{"id":6165,"date":"2024-03-16T10:21:00","date_gmt":"2024-03-16T09:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=6165"},"modified":"2024-03-15T20:27:23","modified_gmt":"2024-03-15T19:27:23","slug":"jetzt-hat-er-uns-geprueft-das-bruckner-orchester-linz-unter-der-leitung-von-marek-janowski-im-musikverein-wien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2024\/03\/16\/jetzt-hat-er-uns-geprueft-das-bruckner-orchester-linz-unter-der-leitung-von-marek-janowski-im-musikverein-wien\/","title":{"rendered":"Jetzt hat er uns gepr\u00fcft: Das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung  von Marek Janowski im  Musikverein Wien"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Bruckner-Jahr hat das Publikum die M\u00f6glichkeit zur eingehenden Besch\u00e4ftigung mit den Symphonien von Anton Bruckner. Die Auff\u00fchrung seiner 5. Symphonie durch das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Marek Janowski am 8. M\u00e4rz 2024 im Wiener Musikverein gab dabei Gelegenheit, einige grundlegende \u00dcberlegungen anzustellen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tafel-Bruckner-MariaTreu-604x270-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"604\" height=\"270\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tafel-Bruckner-MariaTreu-604x270-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6193\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tafel-Bruckner-MariaTreu-604x270-1.jpg 604w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Tafel-Bruckner-MariaTreu-604x270-1-300x134.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 604px) 100vw, 604px\" \/><\/a><figcaption>Gedenktafel an der Kirche Maria Treu, Wien.                                                                                      <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Zun\u00e4chst \u00fcberraschte und \u00fcberzeugte das Bruckner Orchester Linz von den ersten Noten an mit etwas, das man tats\u00e4chlich Bruckner-Klang nennen kann: ruhige Bogengeschwindigkeit auch bei zunehmend rascheren Tempi und sparsames Vibrato bei den Streichern und ein in jeder Dynamik kompakter, nie \u00fcberbordener Bl\u00e4serklang lie\u00dfen erst aufhorchen und dann vertieft zuh\u00f6ren. Es steht v\u00f6llig au\u00dfer Frage, dass dieses Orchester ein echtes Bruckner-Orchester ist, und in der Lage, den besonderen Anforderungen einer Bruckner-Partitur im Hinblick auf dunkle, grundierte Tongebung, langen Atem und Perspektive weiter Klangfl\u00e4chen gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Marek Janowski kann man mit h\u00f6chstem Respekt einen gro\u00dfen Dirigenten der alten Schule nennen, wenn man eine solche in Gegensatz zu einer neuen, bzw. modernen Schule stellen k\u00f6nnte, allein ermangelt es wohl einer solchen. Marek Janowski zeigt eindr\u00fccklich, was ein wirklicher Dirigent ist, dem es um das Werk geht und darum, jederzeit mit sicherer Hand und angemessener Zeichengebung einen musikalischen Fluss zu erm\u00f6glichen und zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt nicht viele Dirigentinnen und Dirigenten der j\u00fcngeren Generation, die dies verm\u00f6gen, oder \u00fcberhaupt das Bed\u00fcrfnis nach einer solchen Berufsauffassung zeigen \u2013 was gerne als Aufforderung verstanden werden darf, sich doch wirklich um eine fundierte dirigentische Bildung und Ausbildung mit etwas Demut vor den zu dirigierenden Werken und ihren Komponisten zu bem\u00fchen, und sich nicht von fr\u00fchen und raschen Karriereerfolgen entweder blenden zu lassen oder sich solche zum Vorbild zu nehmen. <\/p>\n\n\n\n<p>Janowski zeigt uns, dass der Dirigierberuf eine Substanz hat, die nicht wegdefiniert werden kann, hochaktuell und gleichzeitig kaum noch vorhanden, und nicht den Schwankungen von Moden oder dem Geschmack des Social-Media-Publikums unterworfen ist, sondern zeitlose Anforderungen stellt, und was es hei\u00dft, nicht einem volatilen Erregungsgrad, wodurch auch immer hervorgerufen, beim jederzeit applausbereiten Publikum zu dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies vorausgeschickt, muss nun aber trotzdem konstatiert werden, dass der Abend nicht so verlief wie zun\u00e4chst erhofft. Bruckners 5.