{"id":6803,"date":"2024-09-28T22:44:01","date_gmt":"2024-09-28T20:44:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=6803"},"modified":"2024-10-02T10:36:59","modified_gmt":"2024-10-02T08:36:59","slug":"die-jubilaeumsessays-der-ernst-von-siemens-musikstiftung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2024\/09\/28\/die-jubilaeumsessays-der-ernst-von-siemens-musikstiftung\/","title":{"rendered":"Die Jubil\u00e4umsessays der Ernst von Siemens Musikstiftung"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Ernst von Siemens Musikstiftung im vorigen Jahr gab man f\u00fcnf Autoren den Auftrag, relativ \u00fcbersichtliche Essays zu verfassen, die sich mit der Geschichte der Stiftung, vor allem aber mit der Entwicklung und den Zukunftsperspektiven \u201eNeuer Musik\u201c generell auseinandersetzen sollten. So entstanden vier \u2013 einzeln ver\u00f6ffentlichte \u2013 Essays und ein eher belletristischer Beitrag: 1. <\/em><strong>Lydia Goehr:<\/strong> <em>Musik, Ma\u00df, Klima; 2. <\/em><strong>Sophie Emilie Beha:<\/strong><em>&nbsp;Katalysator am Puls der Zeit \u2013 50 Jahre Ernst von Siemens Musikstiftung; 3. <\/em><strong>Tim Rutherford-Johnson:<\/strong><em>&nbsp;Neue R\u00e4ume, neue Zeiten: Neue Musik seit 1973; 4. <\/em><strong>Christian Gr\u00fcny<\/strong>:<em> H\u00f6llisch kompliziert. Das Neue, das Zeitgen\u00f6ssische und die Musik \u2013 und 5. <\/em><strong>Cia Rinne:<\/strong><em>&nbsp;notes on music.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/EvS-Musikstiftung-Jubilaeumsessays-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/EvS-Musikstiftung-Jubilaeumsessays-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6804\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/EvS-Musikstiftung-Jubilaeumsessays-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/EvS-Musikstiftung-Jubilaeumsessays-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/EvS-Musikstiftung-Jubilaeumsessays-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/EvS-Musikstiftung-Jubilaeumsessays-1536x1152.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/EvS-Musikstiftung-Jubilaeumsessays-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die vier erstgenannten Essayhefte erscheinen im Klavierauszugformat (DIN&nbsp;D4 ~ 19&nbsp;cm&nbsp;x&nbsp;27&nbsp;cm) auf hochwertigem Papier und in erstklassigem Druck, haben einen Umfang zwischen 37 (Gr\u00fcny) und 48 Seiten (Goehr) und enthalten die Essaytexte jeweils im Original \u2013 englisch bzw. deutsch \u2013 sowie zus\u00e4tzlich in der \u00dcbersetzung in die jeweils andere Sprache. Die eigentlichen Texte sind somit sehr knappgehalten: 13 Seiten bei Gr\u00fcny und Rutherford-Johnson, 15 Seiten bei Beha und 17 Seiten bei Goehr. In der Mitte der B\u00e4ndchen finden sich jeweils acht Seiten in Kunstdruckqualit\u00e4t, die Abbildungen von Skizzen oder Ausschnitten von Partiturautographen moderner Komponisten \u2013 oft Preistr\u00e4gern des EvS Musikpreises oder F\u00f6rderpreistr\u00e4gern \u2013 zeigen und nicht zwangsl\u00e4ufig in direktem Zusammenhang mit den Essays stehen m\u00fcssen. Die einzelnen Beitr\u00e4ge seien hier kurz beleuchtet:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lydia Goehr:<\/strong> <em>Musik, Ma\u00df, Klima<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Philosophieprofessorin an der Columbia University unternimmt, ausgehend von Elementen aus Ray Bradburys ber\u00fchmtem Roman <em>Fahrenheit 451 <\/em>(1953) und dessen sp\u00e4terer Bemerkung, er habe damit die Vorhersage einer Welt <em>\u201ewie sie sich in vier oder f\u00fcnf Jahrzehnten entwickeln k\u00f6nnte\u201c<\/em> schreiben wollen, einen Spaziergang durch Frankfurt am Main. Entlang des Weges, der sie u.