{"id":6721,"date":"2024-07-27T00:44:00","date_gmt":"2024-07-26T22:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=6721"},"modified":"2024-07-26T03:45:12","modified_gmt":"2024-07-26T01:45:12","slug":"ein-franz-schmidt-zyklus-aus-wales-jonathan-bermans-grossartige-gesamtaufnahme-der-symphonien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2024\/07\/27\/ein-franz-schmidt-zyklus-aus-wales-jonathan-bermans-grossartige-gesamtaufnahme-der-symphonien\/","title":{"rendered":"Ein Franz-Schmidt-Zyklus aus Wales: Jonathan Bermans gro\u00dfartige Gesamtaufnahme der Symphonien"},"content":{"rendered":"\n<p>Accentus Music, ACC80544; EAN: 4 260234 833089<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Berman-Schmidt.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Berman-Schmidt-1024x922.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6722\" width=\"493\" height=\"443\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Berman-Schmidt-1024x922.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Berman-Schmidt-300x270.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Berman-Schmidt-768x691.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Berman-Schmidt-1536x1382.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Berman-Schmidt.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 493px) 100vw, 493px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Bekanntlich geh\u00f6rt Franz Schmidt zu denjenigen Komponisten, welchen im laufenden Jahr aufgrund eines runden Jubil\u00e4ums verst\u00e4rkte Aufmerksamkeit zuteil wird. Im Dezember j\u00e4hrt sich sein Geburtstag zum 150. Male, was sich diskographisch durchaus bemerkbar macht, l\u00e4sst sich doch unter den CD-Ver\u00f6ffentlichungen der letzten Monate eine erh\u00f6hte Dichte an Schmidt gewidmeten Tontr\u00e4gern feststellen. Zum Teil handelt es sich dabei um aktuelle Einspielungen, zum Teil um historische Aufnahmen, die zum ersten Mal auf CD erscheinen (unter diesen ist vor allem der bei Orfeo erschienene Mitschnitt der Oper <em>Fredigundis<\/em> aus dem Jahr 1979 bemerkenswert). Noch rechtzeitig vor Anbruch des Schmidt-Jahres 2024 erschien im vergangenen Dezember bei Accentus Music eine neue Gesamteinspielung seiner Symphonien, die erste dieser Art aus Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Dirigent Jonathan Berman geh\u00f6rt zu den besten Kennern von Franz Schmidts Leben und Schaffen. Seine Einspielungen der Symphonien mit dem BBC National Orchestra of Wales sind der bedeutendste, aber keineswegs der alleinige Bestandteil seines \u201eFranz Schmidt Project\u201c, das er vor einigen Jahren in Vorbereitung zum 150. Geburtstag des Komponisten ins Leben rief. Parallel zu den zwischen Januar 2020 und Oktober 2022 durchgef\u00fchrten Aufnahmen hat Berman Interviews mit anderen Musikern \u00fcber Schmidt gef\u00fchrt und begonnen, eine Schmidt-Diskographie zu erstellen (sie ist noch nicht abgeschlossen) \u2013 das Material findet sich auf seiner Internetseite <a href=\"https:\/\/www.thefranzschmidtproject.com\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.thefranzschmidtproject.com\/\">The Franz Schmidt Project<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Was Bermans eigene Aufnahmen betrifft, so ist ihm und seinen walisischen Musikern \u2013 dies sei vorweggenommen \u2013 eine Leistung