{"id":5523,"date":"2022-12-03T07:48:21","date_gmt":"2022-12-03T06:48:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=5523"},"modified":"2022-12-05T01:05:27","modified_gmt":"2022-12-05T00:05:27","slug":"klassisches-vom-klangkollektiv-wien-ballot-dirigiert-mozart-stamitz-und-beethoven","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2022\/12\/03\/klassisches-vom-klangkollektiv-wien-ballot-dirigiert-mozart-stamitz-und-beethoven\/","title":{"rendered":"Klassisches vom Klangkollektiv Wien: Ballot\u00a0dirigiert Mozart, Stamitz und Beethoven"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Besprechung des Konzerts:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wien, ORF RadioKulturhaus, 19.&nbsp;November 2022<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wolfgang Amad\u00e9 Mozart: Eine Kleine Nachtmusik KV 525<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Carl Stamitz: Fl\u00f6tenkonzert G-Dur<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul><li>Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr.&nbsp;16 F-Dur op.&nbsp;135 (Fassung f\u00fcr Streichorchester)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Karin Bonelli, Fl\u00f6te<\/p>\n\n\n\n<p>Klangkollektiv Wien<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00e9my Ballot, Dirigent<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zugleich Vorstellung der CD:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig van Beethoven: Streichquartette op.&nbsp;131 und op.&nbsp;135<\/p>\n\n\n\n<p>Gramola, 99248; EAN: 9 003643 992481<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Klangkollektiv-Beethoven-Quartette.png\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Klangkollektiv-Beethoven-Quartette.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5524\" width=\"473\" height=\"429\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Klangkollektiv-Beethoven-Quartette.png 587w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Klangkollektiv-Beethoven-Quartette-300x272.png 300w\" sizes=\"(max-width: 473px) 100vw, 473px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Das erst vor wenigen Jahren von Norbert T\u00e4ubl, dem Klarinettisten der Wiener Philharmoniker, und R\u00e9my Ballot, dem Dirigenten der St.&nbsp;Florianer Brucknertage, ins Leben gerufene Klangkollektiv Wien hat sich rasch den Ruf eines der hervorragendsten Kammerorchester unserer Zeit erworben. Mehrere Mitschnitte von Konzerten des international zusammengesetzten Ensembles, dessen Repertoireschwerpunkt auf der Epoche zwischen Joseph Haydn und Franz Schubert liegt, sind bei Gramola auf CD erschienen. Sie zeugen gleicherma\u00dfen von der hohen Spielkultur, die in diesem Orchester herrscht, wie von der au\u00dferordentlichen Kapellmeisterbegabung R\u00e9my Ballots. Wer sich am Abend des 19.&nbsp;November 2022 im gro\u00dfen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses einfand, konnte ein weiteres Mal best\u00e4tigt finden, dass die Auftritte des Klangkollektivs zu den H\u00f6hepunkten des Wiener Musiklebens z\u00e4hlen. Das Orchester spielte unter Ballots Leitung in einer Besetzung von 16 Streichinstrumenten zuerst <em>Eine kleine Nachtmusik<\/em> von Wolfgang Amad\u00e9 Mozart. Anschlie\u00dfend begleiteten die Streicher die Fl\u00f6tistin Karin Bonelli im Fl\u00f6tenkonzert G-Dur von Carl Stamitz, bevor am Ende des Programms mit dem chorisch gespielten Streichquartett Nr.&nbsp;16 F-Dur op.&nbsp;135 von Ludwig van Beethoven wieder ein reines Streichorchesterst\u00fcck zu h\u00f6ren war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Auswahl der St\u00fccke lie\u00df bereits erwarten, dass der Abend dem flie\u00dfenden \u00dcbergang von kammermusikalischem und orchestralem Musizieren gewidmet war. Die <em>Kleine Nachtmusik<\/em> ist Mozarts einzige nur f\u00fcr Streicher geschriebene Serenade und auch als Quartett ausf\u00fchrbar, doch ihr Tonsatz ist \u00fcber weite Strecken eindeutig der eines Orchesterwerks. Umgekehrt animiert Beethoven in seinen sp\u00e4ten Quartetten das Kammerensemble an zahlreichen Stellen geradezu, sich als ein Orchester zu f\u00fchlen. Selbst in op.&nbsp;135, dem anmutigsten dieser Werkgruppe, in dem das Pathos der vorangegangenen Quartette opp.&nbsp;130\u2013132 und der Gro\u00dfen Fuge op.&nbsp;133 weitgehend in ein hintersinniges Spiel verwandelt scheint, finden sich solche quasi-orchestralen Takte, etwa in der Einleitung des Finales, wo die Frage \u201eMuss es sein?