&nbsp;a. ans Opernhaus Frankfurt, die <em>Alte Oper<\/em> sowie ins <em>Cafe Utopia<\/em> f\u00fchrt, m\u00f6chte sie <em>\u201edie Klimaver\u00e4nderungen in den heutigen Musikinstitutionen, der Musikpraxis und den Paradigmen der modernen klassischen Musik <\/em>[\u2026]<em> untersuchen\u201c. <\/em>Bald greift sie dabei auf Andr\u00e9 Malraux\u2018 Begriff des <em>Mus\u00e9e Imaginaire<\/em> zur\u00fcck \u2013 Goehr hat 1992 selbst ein wegweisendes Buch mit dem Titel <em>The imaginary museum of musical works <\/em>verfasst. Hochinteressant sind ihre klug gesammelten Zitate zum Thema: Hass auf moderne klassische Musik, die bis ins 19.&nbsp;Jahrhundert zur\u00fcckreichen. Ihr Ausblick auf deren Zukunft in Anbetracht sozio-kulturellen Wandels, dessen musikgeschichtlicher Aufarbeitung \u2013 Stichwort: Erweiterung\/Inklusion jenseits des nach wie vor bestehenden Eurozentrismus \u2013 und des ver\u00e4nderten Konsumverhaltens etwa durch digitale Medien bleibt indes vage. Schade, dass \u2013 anders als bei den Essays von Rutherford-Johnson und Gr\u00fcny \u2013 hier die genauen Quellenangaben zu den von Goehr zitierten Bemerkungen, denen man gerne weiter folgen m\u00f6chte, fehlen. Da h\u00e4tte man vielleicht bei der Stiftung nacharbeiten sollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sophie Emilie Beha: <\/strong><em>Katalysator am Puls der Zeit \u2013 50 Jahre Ernst von Siemens Musikstiftung<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Musikjournalistin gibt in ihrem knappen, dabei jedoch hochinformativen Essay einen Abriss der Geschichte der Ernst von Siemens Musikstiftung. Sie informiert \u00fcber den Werdegang deren Gr\u00fcnders, erw\u00e4hnt durchaus seine Bem\u00fchungen um Wiedergutmachung an ehemaligen j\u00fcdischen Zwangsarbeitern beim Siemens Konzern, verr\u00e4t aber kaum etwas \u00fcber dessen Musikgeschmack. Ein wenig unbefriedigend angesichts der sp\u00e4ter mehrfach erw\u00e4hnten Missbilligung der Preisvergabe 1986 an Karlheinz Stockhausen durch Ernst von Siemens. Sicher nach so vielen Jahren erfolgreicher F\u00f6rderung \u201eNeuer Musik\u201c wissenswert, dass diese anfangs gar nicht zentral im Fokus stand, und es Pers\u00f6nlichkeiten wie Paul Sacher oder Pierre Boulez \u2013 1979 selbst Hauptpreistr\u00e4ger des EvS Musikpreises \u2013 im Stiftungsrat zu verdanken ist, dass die Stiftung heute ma\u00dfgeblicher Geldgeber f\u00fcr zahlreiche Zeitgen\u00f6ssischem gewidmete Projekte ist. Beha beschreibt die Struktur und Finanzierung der gemeinn\u00fctzigen Stiftung, die F\u00f6rderungen neben der immer die gr\u00f6\u00dfte \u00d6ffentlichkeit erreichenden Preisverleihung sowie die Entwicklung, dass die Preistr\u00e4ger nun endlich diverser werden. Der Band erf\u00fcllt seinen Zweck ohne Beweihr\u00e4ucherung und gibt eine pr\u00e4zise Standortbestimmung, ohne dass der Leser auf die existierenden, umfangreicheren Dokumentationen angewiesen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tim