gegl\u00fcckt, die sich kein an der Symphonik Franz Schmidts interessierter H\u00f6rer entgehen lassen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Pr\u00fcfstein zur Beurteilung dieser Gesamteinspielung habe ich zun\u00e4chst den einzigen Satz einer Schmidt-Symphonie gew\u00e4hlt, der mir in vielen Aufnahmen zu lang vorkam, n\u00e4mlich das Scherzo der Ersten Symphonie. Die Eckteile dieses Satzes erschienen mir nie problematisch, wohl aber der Mittelteil, der aus zwei separaten St\u00fccken besteht, die ineinander \u00fcbergehen. Das erste dieser Trios (cis-Moll) besteht im Grunde nur aus einem sich \u00fcber die Intervalle des verminderten und \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Dreiklangs nach oben schraubenden achttaktigen Thema, das, ber\u00fccksichtigt man die vorgeschriebenen Wiederholungen, insgesamt elfmal hintereinander zu h\u00f6ren ist, wenngleich auf verschiedenen Stufen. Das kann sehr gleichf\u00f6rmig wirken und seinen Schatten auf das unmittelbar folgende langsame Trio (Des-Dur) werfen, das dann wie eine Durststrecke erscheint. Aber muss dieser Eindruck sein? Berman lenkt im ersten Trio die Aufmerksamkeit auf die Gegenstimmen, macht deutlich, was sich alles um das Thema rankt, wie es bei jedem Durchlauf etwas anders kontrapunktiert und klanglich eingef\u00e4rbt wird. So wird jedes Erscheinen des Themas zum Ereignis. Die Musik atmet gleichm\u00e4\u00dfig und holt alle acht Takte Luft. Nirgends klingt es, als trete das Geschehen auf der Stelle. Im Gegenteil h\u00f6rt man bei Berman, wie einfallsreich Schmidt mit diesem Trio das Passacaglia-Prinzip in einen Scherzo-Satz eingebaut hat. Nach dem elften Themendurchlauf legt sich diese Quasi-Passacaglia zur Ruhe und flie\u00dft in das langsame zweite Trio \u00fcber. Berman gestaltet diesen \u00dcbergang unaufdringlich zwingend, der Beginn des Des-Dur-Trios erscheint als der nat\u00fcrliche Zielpunkt. Im Folgenden l\u00e4sst der Dirigent st\u00e4rkere Rubati zu, aber stets in sch\u00f6ner \u00dcbereinstimmung mit dem harmonischen Verlauf der Musik. Die Musik dehnt sich, entspannt sich \u2013 durchaus ein erw\u00fcnschter Effekt nach dem so rigoros durchgef\u00fchrten cis-Moll-Abschnitt \u2013, aber sie verliert nicht die Orientierung und auch nicht den Fluss. Wenn dann der Hauptteil des Scherzos erneut ansetzt, klingt alles erholt und erfrischt \u2013 und es wird klar, welch originelle vierteilige Dramaturgie Schmidt, vom \u00fcblichen Scherzo-Schema abweichend, in diesem Satz verfolgt. Im Hauptteil selbst h\u00e4lt Berman die Musik geschickt zwischen ungeschlachter L\u00e4ndlichkeit und eleganteren, sich ein wenig zierenden Kl\u00e4ngen in der Schwebe. Nein, dieser Satz enth\u00e4lt keine L\u00e4ngen, sondern in jedem Takt gro\u00dfartige, spannende Musik!<\/p>\n\n\n\n<p>Was f\u00fcr das Scherzo gilt, gilt f\u00fcr die ganze Symphonie. Das Werk erf\u00e4hrt durch Berman und die Walliser eine rundherum ausgewogene Wiedergabe, die allen Affekten gleicherma\u00dfen Rechnung tr\u00e4gt und durch alle Tempi hindurch die Spannung aufrecht erh\u00e4lt. Schmidts Erste ist ein gl\u00e4nzend instrumentiertes Werk, doch geht es Berman h\u00f6rbar um mehr als um die Vorf\u00fchrung blo\u00dfer orchestraler Brillanz. Das Klangbild, das er mit seinem Orchester erzeugt, leuchtet von innen her, da es vom kontrapunktischen Tonsatz