{"id":4873,"date":"2022-02-19T20:00:00","date_gmt":"2022-02-19T19:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=4873"},"modified":"2022-02-19T20:18:05","modified_gmt":"2022-02-19T19:18:05","slug":"tribut-an-das-unergruendliche-leben-halvor-haug-zum-70-geburtstag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2022\/02\/19\/tribut-an-das-unergruendliche-leben-halvor-haug-zum-70-geburtstag\/","title":{"rendered":"Tribut an das \u201eunergr\u00fcndliche Leben\u201c \u2013 Halvor Haug zum 70.\u00a0Geburtstag"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-So\u0308derlind-003_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-So\u0308derlind-003_2-1024x824.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4875\" width=\"506\" height=\"407\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-So\u0308derlind-003_2-1024x824.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-So\u0308derlind-003_2-300x241.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-So\u0308derlind-003_2-768x618.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-So\u0308derlind-003_2-1536x1236.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-So\u0308derlind-003_2-2048x1648.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 506px) 100vw, 506px\" \/><\/a><figcaption>Photo&nbsp;\u00a9 Kristina Frykl\u00f6f<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn im Schlussteil der Dritten Symphonie Halvor Haugs pl\u00f6tzlich mittels Tonband ein Sprosser (die nordische Nachtigall) zu singen beginnt und sich die Hauptmotive des Werkes um diesen Gesang herum v\u00f6llig zwanglos gruppieren, dabei zugleich die musikalische Entwicklung so schl\u00fcssig zum Ende f\u00fchren, dass einzig dieser Ausklang f\u00fcr das St\u00fcck passend erscheint, dann merkt man als H\u00f6rer, dass man Zeuge eines Triumphs k\u00fcnstlerischer Originalit\u00e4t geworden ist, wie er nur einem Komponisten gelingt, dessen f\u00fcr die Welt und f\u00fcr seine innere Stimme gleicherma\u00dfen offenes Ohr ihn zu einer Pers\u00f6nlichkeit von ausgepr\u00e4gter Eigenart hat werden lassen. Dass Haug f\u00fcr den Vogelruf nicht auf ein beliebiges Tondokument zur\u00fcckgriff, sondern auf eine von ihm selbst gemeinsam mit dem Dirigenten Ole Kristian Ruud w\u00e4hrend einer Wanderung gemachte Aufzeichnung, verdeutlicht, welch gro\u00dfe Bedeutung dem intensiven Erleben der Natur und ihrer elementaren Klangph\u00e4nomene f\u00fcr seine kompositorische Arbeit zukommt. Eine seiner Tondichtungen setzt im Gewand des Streichorchesters dem <em>Gesang der Tannen<\/em> ein Denkmal, die vor seinem Arbeitszimmer standen, bis sie einem Bauprojekt zum Opfer fielen. In einer andern \u00fcbersetzte er eine <em>Winterlandschaft<\/em> in Musik. Zu seinen Fr\u00fchwerken, die ihn ab den 1970er Jahren bekannt machten, geh\u00f6rt eine der spannendsten Unternehmungen <em>Die Stille<\/em> h\u00f6rbar werden zu lassen \u2013 ein veritables kleines Instrumentaldrama f\u00fcr Streichorchester. Von den Tagesmoden des Musikbetriebs unbeirrt, ist der 1952 geborene Norweger stets den Weg gegangen, der ihm als der richtige erschien. Er geh\u00f6rt zu jenen Komponisten, deren Schaffen eine Kategorie f\u00fcr sich bildet, an welchen alle Versuche, sie einer bestimmten \u201eSchule\u201c oder \u201eStilrichtung\u201c zuzuordnen, scheitern m\u00fcssen. Am 20.&nbsp;Februar wird Halvor Haug, einer der gro\u00dfen skandinavischen Tondichter unserer Zeit, 70 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p>Halvor Haug wurde in Trondheim geboren und wuchs in B\u00e6rum nahe Oslo auf. In seiner Kindheit spielte Musik eine wichtige Rolle: Er erlernte fr\u00fchzeitig das Klavier- und Trompetenspiel und geh\u00f6rte insgesamt neun Jahre lang einem Bl\u00e4serensemble an. Jedoch war das Musizieren damals nur eines von vielen Interessengebieten eines Jungen, der sich bevorzugt in der freien Natur aufhielt und viel Sport trieb. Mit 17 Jahren begann er, sich intensiver mit klassischer Musik auseinanderzusetzen, und nahm bald darauf ein Studium am \u00d8stlandets Musikkonservatorium in Oslo auf, wo sein Theorielehrer Kolbj\u00f8rn Ofstad (1917\u20131996) sein Kompositionstalent erkannte und ihn ermutigte, seine ersten Klavierst\u00fccke f\u00fcr Orchester zu bearbeiten. 