-Lunatica.jpg 600w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Sonata-Lunatica-300x268.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 472px) 100vw, 472px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Sie genie\u00dfen vor allem als Barockmusikerin einen herausragenden Ruf. Wie f\u00fcgt sich jetzt eine Beethoven-Aufnahme in dieses Bild?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin sehr breit aufgestellt. Ich habe schon viel Romantik und modernes Repertoire gemacht, unter anderem auch eine Bart\u00f3k-CD. Ich spiele sowohl auf historischen Instrumenten wie auf einer modernen Geige.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ihr Schwergewicht bildet aber dennoch das Spiel auf historischen Instrumenten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall. Ich habe sogar Bart\u00f3k auf Darmsaiten gespielt, denn das war \u00fcblich zu seiner Zeit. Noch wichtiger ist die Auswahl eines Bogens, wie er zur Entstehungszeit einer Komposition \u00fcblich war. Gerade bei der Bart\u00f3k-Aufnahme habe ich verschiedene Varianten ausprobiert. Die Wahl fiel schlie\u00dflich auf eine Kombination aus drei Darmsaiten plus der h\u00f6chsten E-Saite aus Stahl. Das war in Europa zu dieser Zeit verbreitet. Ich will gar nicht bewusst \u201ehistorisch\u201c agieren, sondern habe einfach festgestellt, dass dies perfekt f\u00fcr die Musik ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was k\u00f6nnen Darmsaiten mehr?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Darmsaiten sind nicht so stark im Klang, aber haben daf\u00fcr viel mehr Obert\u00f6ne. Wie diese sich mischen, das offenbart mehr Farbe und er\u00f6ffnet viele neue M\u00f6glichkeiten. Es treten mehr Konsonanten im Spiel hervor, gerade weil der Klang nicht so \u201erund\u201c ist wie mit Stahlsaiten. Letztere etablierten sich, weil die S\u00e4le gr\u00f6\u00dfer geworden sind. Darmsaiten haben mehr Farbe. Vorausgesetzt, man ist in der Lage, mit Flageolett und Portamenti zu experimentieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erschlie\u00dfen sich dadurch neue Aspekte der Komposition?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf jeden Fall. Ich kann vieles, was der Komponist sagen wollte, besser verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie verbessern diese Saiten das Verstehen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Spiel auf Darmsaiten f\u00f6rdert das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Auff\u00fchrungspraxis ungemein. Die Affekte, die der Komponist wollte, kommen besser durch. Und zwar nicht nur die Farben, sondern auch die Sprache. Gerade, weil Darmsaiten viel besser die Konsonanten einer musikalischen Sprache entfalten \u2013 fast so, wie in der Vokalmusik. Nikolaus Harnoncourt spricht hier von Klangrede.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet Ihnen Rhetorik in der Musik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich sp\u00fcre in der Musik, ob die Sprache eines Komponisten deutsch, italienisch oder franz\u00f6sisch ist. Solche feinen Unterschiede nachzuempfinden funktioniert auf Darmsaiten ungleich besser. Auch wenn der Original-Klang oft roher anmutet als auf Stahlsaiten. Daf\u00fcr wirken pl\u00f6tzliche Forte-Ausbr\u00fcche viel unmittelbarer. Um dies herauszustellen, gerade bei Beethoven, kam auf der neuen Aufnahme auch ein Bogen aus der Zeit Beethovens zum Einsatz. Das hat mir geholfen, die Striche, wie sie bei Beethoven \u00fcblich waren, besser zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was macht einen historischen Bogen aus?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Geige hat sich \u00fcber die Jahrhunderte nicht so sehr ver\u00e4ndert, aber der Bogen umso mehr. Beim historischen, heute \u00fcblichen Bogen geht die Kurve nach oben, sie ist also konvex. In der Klassik seit 1750 hat sich der Bogen dann ver\u00e4ndert, die Form wechselte zu konkav. Das erm\u00f6glicht mehr Druck auf der Spitze, dadurch wurde alles gleichm\u00e4\u00dfiger im Sinne von Egalit\u00e4t. Ein Bogen aus der zeitgen\u00f6ssischen Praxis offenbart einfach mehr Kraft und Artikulation. So etwas erzeugt ein starkes Aha-Gef\u00fchl.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Barockmusik hat viele Freir\u00e4ume, die Sie ja bekannterma\u00dfen gerne auch improvisatorisch aussch\u00f6pfen. Beethoven jedoch setzt viele Vortragsbezeichnungen und \u00fcberl\u00e4sst anscheinend so wenig wie m\u00f6glich dem Zufall. Empfinden Sie hier einen Widerspruch?