{"id":4659,"date":"2021-11-21T23:46:00","date_gmt":"2021-11-21T22:46:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=4659"},"modified":"2021-11-22T03:48:23","modified_gmt":"2021-11-22T02:48:23","slug":"spannende-kurzgeschichten-meisterhaft-erzaehlt-andrea-vivanet-tanejew-tscherepnin-schostakowitsch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2021\/11\/21\/spannende-kurzgeschichten-meisterhaft-erzaehlt-andrea-vivanet-tanejew-tscherepnin-schostakowitsch\/","title":{"rendered":"Spannende Kurzgeschichten meisterhaft erz\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"\n<p>Aldil\u00e0 Records, ARC 022; EAN: 9 003643 980228<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Vivanet-Russisch.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Vivanet-Russisch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4660\" width=\"467\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Vivanet-Russisch.jpg 600w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Vivanet-Russisch-300x278.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 467px) 100vw, 467px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Auf seinem bei Aldil\u00e0 Records erschienen <\/em>Russischen Album<em> pr\u00e4sentiert der Pianist Andrea Vivanet St\u00fccke russischer Meister aus dem ersten Drittel des 20.&nbsp;Jahrhunderts. Es beginnt mit Pr\u00e4ludium und Fuge gis-Moll op.&nbsp;29 von Sergej Tanejew und schlie\u00dft mit den 24 Pr\u00e9ludes op.&nbsp;34 von Dmitrij Schostakowitsch. Verbunden werden sie durch drei Zyklen von Nikolai Tscherepnin, die hier erstmals eingespielt worden sind: Six Pr\u00e9ludes op.&nbsp;17, Cinq Morceaux op.&nbsp;18 und die auf Volksliedern basierenden <\/em>Primitifs<em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zu den Markenzeichen von Aldil\u00e0 Records geh\u00f6rt die wohl\u00fcberlegte Zusammenstellung der einzuspielenden Kompositionen. Die Programme gleichen Vortragsfolgen von Konzerten. Sie bringen Werke verschiedener Komponisten zusammen, die nicht selten unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen entstammen, wobei stets darauf geachtet wird, dass Gemeinsamkeiten deutlich werden, sich zwischen den einzelnen St\u00fccken ein Netz von Beziehungen entspinnt. Wiederholt fanden sich dabei vielgespielte Werke mit solchen kombiniert, die bislang noch gar nicht auf CD vertreten waren und nun zeigen konnten, dass sie neben den bekannteren sehr wohl zu bestehen verm\u00f6gen. Ebendieses Konzept pr\u00e4gt auch das <em>Russische Album<\/em> des Pianisten Andrea Vivanet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Album l\u00e4sst drei russische Komponisten aus drei aufeinander folgenden Generationen zusammentreffen, wobei der Reiz darin besteht, dass die Werke zeitlich n\u00e4her beieinander liegen, als es die Lebensdaten ihrer Autoren vermuten lassen: Sergej Iwanowitsch Tanejew (1856\u20131915) ist zwar der an Jahren \u00e4lteste Komponist, doch sein Pr\u00e4ludium und Fuge gis-Moll op.&nbsp;29 entstand erst 1910, mehrere Jahre nach den <em>Six Pr\u00e9ludes<\/em> op.&nbsp;17 (1900) und den <em>Cinq Morceaux<\/em> op.&nbsp;18 (1901) seines j\u00fcngeren Zeitgenossen Nikolai Nikolajewitsch Tscherepnin (1873\u20131945). Dessen 1926 komponierter Zyklus <em>Primitifs. 12 Adaptions d&#8217;anciennes m\u00e9lodies russes<\/em> geht den <em>24 Pr\u00e9ludes<\/em> op.&nbsp;34 von Dmitrij Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906\u20131975), der mehr als drei Jahrzehnte nach Tscherepnin geboren wurde, um lediglich sieben Jahre voraus. Wir haben also ein B\u00fcndel von 49 St\u00fccken vor uns (48, z\u00e4hlt man Tanejews Pr\u00e4ludium und Fuge als ein einzelnes), die innerhalb von nur 33 Jahren entstanden und bei denen es sich teils um Fr\u00fchwerke, teils um verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig sp\u00e4te Werke der jeweiligen Komponisten handelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass das Programm des imagin\u00e4ren Konzerts sehr abwechslungsreich geraten ist, erscheint bei dieser Konstellation kaum verwunderlich. Zugleich wird deutlich, welch unterschiedliche Arten musikalischer Ausdrucksweisen innerhalb eines recht kurzen Zeitraums nebeneinander existierten. Vivanet bietet sozusagen eine kurzgefasste \u00dcberblicksdarstellung zur russischen Klavierminiaturistik im ersten Drittel des 20.