{"id":7138,"date":"2025-02-07T23:03:00","date_gmt":"2025-02-07T22:03:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=7138"},"modified":"2025-02-08T02:22:16","modified_gmt":"2025-02-08T01:22:16","slug":"zum-150-geburtstag-von-erkki-melartin-und-walter-courvoisier","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2025\/02\/07\/zum-150-geburtstag-von-erkki-melartin-und-walter-courvoisier\/","title":{"rendered":"Zum 150. Geburtstag von Erkki Melartin und Walter Courvoisier"},"content":{"rendered":"\n<p>Wie neulich schon im Zusammenhang mit Emil Mattiesen erw\u00e4hnt, fallen in das laufende Jahr die 150. Geburtstage einer Vielzahl hervorragender Komponisten. Gleich zwei sind am 7. Februar 1875 zur Welt gekommen: der Finne Erkki Melartin und der Schweizer Walter Courvoisier.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erkki Melartin (1875\u20131937)<\/strong><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Melartin-1900-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Melartin-1900-648x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7140\" width=\"456\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Melartin-1900-648x1024.jpg 648w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Melartin-1900-190x300.jpg 190w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Melartin-1900-768x1214.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Melartin-1900-972x1536.jpg 972w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Melartin-1900-1296x2048.jpg 1296w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Melartin-1900-scaled.jpg 1620w\" sizes=\"(max-width: 456px) 100vw, 456px\" \/><\/a><figcaption>Erkki Melartin, um 1900<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Rezeption Erkki Melartins zeigt beispielhaft, dass man ein hochbegabter K\u00fcnstler sein und dennoch aufgrund einer ung\u00fcnstigen historischen Konstellation ins Hintertreffen geraten kann. Nicht dass Melartins Karriere erfolglos verlaufen w\u00e4re \u2013 ganz im Gegenteil: Er war eine feste Gr\u00f6\u00dfe im finnischen Musikleben seiner Zeit, seine Werke wurden regelm\u00e4\u00dfig gespielt, er genoss Ansehen als Dirigent und P\u00e4dagoge und leitete von 1911 an 25 Jahre lang, bis kurz vor seinem Tod, das Konservatorium in Helsinki. Dennoch stand Melartin stets im Schatten des ein knappes Jahrzehnt \u00e4lteren Jean Sibelius, der zu dem Zeitpunkt, als der j\u00fcngere Kollege sich in seiner Heimat zu etablieren begann, gerade im Begriff stand, Weltruhm zu erwerben und in Finnland zur nationalen Identifikationsfigur aufzusteigen. Melartin hat die Stellung des \u00e4lteren durchaus akzeptiert. Sein eigenes Schaffen zeugt davon, dass auch er zu Sibelius aufsah: Ausladende Melodieb\u00f6gen mit modalen Wendungen, markante Rhythmen in fl\u00fcssiger Diktion, dazu die \u201enordischen\u201c Lichteffekte in der Instrumentation \u2013 jene typisch sibelianischen Stilelemente finden sich auch in Melartins Musik. Er war einer der ersten finnischen Komponisten, die durch die Pflege jener Stilmerkmale dazu beitrugen, dass der Sibeliussche Personalstil zum Inbegriff des \u201eFinnischen\u201c in der Musik wurde. Damit war zugleich die Rangfrage hinsichtlich des \u00f6ffentlichen Ansehens gekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es w\u00e4re allerdings grundfalsch, Melartin als einen blo\u00dfen Sibelius-Epigonen abzutun. Dazu finden sich in seinem Schaffen zu viele Elemente, die bei Sibelius kein Gegenst\u00fcck haben. Anhand