&nbsp;Symphonie gilt von jeher als seine schwierigste, vor allem, weil das Finale aus scheinbar un\u00fcbersichtlichen Kontrapunktst\u00fccken besteht, bevor es dann gl\u00fccklich in einen \u00fcberw\u00e4ltigenden Schlusschoral m\u00fcndet, der nicht nur als Coda den letzten Satz, sondern die ganze Symphonie zusammenfasst, abrundet und beschlie\u00dft. Das kann nur Bruckner.<\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir mit dem 1. Satz. Die ersten Takte lie\u00dfen unbedingt klanglich aufhorchen, selten und schon lange nicht mehr so geh\u00f6rt, doch schon bald st\u00f6rte beim ersten \u201eBewegter\u201c, wo Bruckner das k\u00fcnftige Allegro-Tempo als Referenz vorschreibt, ein etwas zu gewolltes <em>accelerando<\/em> die nat\u00fcrlich Entwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt wohl eine Tradition, hier das Tempo zugunsten eines dramatischen Effekts anzuziehen, doch widerspricht dies nicht nur der Vorgabe Bruckners, sondern \u00fcberhaupt dem alten Gesetz und klassischen Prinzip der Tempoproportion, dem sich Bruckner als vermeintlicher Romantiker \u2013 kaum unpassender kann dieser Begriff sein als im Zusammenhang mit dieser Symphonie \u2013 hier verschreibt, und dem auch sein wiederum vermeintlicher Antagonist Brahms, zum Beispiel in seiner 1. Symphonie, gehorcht hat. <\/p>\n\n\n\n<p>Nun, einer Partitur mit ihren innewohnenden Gesetzen strikt zu gehorchen ist nicht jedermanns Sache; zu gerne und zu leicht stellt man auch unmerklich den Komponisten hintenan und sich selbst vor das Werk, was das Publikum oft dankbar mit einem anerkennenden Seufzer angesichts eines erkennbaren sogenannten Gestaltungswillens des Interpreten honoriert.<\/p>\n\n\n\n<p>Marek Janowski ist jedoch erkennbar kein Egomane, dem die Partitur in dieser Beziehung egal w\u00e4re, sondern als Dirigent immer ein Diener des Werks und Metierbeherrscher, jedoch scheint er hier der obengenannten Tradition zu folgen, die aus Althergebrachtheit noch nicht das Bed\u00fcrfnis oder die Gelegenheit hatte, eine Bruckner-Partitur nicht nur als Empfehlung anzusehen, und sogar als eine Art Verf\u00fcgunsgmasse, mit der man irgendetwas anstellen muss, um sie zur Wirkung zu bringen. Nun hat man mit Bruckner\u2018schen Symphonien bekannterma\u00dfen schon zu seinen Lebzeiten alles M\u00f6gliche angestellt, und es fehlt auch heute noch oft, und das ist eine bittere Erkentnis, eine Befreiung von falschen Traditionen, durch die Bruckner nicht mehr als irgendetwas interpretiert, sondern wirklich durchgeh\u00f6rt und dann entsprechend musiziert wird. Das gab es vereinzelt hier und da, doch liegt das schon eine Zeit zur\u00fcck und ist wohl nicht durchwegs auf fruchtbaren Boden gefallen.<\/p>\n\n\n\n<p>So braucht man zun\u00e4chst viel Vertrauen in Bruckner, um sich auf die M\u00e4chtigkeit seiner Symphonien einzulassen und die absolute Klarheit seiner Partituren zu erkennen, und sie letztlich ausschlie\u00dflich aus den Gesetzlichkeiten des Tonsatzes entstehen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Beginn des 1. Satzes, st\u00f6rte also das so willk\u00fcrlich-traditionelle wie traditionell-willk\u00fcrliche <em>accelerando<\/em> die auskomponierte, also nicht interpretierbare, Tempoproportion, auch wurde die h\u00f6chste Spannung des dem Allegro unmittelbar vorausgehenden Adagios mit seinen dominantischen Nonen-Akkorden bedeutungslos \u00fcberspielt anstatt seine Funktion als unmittelbarer Ausl\u00f6ser des Allegros h\u00f6rbar zu machen, um das Tempo nun g\u00e4nzlich ohne Ber\u00fccksichtigung des Tempoverh\u00e4ltnisses noch weiter zu beschleunigen, vielleicht in der Hoffnung, diese gef\u00fcrchtete \u201esymphonische Riesenschlange\u201c (so der unvermeidliche Hanslick) am Ende nicht zu lang werden zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Musik h\u00e4lt oft einiges aus; so sind Symphonien von Beethoven vergleichbar eingreifenden Ans\u00e4tzen gegen\u00fcber, die meist als Geschmacksfragen abgetan und dadurch einer substanziellen Diskussion enthoben werden, durchaus resilient. Bruckner hat solchen Eingriffen weniger entgegenzusetzen, scheint es, und so zerfiel der 1. Satz nach und nach, doch noch unmerklich, da das Heilsuchen in schnellen Tempi, in der Coda auf die Spitze getrieben, und in oberfl\u00e4chlicher Dramatisierung zumindest den Effekt hatte, \u00fcber die verlorengehenden Details  hinwegzuwischen. Bruckner ist aber kein Dramatiker, sondern ein Symphoniker.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so war kaum etwas irgendwann die musikalische Konsequenz des Vorhergegangenen. Das ging an, solange man als H\u00f6rer nicht den wunderbaren Klang des Orchesters vom ersten Beginn vermisste, der mit zunehmender L\u00e4nge des ersten Satzes nach und nach seine innere Gefasstheit, und damit von seiner ureigenen Bruckner-Orchester-Linz-Qualit\u00e4t, verlor.<\/p>\n\n\n\n<p>Wirklich virulent wurde dieses wie ein Riss in einer Mauer fortschreitende Ph\u00e4nomen mit dem zweiten Satz, der denn auch als nicht gelungen bezeichnet werden muss. Es existiert hier eine immerw\u00e4hrende Diskussion dar\u00fcber, ob der Beginn eigentlich im vogegebenen alla-breve Metrum in sechs oder in vier geschlagen werden soll. Das mit vier Takten beginnende Streicher-Pizzicato ist in triolischen Vierteln notiert, das dann einsetzende Thema in duolischen Vierteln.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Meinung, durchaus schwierig umzusetzen, geht dahin, gegen die Triolen des Pizzicatos der Streicher vier zu schlagen, was zu einer starken \u2013 aber so komponierten \u2013 metrischen Spannung f\u00fchrt, die von der mit dem Thema einsetzenden Oboe komplettiert wird. Eine andere, pragmatischere Meinung, der Marek Janowski hier folgt, findet es besser, sechs zu schlagen, weil es einfacher f\u00fcr die Streicher sei, und auch im Verlauf des Satzes seine Vorteile habe. Oder man argumentiert gar, Bruckner habe falsch notiert \u2013 welch k\u00f6stlich-naive Vorstellung!<\/p>\n\n\n\n<p>Es war nun sehr interessant zu beobachten, was daraus folgte. Das Tempo ist zu Beginn als \u201eSehr langsam\u201c bezeichnet, resultierte an diesem Abend dann aber durch im Tempo nicht ganz stabile Triolen-Viertel, h\u00f6rbar am unweigerlichen Davonrennen der Sextolen-Achtel, die das erste Thema in das zweite \u00fcberleiten, in ein dahinflie\u00dfendes Andante, und wurde durch dieses etwas zu rasche Tempo, bedingt durch das nicht stattgefundene Gegen- und \u00dcbereinander von Triolen und Duolen beim Beginn, zur Ursache einer durchgehend wachsenden klanglichen inneren Nervosit\u00e4t der Ausf\u00fchrung. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch das zweite Thema, mit \u201eSehr kr\u00e4ftig, markig\u201c bezeichnet, brachte keine Ruhe ins Spiel, vielmehr zog der Dirigent ganz ohne Not oder Partituranweisung das Tempo noch einmal an und vers\u00e4umte so schon zu Beginn, dem Werk den breiten Atem zu geben, den es braucht, um auch der Steigerung zum Schluss hin ihre ganz von innen kommende Wirkung zu erm\u00f6glichen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk bekam keine Zeit, sich vollends zu entfalten, und das Ergebnis war nun, wo Ruhe in der Bewegung h\u00e4tte sein m\u00fcssen, eine eigenartige, nerv\u00f6se Unruhe und klangliche Instabilit\u00e4t, die sich durch den gesamten zweiten Satz zog; dies mit der \u00e4u\u00dferst eigent\u00fcmlichen Folge, dass das Publikum, von dieser inneren Unruhe zunehmend erfasst, nach dem zweiten Satz pl\u00f6tzlich zaghaft und fast ratlos applaudierte, als wenn es sich von seiner eigenen Nervosit\u00e4t zu befreien suchte (und keineswegs, weil es die Regel, zwischen den S\u00e4tzen nicht zu klatschen, etwa nicht gekannt h\u00e4tte).