&nbsp;Jahrhunderts.<\/p>\n\n\n\n<p>Sergej Tanejew war der gro\u00dfe Poeta doctus der russischen Musik, ein tief empfindender K\u00fcnstler, dessen leidenschaftliche Liebe zum kontrapunktischen Gestalten nahezu seinem gesamten Schaffen das Gepr\u00e4ge gibt. Die Fuge war ihm, im Gegensatz zu manchem Zeitgenossen (innerhalb wie au\u00dferhalb Russlands) kein Demonstrationsobjekt akademischer Gelehrsamkeit, sondern ein tondichterisches Ausdrucksmittel, das er regelm\u00e4\u00dfig dazu nutzte, im Schlusssatz eines Werkes die Musik zu maximaler Spannung zu steigern. Obwohl in jungen Jahren als einer der besten Pianisten Russlands ger\u00fchmt (Pjotr Tschaikowskij betraute ihn mit Ur- und Erstauff\u00fchrungen seiner Klavierkonzerte), hat Tanejew relativ wenig f\u00fcr Soloklavier geschrieben. Das einzige dieser Werke, dem er eine Opuszahl zugestand, ist zugleich das sp\u00e4teste: Pr\u00e4ludium und Fuge gis-Moll op. 29.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Tanejew bis zuletzt der traditionellen Dur-Moll-Funktionsharmonik treu blieb, auf deren Grundlage er seine kontrapunktischen Monumentalbauten errichtete, wandten sich viele j\u00fcngere Kollegen den noch wenig erkundeten Feldern der Harmonik zu, auf die sie von Wagner und Debussy, aber auch von Mussorgskij und Rimskij-Korsakow, hingewiesen wurden \u2013 und von Chopin, der, obwohl gro\u00dfer Bach-Verehrer, als Begr\u00fcnder jener sich vom <em>Wohltemperierten Clavier<\/em> deutlich abhebenden Tradition der, wenn wir sie so nennen wollen, \u201ePr\u00e9ludes sans fugues\u201c zum mehr oder weniger direkten Vorbild zahlreicher russischer Klavierkomponisten um 1900 wurde. Wie Alexander Skrjabin und Sergej Rachmaninoff, seine direkten Altersgenossen, hat sich auch der 1873 geborene Rimskij-Korsakow-Sch\u00fcler Nikolai Tscherepnin ausgiebig diesem romantischen Typus der Klavierminiatur zugewandt. Die beiden Sammlungen op.&nbsp;17 und op.&nbsp;18 enthalten Charakterst\u00fccke verschiedenster Art in sehr gew\u00e4hlter Tonsprache, deren erlesene Harmonien und ungew\u00f6hnliche Fortschreitungen in entsprechend abwechslungsreicher pianistischer Faktur pr\u00e4sentiert werden. Zwar verbindet die St\u00fccke eine einheitliche Grundstimmung \u2013 es dominieren m\u00e4\u00dfige Tempi und ein elegischer Tonfall \u2013 doch wiederholt sich Tscherepnin nicht und gibt jedem von ihnen ein pers\u00f6nliches Profil. Da steht beispielsweise die leidenschaftlich hin- und hergerissene Improvisation (op.&nbsp;18\/3) neben der konsequent durchgef\u00fchrten Synkopenstudie (op.&nbsp;18\/4) und dem feierlich entr\u00fcckten, sehr geschickt Glockenschall imitierenden <em>Religioso<\/em> (op.&nbsp;18\/4). Von diesen Beispielen russischer Fin-de-Si\u00e8cle-Kultur heben sich die zweieinhalb Jahrzehnte sp\u00e4ter komponierten zw\u00f6lf St\u00fccke mit dem etwas provokanten Titel <em>Primitifs<\/em> deutlich ab. Der Komponist hat ihnen keine Opuszahl gegeben, vielleicht weil ihnen keine Melodien eigener Erfindung zugrunde liegen, sondern Volkslieder, die er einer 1810 erschienenen Sammlung entnahm. Was Tscherepnin mit diesem vorgefundenen Material macht, geht jedoch deutlich \u00fcber das hinaus, was man in der Regel unter Volksliedbearbeitungen versteht. Dem Titel alle Ehre machend, arbeitet der Komponist mit \u201eprimitiven\u201c Gestaltungsmitteln: Es begegnen Ostinati, einfache S\u00e4tze mit Hauptstimme und Begleitung, Stimmen in schlichter Parallelf\u00fchrung, Heterophonie. Dabei nimmt Tscherepnin aber kaum R\u00fccksicht auf die tonsetzerische Schulweisheit des 19.