aus entwickelt ist. Schmidt ist ein essentiell polyphoner Komponist und seine Harmonik stets als Ergebnis des Zusammentreffens der Stimmen gedacht. Die Herausforderung, die er an die Ausf\u00fchrenden stellt, ist weniger spieltechnischer als geistiger Art (Paul Wittgenstein pflegte den Komponisten, bei denen er Klavierkonzerte in Auftrag gab, das Schmidtsche Es-Dur-Konzert als Musterbeispiel ausgewogener Instrumentation vorzulegen!) und besteht in erster Linie darin, die f\u00fcr Schmidt charakteristische exzessive Chromatik funktional zu erfassen und den linearen Spannungsauf- und abbau in den einzelnen Stimmen nachzuvollziehen. Jonathan Berman hat sich tief in die Feinheiten des Schmidtschen Tonsatzes versenkt und ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Darstellung des polyphonen Geflechts entwickelt, weswegen man in seiner Einspielung die Nebenstimmen auch in lautstarken Momenten deutlich durchklingen h\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr noch als der Ersten kommt dies der Zweiten Symphonie zu Gute. Bermans Auff\u00fchrung dieses Werkes entwaffnet all jene vorlauten Kritiker, die in demselben ein \u00fcberladenes Monstrum sehen wollen und dabei wahlweise von \u201ek.u.k.\u201c- oder \u201eJugendstil\u201c-Bombast fabulieren. Ja, Schmidt macht in dem St\u00fcck, das allein schon im Hinblick auf seine Form zu den hervorragendsten Leitungen des Komponisten gerechnet werden muss, seine handwerkliche Meisterschaft durchaus demonstrativ geltend und sch\u00f6pft bez\u00fcglich der M\u00f6glichkeiten, die ihm das gro\u00dfe Orchester zur polyphonen Gestaltung bietet, aus dem Vollen, aber \u00fcberladen klingt das alles doch nur, wenn der Dirigent keinen rechten \u00dcberblick \u00fcber den Tonsatz hat. Man h\u00f6re nun bei Berman den Schlusschoral des Finalsatzes: Da ist kein undifferenziertes Dr\u00f6hnen und Rauschen. Das Choralthema f\u00fchrt eindeutig, wird aber nicht so \u00fcberstark herausgestellt, dass alles \u00dcbrige zu einer diffusen Begleitung herabsinkt. Stattdessen wird h\u00f6rbar, mit welch feinen Ornamenten Schmidt das Thema umrankt. Auch behandelt Berman das Tempo feinf\u00fchlig, l\u00e4sst es an manchen Stellen geringf\u00fcgig nachgeben, damit eine Nebenstimme deutlicher zu vernehmen ist, achtet aber sorgsam darauf, das Thema nicht zu zerdehnen und das Grundtempo zu halten. Diese Kunst des Rubatos beherrscht Berman auch im Leisen, wie sich beispielhaft in der Mitte der Durchf\u00fchrung des ersten Satzes, in der langsamen Variation vor Beginn des Scherzos im zweiten Satz sowie im Trio des Scherzos zeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders erfreut in dieser Gesamtaufnahme die Darbietung der Dritten Symphonie. Dieses Werk kann gerade deswegen als Schmidts schwierigste Symphonie gelten, weil sie sich verglichen mit ihren Geschwistern so unauff\u00e4llig gibt. Zusammen mit dem zeitnah entstandenen Zweiten Streichquartett markiert sie in Schmidts Schaffen den Punkt der st\u00e4rksten Abkehr vom \u201esp\u00e4tromatischen\u201c Idiom. Einer auf \u00c4u\u00dferlichkeiten aufbauenden Interpretation entzieht sie sich auff\u00e4llig. In der Ersten Symphonie kann ein Dirigent sich an Gesten jugendlicher Aufbruchsstimmung und an Naturlauten orientieren, aus der Zweiten kann er ein opulentes Fin-de-si\u00e8cle-Feuerwerk machen, die