1973 ging Haug nach Helsinki und studierte ein Jahr lang an der Sibelius-Akademie bei Erik Bergman (1911\u20132006), einem der Pioniere des Modernismus in Finnland, und dem vor allem als Symphoniker bekannten Einar Englund (1916\u20131999), dem er gr\u00fcndliche Unterweisungen in russisch gepr\u00e4gter Orchestrierungstechnik verdankte. Nachdem er sein Studium in Oslo bei seinem fr\u00fcheren Lehrer Ofstad abgeschlossen hatte, schrieb er mit dem <em>Symphonischen Bild<\/em> 1975\/76 sein erstes von ihm als vollg\u00fcltig anerkanntes Werk. Das St\u00fcck erregte die Aufmerksamkeit der Dirigenten Okko Kamu und Per Dreier, die es in ihre Programme aufnahmen und dadurch dem jungen Komponisten zu ersten Erfolgen verhalfen. 1978 brach Haug zu einem einj\u00e4hrigen Aufenthalt nach London auf, den er vorrangig dazu nutzte, das reiche Konzertleben der Weltstadt auf sich wirken zu lassen. W\u00e4hrend seiner Zeit in England war ihm der gro\u00dfe Symphoniker und Streichquartettmeister Robert Simpson (1921\u20131997) ein anregender und verst\u00e4ndnisvoller Mentor: \u201eEr half mir, auf das zu vertrauen, was meine innere Stimme mir sagt: Was du f\u00fchlst, ist richtig f\u00fcr dich selbst.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Norwegen zur\u00fcckgekehrt, arbeitete Haug zwei Jahre lang als Musikkritiker, lebte dann aber nur noch seinem kompositorischen Schaffen. Mit den orchestralen und kammermusikalischen Werken, die er w\u00e4hrend der 1980er Jahre komponierte, vor allem den ersten beiden Symphonien, etablierte er sich endg\u00fcltig im norwegischen Konzertleben. Zum wichtigsten F\u00f6rderer wurde ihm Ole Kristian Ruud, der von 1987 bis 1995 als Chefdirigent des Trondheimer Symphonie-Orchesters wirkte und mehrere Werke Haugs urauff\u00fchrte. Als einer der meistbeachteten norwegischen Komponisten seiner Generation erhielt Haug zahlreiche Kompositionsauftr\u00e4ge, die teils mit wichtigen \u00f6ffentlichen Anl\u00e4ssen verbunden waren. Seine letzten drei Symphonien schrieb er 1993 und 2002 f\u00fcr das Symphonie-Orchester Trondheim bzw. 2001 f\u00fcr die Osloer Philharmonie. Die \u201eSymphonische Vision\u201c <em>Insignia<\/em> f\u00fcr Kammerorchester wurde 1994 zur Feier der Olympischen Winterspiele in Lillehammer komponiert. 1996 war er offizieller Komponist des Kammermusikfestivals Stavanger, auf welchem sein Zweites Streichquartett zur Urauff\u00fchrung gelangte. Sein 1997 entstandener symphonischer Liederzyklus <em>Glem aldri henne<\/em> (Vergiss sie nie) war ein Auftragswerk seiner Geburtsstadt Trondheim im Vorfeld ihrer 1000-Jahr-Feier.<\/p>\n\n\n\n<p>Leider sind seit 20 Jahren keine neuen Werke Halvor Haugs mehr in der \u00d6ffentlichkeit bekannt geworden. Die Vierte und F\u00fcnfte Symphonie, die kurz hintereinander 2002 zur Urauff\u00fchrung gelangten, belegen, dass sich der 50-j\u00e4hrige Komponist auf dem H\u00f6hepunkt seiner Schaffenskraft befand. Angesichts dessen kann man es nur bedauern, dass ihn der Ausbruch einer chronischen Erkrankung anscheinend dauerhaft an der Fortf\u00fchrung seiner sch\u00f6pferischen Arbeit hindert. Haugs Werke sind in den letzten Jahren gerade in Deutschland auf besonderes Interesse gesto\u00dfen, und die noch nicht lange zur\u00fcckliegende Ver\u00f6ffentlichung dreier bislang ungedruckter Kompositionen im M\u00fcnchner Verlag Musikproduktion H\u00f6flich zeigt, dass der Komponist \u2013 dessen Musik haupts\u00e4chlich vom schwedischen Verlag Gehrmans herausgegeben wird \u2013 weiterhin die Verbreitung seiner Musik aufmerksam verfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Haugs Werkverzeichnis umfasst etwa 40 Kompositionen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf symphonischer Musik, doch liegen aus seiner Feder auch eine Anzahl kammermusikalischer Werke vor. F\u00fcr Singstimmen schrieb Haug nur wenig, und es erscheint charakteristisch, dass die menschliche Stimme bei ihm immer in einem symphonischen Kontext auftaucht: als Mezzosopransolo in dem Orchesterliederzyklus <em>Glem aldri hemme<\/em>, als Kinderchor in dem \u201eSymphonischen Epos\u201c <em>Menneskeverd og fred <\/em>(Menschenw\u00fcrde und Frieden), und als wortloser Doppelchor f\u00fcr Frauenstimmen in der Zweiten Symphonie.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-009-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-009-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4876\" width=\"517\" height=\"384\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-009-1.jpg 708w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Haug-009-1-300x223.