&nbsp;Jahrhunderts: Er steuert gezielt harte Zusammenkl\u00e4nge an, f\u00fchrt die Stimmen konsequent in dissonanten Parallelen, hebt Melodie und Begleitung rhythmisch deutlich voneinander ab und baut gelegentlich Effekte ein, die an Schlaginstrumente erinnern. Das ganze Opus ist ein Tribut an die russische Volksmusik mit ihren charakteristischen unregelm\u00e4\u00dfigen Metren, ihren stampfenden Tanzrhythmen und Glockent\u00f6nen. Der Komponist, der vor der bolschewistischen Revolution nach Georgien ausgewichen war und seit 1921 im Pariser Exil lebte, ruft sich hier die Kl\u00e4nge seiner Heimat in ungegl\u00e4tteter, rauer Natursch\u00f6nheit ins Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stilistik der Tscherepninschen <em>Primitifs<\/em> wirkt gar nicht mehr sp\u00e4tromantisch und weist deutliche Parallelen zur neutonalen Ausdrucksweise der j\u00fcngeren Generation auf, womit auf ganz nat\u00fcrliche Weise der Bogen zu Dmitrij Schostakowitschs Pr\u00e9ludes op.&nbsp;34 geschlagen wird, diesem zurecht viel gespielten Miniatur-Wunderkabinett eines jungen Genies, das hier, noch nicht von den politischen Repressionen sp\u00e4terer Jahre \u00fcberschattet und auf dem H\u00f6hepunkt seiner Pianistenlaufbahn stehend, seiner Phantasie unbek\u00fcmmert die Z\u00fcgel schie\u00dfen l\u00e4sst und mit wenigen T\u00f6nen treffsicher charakterisiert, auch karikiert, dramatisch zuspitzt und immer wieder den H\u00f6rerwartungen Haken schl\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein h\u00f6chst anspruchsvolles Programm hat Andrea Vivanet sich bei diesem Projekt also vorgenommen \u2013 anspruchsvoll nicht nur deswegen, weil nicht wenige der hier eingespielten St\u00fccke virtuose Fingerfertigkeit verlangen, sondern vor allem, weil so unterschiedlichen Stilen beizukommen, so viele verschiedene musikalische Charaktere ad\u00e4quat darzustellen sind. Ebendies ist Vivanets St\u00e4rke. Bereits mit seinen fr\u00fcheren Ver\u00f6ffentlichungen war der Italiener, der lange in Paris lebte und zur Zeit in Georgien weilt, als ein Musiker aufgefallen, der sich mit den Werken, die er vortr\u00e4gt, innig vertraut gemacht, sich in sie eingelebt hat. H\u00f6rt man ihm zu, so sp\u00fcrt man sein Spiel jene Ruhe ausstrahlen, in welcher die Kraft liegt: eine Gelassenheit, wie sie nur einer zu vermitteln im Stande ist, der in der Musik tats\u00e4chlich jeden Winkel kennt. So wirkten unter seinen H\u00e4nden die vielschichtigen Mischkl\u00e4nge Karol Szymanowskis \u00fcberraschend luzide (Naxos), und Pjotr Tschaikowskijs Klaviersonate op.&nbsp;37 klang in seiner Einspielung nicht wie das Nebenwerk eines Meisters, sondern wie das Meisterst\u00fcck, das sie ist (Sheva).<\/p>\n\n\n\n<p>Vivanet erfasst h\u00f6rbar die unterschiedlichen Abschnitte eines musikalischen Verlaufs als aufeinander bezogen. Er besitzt ein untr\u00fcgliches Gesp\u00fcr f\u00fcr den Auf- und Abbau harmonischer Spannung. In keinem Moment hat man bei ihm das Gef\u00fchl, der Pianist wisse nicht genau, an welchem Punkt der musikalischen Entwicklung er sich gerade befindet. So ger\u00e4t ihm auch nichts beil\u00e4ufig. Keine der auf dem <em>Russischen Album<\/em> aufgenommenen Miniaturen huscht einfach so vor\u00fcber. Jede erfasst Vivanet in ihrer Eigenart und arbeitet ihre Handlung mit sicherer Hand heraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Meisterschaft des Anschlags besteht darin, f\u00fcr jede Situation den richtigen zu finden. Man h\u00f6re etwa, wie er der Nr.&nbsp;1 der <em>Primitifs<\/em> weder das <em>marcato<\/em>, noch das <em>cantabile<\/em> schuldig bleibt, rasch zwischen beiden zu wechseln versteht, dabei aber durch feinf\u00fchlige Dosierung der Kraft einen Moment des \u00dcbergangs markiert, sodass man nicht meint, ein Nacheinander blo\u00dfer Effekte, sondern die \u00c4nderung eines Zustands wahrzunehmen! Gerade bei Schostakowitsch feiert diese Kunst Triumphe. Wie reizvoll h\u00e4lt Vivanet im Pr\u00e9lude Nr.