Rutherford-Johnson: <\/strong><em>Neue R\u00e4ume, neue Zeiten: Neue Musik seit 1973<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der britische Musikkritiker nimmt die politischen, wissenschaftlichen und k\u00fcnstlerischen Marksteine dreier Jahre \u2013 1973, das Gr\u00fcndungsjahr der EvS Musikstiftung, 1989, das Jahr der gro\u00dfen politischen Umbr\u00fcche in Europa, und 2020, den Beginn der Covid-19-Pandemie \u2013 sowie deren unmittelbare zeitliche Umfelder n\u00e4her ins Visier, um ma\u00dfgebliche Str\u00f6mungen der Neuen Musik zu skizzieren, was auf derart begrenztem Raum nat\u00fcrlich nur rudiment\u00e4r erfolgen kann. So bleibt etwa eine musikalische <em>Postmoderne<\/em> \u2013 bereits der Begriff erweist sich als Streitthema \u2013 komplett unbeachtet. Rutherford-Johnson verweist auf Manuel Castells Buch<em> The Information Age <\/em>(2010), und sieht durchaus Parallelen in der Entwicklung der Informationstechnologie und der modernen Musik. Sehr klar beschreibt er die Verdr\u00e4ngung linearer Strukturen \u2013 noch zentral in der Musik des ersten EvS-Preistr\u00e4gers Benjamin Britten (1974) \u2013 zugunsten nichtteleologischer Musiklogik, beginnend beim parametrischen Denken serieller Musik \u00fcber fr\u00fche Loop-Formen bei Harrison Birtwistle (<em>The Triumph of Time, <\/em>1971) bis zu Helmut Lachenmanns <em>Pression <\/em>f\u00fcr Solocello. Er erw\u00e4hnt die wachsende Popularit\u00e4t von Spektralismus und Minimalismus ab den 1980ern, kommt dann allerdings schnell auf das Genre der <em>Netzwerkmusik<\/em> \u2013 anhand von Werken Peter Ablingers, Anthony Braxtons und Jennifer Walshes, als <em>\u201eBeispiele eines parametrisch organisierten Raums der Str\u00f6me\u201c<\/em>. Die Corona-Zeit beschreibt er als <em>\u201ewirklich zeitlose Zeit, eine \u00c4ra ohne Zukunft oder Vergangenheit, ein endloses Jetzt\u201c <\/em>und bringt f\u00fcr die musikalischen Reaktionen darauf einige recht spezielle H\u00f6r-Anregungen. Die in diesem klug sondierten Beitrag vermerkten Strategielinien haben \u2013 wen wundert\u2019s? \u2013 nat\u00fcrlich auch in den Preisen der EvS Musikstiftung ihren Niederschlag gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christian Gr\u00fcny: <\/strong><em>H\u00f6llisch kompliziert. Das Neue, das Zeitgen\u00f6ssische und die Musik<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Essay des in Stuttgart lehrenden \u00c4sthetik-Professors Christian Gr\u00fcny geht es nicht etwa um die meist hohe inh\u00e4rente Komplexit\u00e4t <em>Neuer Musik<\/em> selbst, sondern um die Kl\u00e4rung und Abgrenzung der Begriffe des <em>Neuen <\/em>und des<em> Zeitgen\u00f6ssischen<\/em>. Dies ist eine recht abstrakte Angelegenheit und ein wenig schwierig zu verfolgen, aber \u00e4u\u00dferst lesenswert. Hatte Paul Bekker, der als einer der ersten von \u201eneuer Musik\u201c sprach, noch beide Begriffe miteinander gekoppelt, erscheint das historisch <em>Neue <\/em>bei Reinhard Koselleck differenzierter. Insbesondere <em>\u201ein dem Sinne des ganz Anderen, gar Besseren gegen\u00fcber der Vorzeit\u201c <\/em>(Koselleck) unterscheidet Gr\u00fcny das Andere nochmals: als Abweichung, (dialektische) Negation bzw. Utopie (radikaler Bruch). Er untersucht die Kategorie des Neuen bei Adorno und erw\u00e4hnt die Ablehnung eines \u201efetischistischen\u201c Materialfortschritts