{"id":4332,"date":"2021-04-11T20:42:59","date_gmt":"2021-04-11T18:42:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=4332"},"modified":"2021-04-11T20:43:05","modified_gmt":"2021-04-11T18:43:05","slug":"pantscho-wladigerow-vladigerov-virtuositat-und-orchestraler-klangzauber","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2021\/04\/11\/pantscho-wladigerow-vladigerov-virtuositat-und-orchestraler-klangzauber\/","title":{"rendered":"Virtuosit\u00e4t und orchestraler Klangzauber"},"content":{"rendered":"\n<p>Capriccio, C8064 ; EAN: 8 45221 08064 2<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wladigerow-Violinkonzerte.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wladigerow-Violinkonzerte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4333\" width=\"464\" height=\"460\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wladigerow-Violinkonzerte.jpg 600w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wladigerow-Violinkonzerte-300x298.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Wladigerow-Violinkonzerte-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Die dritte Folge der Pantscho Wladigerow-Edition des Labels Capriccio stellt Wladigerows konzertante Werke f\u00fcr Streichinstrumente vor. Neben den beiden Violinkonzerten sind dies eine Reihe von Konzertst\u00fccken f\u00fcr Violine(n) bzw. Violoncello und Orchester. Die Solisten sind die Geiger Georgi Badew, Dina Schneidermann und Emil Kamilarow sowie der Cellist Wenzeslaw Nikolow. Alexandar Wladigerow leitet das Bulgarische Nationale Rundfunk-Sinfonieorchester, daneben ist (f\u00fcr einen kurzen Bulgarischen Tanz) auch das Bulgarische Kammerorchester mit Pantscho Wladigerow selbst am Pult vertreten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber den gro\u00dfen bulgarischen Komponisten Pantscho Wladigerow (bzw. engl. Pancho Vladigerov; 1899\u20131978) ist auf dieser Seite im Rahmen der bisherigen Folgen der gro\u00df angelegten Capriccio-Edition mit seiner Musik bereits ausf\u00fchrlich berichtet worden, f\u00fcr einleitende Worte zu biographischen Daten und seiner Musik im Allgemeinen sei auf die Rezensionen der CDs mit seinen <a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2020\/11\/11\/vier-pianisten-und-die-konzerte-vladigerovs\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2020\/11\/11\/vier-pianisten-und-die-konzerte-vladigerovs\/\">Klavierkonzerten<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2020\/12\/14\/formidable-sinfonik-aus-bulgarien\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2020\/12\/14\/formidable-sinfonik-aus-bulgarien\/\">Sinfonien<\/a> verwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die vorliegende Doppel-CD stellt nun seine Konzerte f\u00fcr Streichinstrumente vor. Zwar war Wladigerow selbst Pianist, aber gerade zu Beginn seiner Karriere spielte auch die Violine in seinem Schaffen eine wichtige Rolle; nicht zuf\u00e4llig ist das Opus 1 des 15-J\u00e4hrigen eine Violinsonate, und bis etwa Mitte der 1920er Jahre entstand in regelm\u00e4\u00dfiger Folge eine ganze Reihe von Werken mit solistischer Violine. Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr war sicherlich, dass sein Zwillingsbruder Ljuben (1899\u20131992) ein ausgezeichneter Geiger war. Ljuben ist auch der Widmungstr\u00e4ger von Wladigerows 1920\/21 entstandenem <em>Violinkonzert Nr. 1 f-moll op. 11<\/em>, und wie sein kurz zuvor komponiertes erstes Klavierkonzert gilt das Violinkonzert als erster bulgarischer Vertreter seiner Gattung. Die Urauff\u00fchrung am 5. M\u00e4rz 1921 mit Gustav Havemann (Violine), den Berliner Philharmonikern und Fritz Reiner am Pult muss ein kolossaler Erfolg gewesen sein, und bald schon wurde das Konzert in zahlreichen St\u00e4dten Deutschlands, \u00d6sterreichs oder Frankreichs gespielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Klavierkonzert Nr. 1 als Wladigerows erstes reifes Werk gilt, dann stellt das Violinkonzert Nr. 1 (in den \u00fcblichen drei S\u00e4tzen, die hier allerdings nahtlos ineinander \u00fcbergehen) noch einmal einen weiteren Schritt dar und darf wohl als sein erstes orchestrales Meisterwerk gelten: ein Konzert zwischen Sp\u00e4tromantik und Impressionismus mit reichlich bulgarischem Kolorit, virtuos und dankbar f\u00fcr den Solisten und dabei voller orchestraler Klangpracht, sowohl in gro\u00df auftrumpfenden Tutti als auch in zarter, delikat orchestrierter Lyrik. Typischer Wladigerow ist bereits der eindrucksvolle, energisch auffahrende, geradezu im Wortsinn st\u00fcrmische Beginn mit einem Orgelpunkt auf C in den B\u00e4ssen, von \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Dreikl\u00e4ngen gepr\u00e4gter Harmonik, kadenzartigen Passagen der Solovioline und agitierten Signalen der Holzbl\u00e4ser. Erst nach zweieinhalb Minuten beginnt der eigentliche erste Satz mit seinem ungemein einpr\u00e4gsamen, sehnsuchtvoll-passionierten Hauptthema. Lyrischer, intimer, fast traumwandlerisch ist der zweite Satz in Fis-Dur, und als Finale folgt eine Art rustikaler Tanz, der das Konzert zu einem kr\u00f6nenden Abschluss f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel sp\u00e4ter, 1967\/68 n\u00e4mlich, entstand das <em>Violinkonzert Nr. 2 g-moll op. 61<\/em>. Nat\u00fcrlich sind all die Jahre dazwischen nicht g\u00e4nzlich spurlos an Wladigerows Tonsprache vor\u00fcbergegangen: geht das erste Violinkonzert wohl noch als sp\u00e4t(est)romantisch durch, so ist das zweite zwar sicherlich nach wie vor in der romantischen Tradition geschrieben, aber doch ein wenig herber, klassizistischer, in den Harmonien hier und da etwas versch\u00e4rft. Dabei handelt es sich aber eher um Nuancen als um wirkliche Br\u00fcche, und insgesamt frappiert die Kontinuit\u00e4t in Wladigerows Schaffen \u00fcber fast 50 Jahre. Viele der grunds\u00e4tzlichen Bemerkungen zum ersten Violinkonzert treffen auch auf das zweite zu. Das betrifft insbesondere die Struktur: auch hier die klassischen drei S\u00e4tze, diesmal getrennt voneinander, mit einem ausladenden, leidenschaftlichen Sonatenallegro zu Beginn, einem lyrischen, fast mystischen langsamen Satz und schlie\u00dflich einem kr\u00e4ftig-robusten Finalsatz, diesmal von Beginn an in der Dur-Tonalit\u00e4t. Folkloristisches Kolorit findet sich wiederum reichlich, und auch hier besticht Wladigerows schillernde, \u00fcppige Klangpracht. Bemerkenswert ist zudem, dass Wladigerows Inspiration sich auch in diesem Sp\u00e4twerk unverbraucht zeigt; \u00e4hnlich wie in den Klavierkonzerten bleibt sich Wladigerow \u00fcber all die Jahre treu, ohne sich zu wiederholen, und leitet aus den \u00fcber Dekaden im Kern kaum ver\u00e4nderten Fundamenten seiner Musik immer neue Varianten ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der zweiten CD ist eine Reihe von