\u201c mit bohrender Intensit\u00e4t gestellt wird. Es liegt also durchaus nahe, dieses St\u00fcck auch in gr\u00f6\u00dferer Besetzung vorzutragen. Carl Stamitz bildete zwischen den Werken seiner gro\u00dfen Zeitgenossen das entspannte Intermezzo. Sein Fl\u00f6tenkonzert versetzte die Zuh\u00f6rer in die Welt des galanten Rokoko, als Orchester zum gro\u00dfen Teil tats\u00e4chlich noch in der Kammer spielten.<\/p>\n\n\n\n<p>R\u00e9my Ballot f\u00fchrt das Klangkollektiv sicher und unbeirrt durch diese Grenzregion zwischen Symphonik und Kammermusik. Dass er neben seiner Dirigentent\u00e4tigkeit auch als Kammermusiker wirkt, d\u00fcrfte seinen Anteil daran haben. (An dieser Stelle sei auf die in jeder Hinsicht herausragende Aufnahme von Anton Bruckners Streichquartett und -quintett durch das Altomonte-Ensemble mit Ballot als Primgeiger hingewiesen.) Vor allem aber bef\u00e4higt ihn sein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Entwicklung melodischer Linien und die Darstellung polyphoner Strukturen dazu. Ballot ist kein Mann der schrillen Effekte. Wenn etwa Sforzati oder abrupte Wechsel von Forte und Piano vorgeschrieben sind \u2013 wie man dergleichen namentlich bei Beethoven immer wieder antrifft \u2013, ist das f\u00fcr ihn nicht zwingend ein Anlass, dem Publikum rohe Kraft zu demonstrieren oder es durch die virtuose Darbietung scharfer Kontraste zu verbl\u00fcffen. Er achtet vor allem darauf, in welcher Beziehung die entsprechenden Stellen mit ihrer Umgebung stehen. Sie werden nicht als isolierte Momente vorgef\u00fchrt, sondern als Teile eines gr\u00f6\u00dferen Zusammenhangs begriffen, als Ereignisse, die eine Vor- und Nachgeschichte haben. Welche Funktion hat der durch das Sforzato hervorgehobene Ton innerhalb der Melodie, zu der er geh\u00f6rt? Welchen Verlauf nimmt die Periode, in der mehrfach die Lautst\u00e4rke wechseln soll? Die Frage des richtigen Vortrags ist f\u00fcr Ballot offensichtlich immer mit der Frage nach der schl\u00fcssigen Wiedergabe der musikalischen Handlung verkn\u00fcpft. Nichts \u00fcberl\u00e4sst er dem Zufall, jede Phrase erscheint auf ihre Stellung im gro\u00dfen Ganzen hin gepr\u00fcft. Das \u201ekammermusikalische\u201c und das \u201eorchestrale\u201c Musizieren ergeben sich ganz nat\u00fcrlich aus der jeweiligen Situation im Verlauf der Musik. Es sind nicht Gegens\u00e4tze, sondern Wechsel des Zustands. Eines geht aus dem anderen hervor. Die Differenziertheit im Vortrag, zu der Ballot sein Orchester animiert, ist nichts anderes als eine genaue Darstellung der Vielgestaltigkeit des Mozartschen und Beethovenschen Tonsatzes. Besonders loben muss man, wie wunderbar das Klangkollektiv die kontrapunktischen Abschnitte umsetzt. Wenn die Motive durch die Stimmen wandern, erlebt man in aller Deutlichkeit, wie trefflich die einzelnen Instrumentengruppen in Kontakt miteinander stehen, wie gut sie aufeinander zu h\u00f6ren wissen. So wird kein Themeneinsatz \u00fcberdeckt. Jede Stimme kann f\u00fchren, jede kann begleitend zur\u00fccktreten. Gesittete Dialoge geraten ebenso vorz\u00fcglich wie spannungsvolle Engf\u00fchrungen. Aber auch in einer mit kontrapunktischen Demonstrationen kaum aufwartenden Partitur wie der <em>Kleinen Nachtmusik<\/em> bew\u00e4hrt sich der Sinn des Dirigenten f\u00fcr Polyphonie, sodass durch die Auff\u00fchrung deutlich wurde, wie feinsinnig Mozart auch in diesem schlicht gehaltenen St\u00fcck zu Werke gegangen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Sehr aufschlussreich ist es, Dirigent und Orchester bei der Auff\u00fchrung zuzu<em>sehen<\/em>. Ballot achtet sorgsam darauf, dass die Kommunikation zwischen ihm und den Musikern nicht abrei\u00dft. Der Augenkontakt ist ihm sichtlich nicht minder wichtig als die Bewegungen der H\u00e4nde. So dirigierte er den Anfang des Finales der Kleinen Nachtmusik beinahe nur mit den Augen und brachte die H\u00e4nde erst beim ersten Forte ins Spiel. Seine Bewegungen sind im allgemeinen sparsam und immer pr\u00e4zise. St\u00e4rker ausladende Gesten hebt er sich f\u00fcr besondere Stellen auf. Die Orchestermitglieder achteten hellwach auf alle Zeichen und spielten hochmotiviert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum reinen Streicherklang gesellte sich in Stamitzens Fl\u00f6tenkonzert Karin Bonelli, ebenfalls Mitglied des Klangkollektivs, als Solistin. Das Orchester hat hier weitgehend begleitende Funktion \u2013 auch in dieser Rolle agiert das Klangkollektiv tadellos \u2013, w\u00e4hrend die Fl\u00f6te eindeutig im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Stamitz f\u00fchrt die Solostimme regelm\u00e4\u00dfig durch den gesamten Tonraum des Blasinstruments und gibt damit Karin Bonelli ein geeignetes Bet\u00e4tigungsfeld, ihre St\u00e4rken zu zeigen. Das Spiel der Fl\u00f6tistin erfreut besonders durch ihre F\u00e4higkeit, jedem Register eine charakteristische Klangfarbe zu verleihen, sodass, wenn sie zwischen den Lagen wechselt, dialogische Wirkungen entstehen. Noch deutlicher wurde dies in ihrem Zugabest\u00fcck, dem Kopfsatz der Solosonate h-Moll von Carl Philipp Emanuel Bach.