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 517px) 100vw, 517px\" \/><\/a><figcaption>Photo \u00a9 Kristina Frykl\u00f6f<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Stilistisch ist Haug von Anfang an ein ganz eigener Kopf, was sich namentlich zeigt, wenn man seine Musik mit der seiner Lehrer vergleicht. Serielle Techniken, wie \u00fcberhaupt die Idee eines vorgefertigten musikalischen Materials, wie sie f\u00fcr Erik Bergman zunehmend Bedeutung erlangten, haben f\u00fcr Haug nie eine Rolle gespielt. Auch blieb Einar Englunds klassizistisches Formideal ohne Einfluss auf ihn. Mit Robert Simpson teilt er dagegen die Aufbruchsstimmung ins Unbekannte, die der Anfang seiner Werke regelm\u00e4\u00dfig hervorruft \u2013 nicht ohne Grund tr\u00e4gt ein Orchesterwerk Haugs den Titel <em>Il Preludio dell&#8216; ignoto<\/em> \u2013 und die freie Formung mittels permanenter Verwandlung weniger motivischer Zellen, die keinerlei Vorhersehbarkeit der musikalischen Entwicklung, sehr wohl aber den Eindruck kr\u00e4ftiger Naturw\u00fcchsigkeit aufkommen l\u00e4sst. Der deutlichste Unterschied zwischen beiden Komponisten liegt in ihrer Tempogestaltung. W\u00e4hrend f\u00fcr Simpson gleichsam das Allegro der Normalzustand ist und die langsamen Abschnitte seiner Werke sehr oft einen vorbereitenden oder nachklingenden Charakter aufweisen, bewegt sich Haug bevorzugt in m\u00e4\u00dfigen und langsamen Tempi, die sich in besonderen Momenten zu rascherer Bewegung steigern. Sein untr\u00fcgliches Gesp\u00fcr f\u00fcr tonale Bez\u00fcge sorgt daf\u00fcr, dass die Spannung dabei nie verloren geht. Gern l\u00e4sst er voneinander weit entfernte Harmonien unmittelbar aufeinandertreffen und f\u00fchrt dadurch dem musikalischen Geschehen neue Kraft zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Haug beschrieb seinen Schaffensprozess als \u201enicht bewusst auf intellektuelle Art, eher emotional. Schwierigkeiten, Gegens\u00e4tze, Spannung trage ich in mir. Energie ist von zentraler Bedeutung.\u201c Zwar verliert er beim Komponieren nie den Anfang des St\u00fcckes aus den Augen, ebenso wenig den H\u00f6hepunkt, auf den dieser zustrebt, doch hat ihn der Schaffensprozess \u2013 Robert Simpsons Satz, dass Komponieren \u201ekontrollierte Inprovisation\u201c sei, d\u00fcrfte auch auf Haug vollkommen zutreffen \u2013 mitunter zu L\u00f6sungen gef\u00fchrt, die ihn selbst \u00fcberraschten. So erkannte er erst nach weit fortgeschrittener Arbeit an der Dritten Symphonie die Integration des bereits erw\u00e4hnten Nachtigallenrufs als bestm\u00f6glichen Schluss des Werkes. Dies war sein Tribut an das \u201eUnergr\u00fcndliche Leben\u201c, das der Symphonie den Titel gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Haugs Musik macht keine Umschweife und besticht durch ihre emotionale Direktheit. Zu seinem 70.&nbsp;Geburtstag kann man dem Komponisten nur w\u00fcnschen, dass sie auch weiterhin innerhalb wie au\u00dferhalb seiner Heimat treue Freunde und weite Verbreitung finden m\u00f6ge.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verzeichnis der Werke Halvor Haugs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Halvor Haugs Kompositionen sind bei Gehrmans Musikf\u00f6rlag (Stockholm), Norsk Musikforlag (Oslo) und Musikproduktion H\u00f6flich (M\u00fcnchen) erh\u00e4ltlich. Die nicht verlegten Werke k\u00f6nnen \u00fcber den Notendienst der Norwegischen Nationalbibliothek Oslo (NB noter) bezogen werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Orchesterwerke:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Symfonisk bilde<\/em> (Symphonisches Bild), 1975\/76 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Symfoniske konturer<\/em> (Symphonische Konturen), 1977 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p>Konzert f\u00fcr Horn und Orchester, 1978 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Poema Patetica<\/em>, 1980 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Poema Sonora<\/em>, 1980 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p>Symphonie Nr.&nbsp;1, 1981\/82 (Norsk Musikforlag)<\/p>\n\n\n\n<p>Sinfonietta, 1983 (Norsk Musikforlag)<\/p>\n\n\n\n<p>Symphonie Nr. 2 f\u00fcr Orchester, wortlosen Frauenchor und Orgel, 1984 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Menneskeverd og fred \u2013 Symfonisk epos<\/em> (Menschenw\u00fcrde und Frieden) f\u00fcr Kinderchor und Orchester, 1985 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vinterlandskap<\/em> (Winterlandschaft), 1986 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p>Symphonie Nr.