bei vielen Protagonisten der zeitgen\u00f6ssischen Musik. Das <em>Zeitgen\u00f6ssische<\/em> ist fast noch komplizierter zu fassen. Peter Osbornes Theorie beschreibt es als <em>\u201eim historischen Sinne die Zeitlichkeit der Globalisierung\u201c, <\/em>was allerdings zu Heterochronie f\u00fchrt und somit den Begriff als Fiktion bzw. Aufgabe bezeichnet. Eine institutionalisierte, internationale Vernetzung sieht Gr\u00fcny \u2013 verglichen mit den Biennalen der bildenden Kunst \u2013 bei der Neuen Musik h\u00f6chstens in ersten Ans\u00e4tzen und pl\u00e4diert zum Schluss f\u00fcr die <em>\u201eRettung einer Perspektive, die wirklich \u00fcber die wie auch immer komplexe Gegenwart hinausgeht\u201c<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cia Rinne: <\/strong><em>notes on music<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hat man von der finnlandschwedischen, jedoch in Deutschland aufgewachsenen Autorin <em>Cia Rinne <\/em>tats\u00e4chlich einen wissenschaftlichen Essay erwartet? Wohl nein. So liefert die von Fluxus und Dadaismus beeinflusste Literatin auch eher ein belletristisches Kunstwerk ab: in Form von zwei Postkarten \u2013 eine zeigt 32-mal denselben gedr\u00fcckten (T\u00fcr?)-Klingelknopf, die andere das Klingeldisplay einer gro\u00dfen Wohnanlage \u2013 und eines ca. 1&nbsp;m langen vertikalen Leporellos. Auf dessen Vorderseite findet der Leser am rechten Rand extrem kurze Aphorismen, die zumeist musikalische Begriffe \u2013 mal mehr, mal weniger intelligent bzw. humorvoll \u2013 dekonstruieren. Hier nur zwei Beispiele (Zitat):<\/p>\n\n\n\n<p>c dur<\/p>\n\n\n\n<p>c\u2019est d\u00fbr<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>sinfonica domestica<\/p>\n\n\n\n<p><em>after Richard Strauss<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>see sharp<\/p>\n\n\n\n<p>b flat<\/p>\n\n\n\n<p>age minor<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[usw.]<\/p>\n\n\n\n<p>Manche davon sind nur typographische Spielereien, wie man sie allersp\u00e4testens vom Dadaismus her kennt. Die R\u00fcckseite \u2013 in Pink \u2013 zieren l\u00e4ngs zwei Zeilen in mikrokleiner Schrift mit einem quasi Bewusstseinsstrom \u00fcber \u201ethis movement\u201c: <em>\u201ethis movement would like to extend endlessly in time | this movement could be a bad idea | this movement wishes it could start all over again |\u2026\u201d <\/em>usw. Maximal eine recht originelle Gru\u00dfbotschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Infos \u00fcber die anregende Essayreihe mit der M\u00f6glichkeit, Druckexemplare \u2013 \u00fcbrigens kostenlos \u2013 anzufordern, finden ernsthaft interessierte Leser hier: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/50jahre.evs-musikstiftung.ch\/jubilaeumsbeitraege\/jubilaeumsessay\/\">https:\/\/50jahre.evs-musikstiftung.ch\/jubilaeumsbeitraege\/jubilaeumsessay\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Martin Blaumeiser, September 2024]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Ernst von Siemens Musikstiftung im vorigen Jahr gab man f\u00fcnf Autoren den Auftrag, relativ \u00fcbersichtliche Essays zu verfassen, die sich mit der Geschichte der Stiftung, vor allem aber mit der Entwicklung und den Zukunftsperspektiven \u201eNeuer Musik\u201c generell auseinandersetzen sollten. 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