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht unbedingt. Zwar hat Beethoven immer sehr genau geschrieben, was er wollte. Gleichzeitig ist Freiheit seine Sache und wir wissen, dass er gerne improvisiert hat. Er war ja auch froh, dass Bridgetower in den Kadenzen der A-Dur-Sonate drauflos improvisiert hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie setzen Sie sich mit dem Komponisten als Menschen in seiner Welt auseinander?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich will die Partitur m\u00f6glichst gut kennen und lese sehr viel \u00fcber den Kontext eines Werkes. Ebenso recherchiere ich, wie damals gespielt wurde. Ich habe auch die zeitgen\u00f6ssischen Fingers\u00e4tze erforscht. Wie war das Leben eines Komponisten? Beethoven war ein Revolution\u00e4r, der wusste, dass er etwas gro\u00dfes f\u00fcr die Musik macht. Und es blieb diese reiche, innere Welt, als er selbst nicht mehr h\u00f6ren konnte. Das alles inspiriert mich sehr.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum haben Sie gerade diese beiden Sonaten miteinander kombiniert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Cover der CD ist schwarz und wei\u00df, das soll die zwei unterschiedlichen Seiten von Beethoven illustrieren. Diese Sonaten widerspiegeln zwei Welten. Wir waren uns zun\u00e4chst nicht sicher \u00fcber die Kombination. Wir wollten auf jeden Fall die Kreutzer-Sonate aufnehmen und haben dann an alle m\u00f6glichen Kombinationen gedacht. Die zehnte Sonate war die einzige, die wesentlich sp\u00e4ter komponiert wurde. Sie spiegelt also einen anderen Moment aus Beethovens Leben wieder. Sie atmet eine viel tiefere innere Ruhe. Beethoven war zu dem Zeitpunkt schon taub. Die daraus resultierende Ausschlie\u00dflichkeit seiner innerlichen Gef\u00fchle fasziniert. \u00dcberhaupt werden so viele St\u00fccke Beethovens immer ein R\u00e4tsel bleiben. Man denke hier auch an die sp\u00e4ten Quartette \u2013 diese pure, reine, innerliche Musik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nach welchen Ausgaben erarbeiten Sie die Musik? Sind die Phrasierungen schon festgelegt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben immer nach originalen Partituren gearbeitet. Es handelt sich um Noten von Geigern aus dieser Zeit \u2013 es geht aber nicht darum, diese zu kopieren, sondern stattdessen, sich zu etwas neuem inspirieren zu lassen und sich hier neue Freiheiten zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie begeben sich forschend in die Entstehungszeit einer Komposition hinein, zugleich sind Sie eine Musikerin aus dem Heute, die f\u00fcr ihr Publikum mit Leidenschaft und Temperament spielt. Wie geht das zusammen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir spielen heute die Musik im Jahr 2021 und lassen Dinge aus unserer Zeit leben. Das schlie\u00dft viel Respekt und eine gro\u00dfe Neugier vor den Komponisten nicht aus. Dieses ganze Studium, dass wir f\u00fcr eine Aufnahme auf uns nehmen, gibt mir sehr viel und ich habe das Gef\u00fchl, dass dass Publikum dies auch sch\u00e4tzt und h\u00f6ren kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das rockt ja manchmal richtig, wie Sie spielen. Was passiert emotional in einem Konzert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einem Konzert ist nicht zu h\u00f6ren, wie viel Arbeit da wirklich drin steckt. Ich versuche immer, ganz viel zu geben, denn ich glaube, dass die Musiker damals auch ganz viel gegeben haben. Es l\u00e4sst sich wohl sagen, Vivaldi war ein echter Rockmusiker. Es gab noch keine Rockmusik, aber es gab dieselben Gef\u00fchle wie heute.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wollen Sie Vorurteile revidieren, etwa in Bezug auf Alte oder auch klassische Musik? Konzerte von Ihnen suggerieren ja das Gegenteil von bildungsb\u00fcrgerlicher Erstarrung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Beethoven gilt so etwas auch. Die Urauff\u00fchrung der Kreutzersonate muss extrem wild gewesen sein. Es wurde spontan fast vom Blatt gespielt. Ich lasse mich f\u00fcr mein Tun gern auch von heutiger Musik inspirieren. Dann stelle ich mir vor, was Beethoven und Vivaldi damals schaffen wollten. Ich glaube, die wollten alles andere als ein steifes Setting. Solche Gedanken inspirieren mich und ich lege Wert auf Kollegen, die diese Lust teilen. Aber im Konzert oder auf einer Aufnahme loslassen zu k\u00f6nnen, braucht eine gr\u00fcndliche Vorarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sind Sie auf Ihre Partnerin Aurelia Visovan gekommen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben uns vor ca. 1,5 Jahren in Wien kennengelernt, haben uns dann getroffen und ein paar Sonaten gespielt. Wir konnten uns dann schnell auf viele Dinge einigen, zum Beispiel auch auf die bevorzugte Notentext-Grundlage. Hier fiel die Wahl auf die neue Ausgabe. Wir haben Konzerte gemacht und es wurde klar, dass wir eine Platte machen wollen. Es blieb spannend von der ersten Probe bis zur Aufnahme.