&nbsp;6 in der Schwebe, ob das St\u00fcck Tanz oder Marsch, oder vielleicht doch beides zugleich ist! Wie geschickt versteht er es darzustellen, wie Nr.&nbsp;9 sich unruhig hierhin und dorthin wendet, ohne sich recht entscheiden zu k\u00f6nnen; oder wie der gehetzte Walzer von Nr.&nbsp;15 in gel\u00f6ste, t\u00e4nzerische Bewegung umschl\u00e4gt und schlie\u00dflich zu einem zarten Ausklang findet; oder wie Nr.&nbsp;24, das groteske Spazierst\u00fcckchen, es pl\u00f6tzlich seltsam eilig hat und sich ebenso pl\u00f6tzlich beruhigt, bevor es seinen alten Trott wieder aufnimmt! Ja, wie wunderbar erz\u00e4hlt Vivanet all diese spannenden Kurzgeschichten!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Begleitung einer Melodie ist f\u00fcr Vivanet nie etwas Unwesentliches, sondern stets eine zweite Ebene der Musik, die mit ebensolcher Sorgfalt bedacht wird wie die Hauptstimme. Welches Eigenleben die Begleitung erhalten kann, merkt man besonders, wenn sie rhythmisch der Melodie entgegengesetzt ist, wie im ersten der Tscherepninschen <em>Morceaux<\/em> op.&nbsp;18. Aber auch bei einfacheren Strukturen differenziert der Pianist deutlich. In Schostakowitschs Pr\u00e9lude Nr.&nbsp;13 meint man die B\u00e4sse von Tuben vorgetragen zu h\u00f6ren, w\u00e4hrend die rechte Hand Fl\u00f6te spielt. Es braucht wohl kaum gesagt zu werden, dass dialogisch angelegte St\u00fccke wie das Sopran-Bass-Duett in Schostakowitschs Nr.&nbsp;7 bei Vivanet ebenfalls in besten H\u00e4nden sind. Desgleichen die Glockenst\u00fccke (Schostakowitsch Nr.&nbsp;23, Tscherepnin op.&nbsp;18\/5), in denen das Klavier vielschichtig und vielfarbig schallen darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem solchen Glockengel\u00e4ut markiert auch Tanejew den H\u00f6hepunkt seiner Fuge, wenn er das Thema des Pr\u00e4ludiums aufgreift, um es ein letztes Mal prunkvoll in Szene zu setzen. Bis zu diesem Punkt ist viel passiert. Die Fuge ist eine Doppelfuge, in der das erste Thema sogleich in der Exposition vom zweiten beantwortet wird. Der kontrapunktische Wirbelwind, den Tanejew aus ihnen entfacht, kennt bis zum Schluss kein Rasten (Schalk, der er ist, l\u00e4sst der Komponist das St\u00fcck nach der Klimax abrupt und leise verwehen, wie einen Windhauch) \u2013 und auch in diesem Sturm beh\u00e4lt Vivanet souver\u00e4n die \u00dcbersicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Mu\u00df ich noch sagen, dass ich allen Freunden kultivierten Klavierspiels Andrea Vivanets <em>Russisches Album<\/em> w\u00e4rmstens empfehlen kann? Seine Darbietung der bekannten Werke Tanejews und Schostakowitschs ist schlicht musterg\u00fcltig. Die St\u00fccke Nikolai Tscherepnins werden hier erstmals \u00fcberhaupt auf CD pr\u00e4sentiert. Das Album markiert damit auch, so steht zu hoffen, einen Wendepunkt in der Rezeption eines lange untersch\u00e4tzten gro\u00dfen Klavierminiaturisten.<\/p>\n\n\n\n<p>(NB: Den Umschlag zieren Abbildungen georgischer Artefakte aus dem 16. und 19. Jahrhundert, die im Beiheft durch einen kleinen \u201eAusstellungskatalog\u201c erl\u00e4utert werden. Sie sind eine Hommage an den Aufnahmeort, das Georgische Staatskonservatorium in Tiflis, an welchem Nikolai Tscherepnin von 1918 bis 1921 als Direktor wirkte.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Norbert Florian Schuck, November 2021]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aldil\u00e0 Records, ARC 022; EAN: 9 003643 980228 Auf seinem bei Aldil\u00e0 Records erschienen Russischen Album pr\u00e4sentiert der Pianist Andrea Vivanet St\u00fccke russischer Meister aus dem ersten Drittel des 20.&nbsp;Jahrhunderts. 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