<\/p>\n\n\n\n<p>Was dem zweiten Satz so abtr\u00e4glich war, st\u00f6rte beim dritten Satz viel weniger, da Bruckner hier deutliche Tempover\u00e4nderungen zwischen den Ideen, bzw. Themen, vorschreibt, die die robuste Materie des Scherzos sogar f\u00f6rdern; eine gewisse Willk\u00fcr in der Tempowahl ist hier sowohl weniger auff\u00e4llig, als auch schwerer zu bewerkstelligen, und kann sich nicht so negativ auswirken wie in den beiden vorangegangenen S\u00e4tzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Orchester nahm intuitiv die M\u00f6glichkeit wahr, im Verlaufe dieses Satzes wieder zu einer gewissen Solidit\u00e4t zu finden, wenn auch das Versprechen der ersten Takte des ersten Satzes nicht wieder eingel\u00f6st werden konnte. Hier sei am Rande empfohlen, zumindest die ersten Holzbl\u00e4ser im forte und fortissimo zu verdoppeln, da das wunderbare Blech das Holz in dieser Lautst\u00e4rke meist \u00fcberdeckte, trotz der unfassbar guten Akustik des Musikvereins, die gro\u00dfen Ton und Transparenz im Klang gleicherma\u00dfen beg\u00fcnstigt \u2013 es f\u00e4llt wahrhaftig schwer, dort zu sitzen und nicht zu glauben, dass es irgendwo auf der Welt eine bessere Akustik geben k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der letzte Satz verging dann, wie es nach dem Verlauf der ersten drei S\u00e4tze zu erwarten war: der Beginn mit den Zitaten der vorigen S\u00e4tze wurde schnell abgehandelt, die Klarinette warf lustvoll und etwas zu keck (es ist eben noch kein Mahler) das zuk\u00fcnftige Hauptmotiv des Finales ein, das sich dann mehr oder weniger, aber immer kraftvoll artikuliert, entfaltete.<\/p>\n\n\n\n<p>Der vorherrschende Kontrapunkt des Satzes ist in einer heilsamen Weise bestimmend, da er <em>sui generis<\/em> keine zu schnellen Tempi zul\u00e4sst und deutlich ausformuliert sein m\u00f6chte. Gleichwohl fand die gro\u00dfe Form des Satzes nicht mehr statt, der gro\u00dfe Faden war l\u00e4ngst gerissen und verloren, es blieb beim Klein-Klein, bis sich am Ende in der Choral-Coda alles doch gl\u00fccklich miteinander vers\u00f6hnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Publikum spendete beherzten und anhaltenden Beifall, denn es hatte das Gl\u00fcck, ein an sich wunderbares Bruckner-Orchester mit einem hervorragenden Dirigenten, der eine absolute Zierde f\u00fcr die Profession und unbedingt ein Vorbild f\u00fcr die nachwachsende dirigentische Generation ist, zu erleben, dessen Ausf\u00fchrung gleichwohl von obsoleten Traditionen und einer diesen innewohnenden, ganz unangebrachten Angst, das Ende der Symphonie nicht zu erreichen, gepr\u00e4gt war.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Es sind eben doch keine symphonischen Riesenschlangen, und auch keine symphonisch-ober\u00f6sterreichischen H\u00fcgellandschaften, sondern lediglich gro\u00dfe, sehr gro\u00dfe Symphonien, die dem Gedanken der pers\u00f6nlichen Interpretation, dem Gedanken, der Interpret sei frei und solle oder k\u00f6nne etwas mit einem St\u00fcck &#8222;machen&#8220;, klare Grenzen setzen. Das war an diesem Abend zu lernen, und das ist schon einmal eine Erkenntnis f\u00fcr das Brucknerjahr, die Hoffnung f\u00fcr die Zukunft der Bruckner-Praxis weckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Wunsch f\u00fcr das laufende Bruckner-Jahr w\u00e4re, dass sich die Auff\u00fchrenden immer neu mit den Partituren und den diesen innewohnenden Gesetzlichkeiten auseinandersetzen und diese umzusetzen versuchen, und gerne daran scheitern, ohne sich in einfache Antworten oder Routine zu retten. Diesmal hat uns Bruckner gepr\u00fcft, und es hat noch nicht ganz gereicht. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Jacques W. Gebest, M\u00e4rz 2024]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bruckner-Jahr hat das Publikum die M\u00f6glichkeit zur eingehenden Besch\u00e4ftigung mit den Symphonien von Anton Bruckner. Die Auff\u00fchrung seiner 5. Symphonie durch das Bruckner Orchester Linz unter der Leitung von Marek Janowski am 8. 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