Vierte gibt immer wieder die M\u00f6glichkeit zu nachdr\u00fccklicher Emotionalit\u00e4t. Die Dritte dagegen hat keine spektakul\u00e4re Au\u00dfenseite. Wer will, der h\u00f6re zu und nehme Teil an dieser sanft dahinstr\u00f6menden, ungemein fein gestalteten Musik, aber man erwarte nicht, dass sie irgendwelche Anstalten macht, den H\u00f6rer zu \u00fcberreden. Schmidts Dritte ist ein leidenschaftlich unrhetorisches St\u00fcck. Einem solchen Werk kommt man nur bei, wenn man sich auf die Introspektion der Musik einl\u00e4sst und nicht nach Gelegenheiten zur Effekthascherei sucht, wo keine sind. Bermans intensives Nachvollziehen der zart gesponnenen melodischen Linienspiele mit ihrer ebenso k\u00fchnen wie unaufdringlichen Chromatik ist hier der einzig erfolgversprechende Ansatz. Und so bl\u00fcht diese Musik auf wie selten zuvor.<\/p>\n\n\n\n<p>Das BBC National Orchestra of Wales zeigt sich in jeder dieser Schmidt-Aufnahmen als ein bestens disponierter Klangk\u00f6rper, der wie ein gro\u00dfes Kammerensemble agiert: Den Spielern ist die Bedeutung ihrer einzelnen Stimmen offenbar voll bewusst, und man h\u00f6rt einander genau zu. Anders w\u00e4ren die dezenten Rubati und das fein abget\u00f6nte polyphone Musizieren auch kaum m\u00f6glich. Gro\u00dfartige Orchestersolisten stehen f\u00fcr das Trompetensolo am Beginn der Vierten Symphonie und das Cellosolo im langsamen Satz desselben Werkes zur Verf\u00fcgung. Auch in dieser meistgespielten Symphonie Schmidts zwingt Berman der Musik nichts auf, sondern l\u00e4sst sie aus der Ruhe und Einsamkeit des einleitenden Trompetenthemas heraus entstehen und durch die allm\u00e4hliche polyphone Entfaltung wie von selbst immer tiefgr\u00fcndiger und inniger werden. Auch imponiert die Geschlossenheit der Auff\u00fchrung. Der markersch\u00fctternde Aufschrei im Scherzo, der in weniger durchdachten Auff\u00fchrungen recht pl\u00f6tzlich ert\u00f6nt und wieder verklingt, wird hier als der H\u00f6hepunkt sp\u00fcrbar, auf den die ganze Entwicklung der drei miteinander verbundenen S\u00e4tze zuzusteuern scheint, und nach dem es f\u00fcr die Musik tats\u00e4chlich keinen anderen Ausweg gibt, als den Anfang des ersten Satzes zu rekapitulieren und mit dem Trompetenthema den Kreis zu schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Zugabe erklingen noch die Orchesterst\u00fccke aus Schmidts erster Oper <em>Notre Dame<\/em>, denen Berman und seine Musiker keineswegs weniger Aufmerksamkeit schenken als den Symphonien und anhand deren so recht deutlich wird, dass Schmidt auch als Opernkomponist symphonisch denkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Edition bereitet nicht nur gro\u00dfes H\u00f6rvergn\u00fcgen, sondern erfreut auch durch ein umfangreiches Beiheft, das neben den Werkeinf\u00fchrungen ein 15-seitiges Interview enth\u00e4lt, in welchem sich der Dirigent ausf\u00fchrlich zu seiner Besch\u00e4ftigung mit Franz Schmidt \u00e4u\u00dfert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Norbert Florian Schuck, Juli 2024]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Accentus Music, ACC80544; EAN: 4 260234 833089 Bekanntlich geh\u00f6rt Franz Schmidt zu denjenigen Komponisten, welchen im laufenden Jahr aufgrund eines runden Jubil\u00e4ums verst\u00e4rkte Aufmerksamkeit zuteil wird. 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