&nbsp;3 <em>Det uuntgrunnelige livet<\/em> (Das unergr\u00fcndliche Leben) f\u00fcr Orchester und Tonband, 1991\u20131993 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p>Ouvert\u00fcre <em>Norske aspekter<\/em> (Norwegische Ansichten), 1993 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Insignia \u2013 Symfonisk vision<\/em> f\u00fcr Kammerorchester, 1993 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glem aldri henne<\/em> (Vergiss sie nie), Liederzyklus f\u00fcr Mezzosopran und Orchester nach Gedichten von Gunnar Reiss-Andersen, 1997 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Il Preludio dell&#8216; ignoto<\/em> (Das Vorspiel zum Unbekannten), 2000 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p>Symphonie Nr. 4, 2001 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p>Symphonie Nr. 5, 2002 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Werke f\u00fcr Streichorchester:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Stillhet <\/em>(Die Stille), 1977 (Norsk Musikforlag)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Furuenes sang<\/em> (Gesang der Tannen), 1987 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p>Intermezzo aus dem Liederzyklus <em>Glem aldri henne<\/em>, 1997 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Werke f\u00fcr Blasorchester:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Cordiale<\/em> f\u00fcr Blasorchester, 1982 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Exit<\/em> f\u00fcr Blasorchester und Orgel ad libitum, 1985 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p>Concertino f\u00fcr Blechbl\u00e4ser (4 Trompeten, 4 H\u00f6rner, 4 Posaunen, 2 Tuben) und Schlagzeug, 1988 (Musikproduktion H\u00f6flich)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kammermusik (2\u20135 Instrumente):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sonatine f\u00fcr Violine und Klavier, 1973 (Musikproduktion H\u00f6flich)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Duetto Bramoso<\/em> (Eifers\u00fcchtiges Duett) f\u00fcr Violine und Gitarre, 1976 (Musikproduktion H\u00f6flich)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Symphony for five<\/em> f\u00fcr Fl\u00f6te (Altfl\u00f6te), Klarinette (Bassklarinette), Horn, Gitarre und Klavier, 1979 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p>Quintett f\u00fcr zwei Trompeten, Horn, Tenorposaune und Bassposaune (Tuba), 1981 (Norsk Musikforlag)<\/p>\n\n\n\n<p>Streichquartett Nr. 1, 1985 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dialog<\/em> f\u00fcr zwei Harfen, 1987 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Essay<\/em> f\u00fcr Altposaune und Streichquartett, 1987 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p>Klaviertrio, 1995 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p>Streichquartett Nr. 2, 1996 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p>Duo f\u00fcr Violine und Violoncello, 2002 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Opus for tre naboer \u2013 Andante con amore<\/em> (Werk f\u00fcr drei Nachbarn) f\u00fcr Violine, Violoncello und Klavier, [ohne Datum] (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Werke f\u00fcr Soloinstrumente:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Tre \u201eutfall\u201c<\/em> (Drei \u201eErgebnisse\u201c) f\u00fcr Gitarre, 1974 (Norsk Musikforlag)<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Inventionen f\u00fcr Gitarre, 1976 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p>Fantasia f\u00fcr Oboe, 1977 (NB noter)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Impression<\/em> f\u00fcr Klavier, 1980 (Gehrmans)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sonata Elegica<\/em> f\u00fcr Violoncello, 1981 (Norsk Musikforlag)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Norbert Florian Schuck, Februar 2022]<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(Der Autor dankt Christoph Schl\u00fcren herzlich f\u00fcr die Bereitstellung von Informationen und die Vermittlung der Photographien)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn im Schlussteil der Dritten Symphonie Halvor Haugs pl\u00f6tzlich mittels Tonband ein Sprosser (die nordische Nachtigall) zu singen beginnt und sich die Hauptmotive des Werkes um diesen Gesang herum v\u00f6llig zwanglos gruppieren, dabei zugleich die musikalische Entwicklung so schl\u00fcssig zum Ende f\u00fchren, dass einzig dieser Ausklang f\u00fcr das St\u00fcck passend erscheint, dann merkt man als &hellip; 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