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie kam es zu diesem Titel? War urspr\u00fcnglich \u201eSonata Mulattica\u201c anstelle von \u201eSonata Lunatica\u201c geplant? Was hat es damit auf sich?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es sollte erst \u201eMulattica\u201c hei\u00dfen. Beethoven hat alles sehr schnell herunter geschrieben und eine Widmung mit folgendem Wortlaut hinterlassen: &#8222;Sonata mulattica Composta per il Mulatto Brischdauer, gran pazzo e compositore mulattico&#8220;. Dieses Wortspiel bezog sich auf den Widmungstr\u00e4ger, den Afroeurop\u00e4er (bzw. \u201eMulatten\u201c) George Bridgetower, den Beethoven hier als \u201eMusikverr\u00fcckten\u201c (= Lunatico) tituliert. Dann gab es Streit mit Bridgetower und er hat es ausradiert und die Sonate dem Geiger Rodolphe Kreutzer gewidmet. Kreutzer \u2013 \u00fcbrigens der bekannteste Geiger seiner Zeit \u2013 hat die Sonate nie gespielt, weil er sie f\u00fcr zu schwierig hielt. Bridgetower war den Rest seines Lebens dar\u00fcber beleidigt, da die Sonate ja eigentlich \u201eseine\u201c Sonate war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/La-Bellezza.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/La-Bellezza.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4179\" width=\"398\" height=\"355\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/La-Bellezza.jpg 600w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/La-Bellezza-300x268.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 398px) 100vw, 398px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Das Video zu Ihrer vorigen Aufnahme \u201eLa Belezza\u201c zeugt nicht minder von Ihrer unstillbaren Neugier auf den historischen Kontext.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mich interessiert, wie sich Menschen benommen haben und wie sie gelebt haben. Es gibt sehr viele Schl\u00fcssel, um dadurch die Musik zu verstehen. Auf \u201eLa Belezza\u201c geht es um einen breiteren Kontext, um die ganze Vielfalt in der Musik des 17. Jahrhunderts. Die Titel habe ich alle ausgew\u00e4hlt. Es sind wunderbare St\u00fccke. Diese Epoche war eine schwierige Zeit mit vielen Problemen, es gab Epidemien, Hunger, Wetterkatastrophen, Korruption. Und trotzdem hat sich so viel wunderbare Musik ausgebreitet. Es zeigt, dass gerade in schlimmsten Zeiten die Menschen das beste von sich geben. Menschen haben immer neue Wege gesucht, sich auszudr\u00fccken. Hinzu kommt der interessante Umstand, dass die CD am 20. M\u00e4rz 2020 herausgekommen ist. Das war in dem Moment, als es mit der Covid-Epidemie gerade losging. Es war ein sehr gro\u00dfer Zufall, dass gerade dann diese CD heraus kam.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben diese Aufnahme mit Ihrem festen Ensemble MUSIca ALcheMIca aufgenommen. Wie haben Sie diese Aufnahme erlebt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es war sehr sch\u00f6n, das aufzunehmen und viel improvisieren zu k\u00f6nnen. Es war wie eine dreit\u00e4gige Jazz-Jamsession. Wir haben gar nicht mehr gesprochen, sondern nur noch gespielt. Es war wie eine Reise durch viele L\u00e4nder und es war immer aufs Neue faszinierend, zu sehen, wie die Musik ist. Ich liebe diese Musik und ich glaube, das ist auch zu h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Das Interview f\u00fchrte Stefan Pieper]<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>CD<br \/>Beethoven: Sonata Lunatica<br \/>Ludwig van Beethoven (1770-1827)<br \/>Sonate Nr. 9 A-Dur, opus 47 \u201cKreutzer-Sonate\u201d<br \/>Sonate Nr. 10 G-Dur, opus 96 \u201cThe Cockcrow\u201d<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lina Tur Bonet: Violine<br \/>Aurelia Visovan: Klavier<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026 ein Gespr\u00e4ch mit der spanischen Geigerin Lina Tur Bonet Lina Tur Bonet ist nicht nur eine gefeierte Barockgeigerin, sondern bringt allen Stilepochen dieselbe Neugier entgegen. Immer geht es darum, den Klang der Zeit zu verstehen und sich diesen mit den spezifischen Instrumenten zu eigen zu machen. 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