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Streicher spielten eine Zugabe nach dem abschlie\u00dfenden Beethoven-Quartett. Angesichts der anhaltenden Kriegshandlungen in der Ukraine, der Heimat dreier Mitglieder des Klangkollektivs, hatte man sich entschieden, den sorgsam gesetzten klassischen Rahmen zu verlassen und das Konzert mit einem Werk des 20.&nbsp;Jahrhunderts zu beenden, das auf eine lange Tradition der Verwendung als Trauermusik zur\u00fcckblicken kann: Samuel Barbers <em>Adagio for Strings<\/em>. Wie intensiv die Auff\u00fchrung auf das Publikum wirkte, zeigte sich daran, dass nach dem Verklingen des letzten Tons im Saal vollkommene Stille herrschte. Erst nach einer \u2013 gef\u00fchlt sehr langen \u2013 Pause sahen sich die Zuh\u00f6rer in der Lage zu applaudieren, und sie taten es in sp\u00fcrbarer Begeisterung dar\u00fcber, einen Konzertabend h\u00f6chster Qualit\u00e4t erlebt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit kurzem liegt eine Auff\u00fchrung von Beethovens Quartett op.&nbsp;135 durch das Klangkollektiv unter der Leitung R\u00e9my Ballots auf einer CD vor, die, wie die anderen CDs des Orchesters, bei Gramola erschienen ist. Es handelt es sich um den Mitschnitt eines Konzerts im Penzinger Lorely-Saal vom 7.&nbsp;Oktober 2020, in welchem neben op.&nbsp;135 auch das Quartett Nr. &nbsp;14 cis-Moll op.&nbsp;131 erklang. Dieses erlebte eine Wiedergabe, die seine ganze Vielgestaltigkeit in nahezu idealer Weise erfahrbar machte. Welch eine bl\u00fchende Polyphonie in der einleitenden Fuge! Welch eine Leichtigkeit in den beiden scherzoartigen S\u00e4tzen! Der langsame Mittelsatz entfaltet sich in einem gro\u00dfen Bogen von knapp 17 Minuten Dauer, wobei die Variationen ganz nat\u00fcrlich auseinander hervorgehen. Zum Herzst\u00fcck des Ganzen ger\u00e4t der kurze sechste Satz, der im Wesentlichen eine langsame Einleitung zum Finale ist. Wie Ballot die Musik hier innehalten l\u00e4sst und gleichzeitig eine enorme Spannung erzeugt, die sich erst im Schlusssatz entl\u00e4dt, ist schlichtweg gro\u00dfe Kunst. Das Finale wird, ohne \u00fcbereilt zu wirken, mit unwiderstehlicher Energie musiziert, doch kommt im Seitensatz auch Ballots Meisterschaft im Gestalten schl\u00fcssiger Rubati zu tragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die akustischen Bedingungen waren bei dieser Aufnahme nicht ganz so ideal wie jetzt im RadioKulturhaus, doch tr\u00fcbt dies den Gesamteindruck der CD angesichts der meisterlichen Darbietungen keineswegs. Wer erleben m\u00f6chte, wie pr\u00e4chtig sich Beethovens sp\u00e4te Quartette als Streichersymphonien ausnehmen, dem sei diese Platte nachdr\u00fccklich empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Norbert Florian Schuck, Dezember 2022]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besprechung des Konzerts: Wien, ORF RadioKulturhaus, 19.&nbsp;November 2022 Wolfgang Amad\u00e9 Mozart: Eine Kleine Nachtmusik KV 525 Carl Stamitz: Fl\u00f6tenkonzert G-Dur Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr.&nbsp;16 F-Dur op.&nbsp;135 (Fassung f\u00fcr Streichorchester) Karin Bonelli, Fl\u00f6te Klangkollektiv Wien R\u00e9my Ballot, Dirigent Zugleich Vorstellung der CD: Ludwig van Beethoven: Streichquartette op.&nbsp;131 und op.&nbsp;135 Gramola, 99248; EAN: 9 003643 992481 &hellip; <a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2022\/12\/03\/klassisches-vom-klangkollektiv-wien-ballot-dirigiert-mozart-stamitz-und-beethoven\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Klassisches vom Klangkollektiv Wien: Ballot\u00a0dirigiert Mozart, Stamitz und Beethoven<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13,3],"tags":[1685,4505,668,4504,4503,86,4437,158,3040,184],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5523"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5523"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5523\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5533,"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5523\/revisions\/5533"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}