k\u00fcrzeren, konzertst\u00fcckartigen Werken versammelt. Das einzige Originalwerk ist die <em>Burleske f\u00fcr Violine und Orchester op. 14 (1922)<\/em>, die in ihrem Charakter an das Finale des kurz vorher entstandenen Violinkonzerts Nr. 1 anschlie\u00dft, aber in etwas reduziertem Rahmen. Dies bezieht sich weniger auf ihren Umfang, doch endet etwa das Konzert triumphal mit machtvoller Akkordik, so ist der Schluss der Burleske verspielter, scherzohafter, weniger sinfonisch. Die \u00fcbrigen Werke mit solistischer Violine sind Bearbeitungen, zun\u00e4chst von Werken f\u00fcr Violine und Klavier: dem <em>Horo<\/em> aus den <em>Bulgarischen Paraphrasen op. 18<\/em>, einer farbenpr\u00e4chtigen Stilisierung eines bulgarischen Tanzes, sowie der <em>Bulgarischen Rhapsodie <\/em>\u201e<em>Vardar\u201c op. 16<\/em>, beides Werke aus der ersten H\u00e4lfte der 1920er Jahre, wobei die Orchestrierung von <em>Vardar<\/em> aus den 1950er Jahren stammt. Von <em>Vardar<\/em> existiert auch eine Fassung f\u00fcr Orchester, und in dieser Version ist die Rhapsodie Wladigerows meistgespieltes und popul\u00e4rstes Werk \u00fcberhaupt, eine Art Emblem der bulgarischen Musik. Es folgen zwei Arrangements von Orchesterwerken, des <em>Lieds<\/em> aus der <em>Bulgarischen Suite op. 21<\/em> f\u00fcr Violine und Orchester sowie des Schlusssatzes der <em>Sieben<\/em> <em>Bulgarischen T\u00e4nze op. 23<\/em> f\u00fcr zwei Violinen, Streichorchester und Klavier, beides erneut effektvolle Stilisierungen bulgarischer Folklore (oder zumindest dieser nachempfunden).<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten beiden Tracks der zweiten CD erg\u00e4nzen das Programm um Wladigerows einzige beide Werke f\u00fcr Violoncello und Orchester. Dabei ist die <em>Elegische Romanze<\/em> wiederum eine Orchestrierung eines Werks f\u00fcr Violoncello und Klavier aus dem Jahre 1917, ein klangsch\u00f6nes, melancholisch get\u00f6ntes Genrest\u00fcck. Freilich ist im Vergleich zu dem nur unwesentlich sp\u00e4ter entstandenen ersten Violinkonzert bemerkenswert, wie viel an Pers\u00f6nlichkeit und Eigencharakter Wladigerow in so kurzer Zeit hinzugewann: die Romanze ist ein reizvolles, aber eher unspezifisches Fr\u00fchwerk, das Violinkonzert bereits unverwechselbarer Wladigerow. Ein reifes Werk ist dagegen die eins\u00e4tzige <em>Konzertfantasie f\u00fcr Violoncello und Orchester op. 35<\/em> aus dem Jahre 1941, die sich aus mehreren Teilabschnitten zusammensetzt, wobei in der Totale die Struktur langsam \u2013 schnell, also hier vielleicht Lied und Tanz, dominiert. Dieses Werk zeigt alle bekannten Charakteristika von Wladigerows Stil, aber bei aller Virtuosit\u00e4t und Farbenfreude erreicht es doch nicht ganz den Grad der Inspiration der Werke f\u00fcr Violine und Orchester. Ein Grund daf\u00fcr, dass Wladigerow dem Cello als Soloinstrument offenbar eher weniger nahestand, mag sein, dass die Balance zwischen virtuosem Solopart und Wladigerows \u00fcppiger, detailreicher, bunt schillernder Orchestration im Falle des Cellos schwieriger zu realisieren ist als bei Konzerten f\u00fcr Klavier oder Violine. Dankbare, h\u00f6renswerte Musik bleibt es allemal.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Interpretationen auf dieser CD sind durchwegs ausgezeichnet. Das Violinkonzert Nr. 1 und die Opera 14, 18\/1 und 21 werden von Georgi Badew interpretiert, das Violinkonzert Nr. 2 und die \u00fcbrigen Werke f\u00fcr Violine von Dina Schneidermann (im Falle des Opus 23 zusammen mit ihrem Ehemann Emil Kamilarow), der Cellist ist Wenzeslaw Nikolow. Bemerkenswert ist vor allem die Variabilit\u00e4t und der Facettenreichtum der Interpretationen in Klang und Charakter. Man h\u00f6re etwa den feinsten lyrischen Schmelz, mit dem Georgi Badew die Kantilene des langsamen Satzes des Violinkonzerts Nr. 1 darbietet, im Vergleich zum rustikalen Tanz des Finales oder der glutvollen, leidenschaftlichen Intensit\u00e4t, mit der Badew das c-moll-Couplet des Finalrondos (etwa ab 4:53) spielt! \u00dcberhaupt beeindruckt bei allen Interpreten die Nat\u00fcrlichkeit und Souver\u00e4nit\u00e4t, mit der das Idiom dieser Musik wiedergegeben wird, u.a. in Form von gro\u00dfz\u00fcgiger Agogik, die den musikalischen Vortrag frei, oft genug wie improvisiert klingen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergleichsaufnahmen sind in erster Linie zum Violinkonzert Nr. 1 vorhanden. Zwei davon entstanden noch zu Wladigerows Lebzeiten. Besonders hinzuweisen gilt es aber auf die einzige Aufnahme des Konzert aus neuerer Zeit mit Svetlin Roussev, dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk-Sinfonieorchester und Emil Tabakow, eine Produktion des Labels Fondamenta aus dem Jahre 2015. In klangtechnischer Hinsicht ist diese Aufnahme nat\u00fcrlich ihren Vorg\u00e4ngern \u00fcberlegen, aber auch interpretatorisch braucht sie sich nicht zu verstecken, denn gerade die lyrischen Passagen gelingen Roussev vorz\u00fcglich. Im direkten Vergleich w\u00fcrde ich der etwas facettenreicheren Badew-Einspielung auf Capriccio leicht den Vorzug geben, und auch der Sturm, der zu Beginn des Kopfsatzes \u00fcber den H\u00f6rer hinwegfegt, strahlt unter dem Dirigat des Sohnes des Komponisten eine noch unmittelbarere Wucht aus. Aber dies sind nur Nuancen, und auch Roussevs Einspielung ist unbedingt empfehlenswert. Interessiert man sich f\u00fcr Wladigerow allgemein, kommt man an der Capriccio-Edition nat\u00fcrlich ohnehin nicht vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Klangtechnik gilt erneut, dass mit dem Alter der Aufnahmen gewisse Einschr\u00e4nkungen verbunden sind: der pr\u00e4chtige Beginn des Zweiten Violinkonzerts wird bedauerlicherweise durch Artefakte etwas in Mitleidenschaft gezogen, und der Beginn der Elegischen Romanze leiert ein wenig. In der Totale hat das Team von Capriccio aber erneut sehr viel aus den alten B\u00e4ndern herausgeholt, und man darf sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, diese vorz\u00fcglichen Aufnahmen in dieser Qualit\u00e4t genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Ein weiterer Pluspunkt ist das wiederum detailliert und kenntnisreich informierende Beiheft von Christian Heindl.<\/p>\n\n\n\n<p>Summa summarum also einmal mehr ein wichtiges und mit Nachdruck zu empfehlendes Pl\u00e4doyer f\u00fcr Wladigerow.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Holger Sambale, April 2021]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Capriccio, C8064 ; EAN: 8 45221 08064 2 Die dritte Folge der Pantscho Wladigerow-Edition des Labels Capriccio stellt Wladigerows konzertante Werke f\u00fcr Streichinstrumente vor. Neben den beiden Violinkonzerten sind dies eine Reihe von Konzertst\u00fccken f\u00fcr Violine(n) bzw. Violoncello und Orchester. 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