der sechs Symphonien Melartins zeigt sich exemplarisch, wie unterschiedlich sich beide Komponisten bei \u00e4hnlicher Ausgangslage entwickelt haben. F\u00fcr Sibelius wird die Arbeit mit fest umrissenen Themen immer unwichtiger. Die thematischen Konturen l\u00f6sen sich immer mehr in Bewegung auf, mit ihnen der klassisch-akademische Tonsatz und die \u00fcberkommenen Sonatenformen. Dass Kopfsatz und Finale seiner Ersten Symphonie mit dem gleichen Thema beginnen, ist bereits der gr\u00f6\u00dfte Tribut, den Sibelius dem Konzept der zyklischen Thematik in der Symphonik je erstattet hat. F\u00fcr Melartin ist diese Idee, die namentlich auf Franz Liszt und C\u00e9sar Franck zur\u00fcckgeht, stets wichtig geblieben. In dieser Hinsicht war er gerade kein Sibelius-Nachfolger. In seinen Symphonien verliert die thematische Arbeit nie ihren Stellenwert. Auch begegnen wir Themen, die sich als Leitgedanken durch mehrere S\u00e4tze eines Werkes ziehen. Auf die Idee, das Finale einer Symphonie als Quadrupelfuge zu gestalten, wie es Melartin in seiner F\u00fcnften tut, w\u00e4re Sibelius gleichfalls nie gekommen. Ein gewisser Einfluss Gustav Mahlers, dessen Musik Melartin 1909 als erster in Finnland zu Geh\u00f6r brachte, zeigt sich in einer Vorliebe f\u00fcr marschartige Themen und Blechbl\u00e4sersignale. In Melartin deswegen eine Art \u201efinnischen Mahler\u201c sehen zu wollen, w\u00e4re allerdings verfehlt. Melartins Symphonien sind mit ihren Spieldauern zwischen 26 und 45 Minuten viel k\u00fcrzer als jede Symphonie Mahlers. Als Musik, die \u201ewie die Welt\u201c alles umfassen soll, sind sie gleichfalls nicht gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Melartin begann mit zwei knappen, weniger als halbst\u00fcndigen Symphonien in c-Moll (1902) und e-Moll (1904), die er offenbar als Werkpaar betrachtete und unter der gemeinsamen Opuszahl 30 zusammenfasste. Ihnen folgten die deutlich l\u00e4ngeren, rund dreiviertelst\u00fcndigen Symphonien Nr.&nbsp;3 F-Dur op.&nbsp;40 (1907) und Nr.&nbsp;4 E-Dur op.&nbsp;80 (1912). Hebt sich die Dritte durch ein langsames Finale von den \u00fcbrigen ab, so wartet die Vierte, die den Beinamen <em>Sommer-Symphonie<\/em> tr\u00e4gt, mit drei wortlosen Frauenstimmen im langsamen Satz auf. Melartin hat seine 1916 vollendete F\u00fcnfte Symphonie op.&nbsp;90 <em>Sinfonia brevis<\/em> genannt. Allerdings ist dieses Werk, in dessen Kopfsatz sich ein \u201esibelianisches\u201c und ein \u201emahlerisches\u201c Thema schroff gegen\u00fcberstehen, nicht viel k\u00fcrzer als die beiden vorangegangenen Symphonien und l\u00e4nger als die ersten beiden. M\u00f6glicherweise ist das \u201ebrevis\u201c als programmatische Abkehr von der sp\u00e4tromantischen Opulenz zu sehen. Die originellste Symphonie Melartins ist zweifellos die 1924 komponierte Sechste op.&nbsp;100. Die vier S\u00e4tze dieses Werkes sind von den vier Elementen inspiriert und setzen Erde, Wasser, Luft und Feuer in Musik. Verglichen mit den fr\u00fcheren Symphonien gibt es hier keine einheitsstiftende Haupttonart. Das Werk beginnt in c-Moll und endet in Es-Dur. In der Instrumentation herrschen dunkle Farben vor, besonderes Gewicht kommt den Blechbl\u00e4sern zu, wodurch die H\u00e4rten der Harmonik noch hervorgehoben werden. Beschlie\u00dft Sibelius zur gleichen Zeit die Reihe seiner Symphonien in apollinischer Heiterkeit, so entwickelt sich Melartin am Ende seines Weges als Symphoniker zum Expressionisten. Wohin dieser Weg Melartin in seiner Siebten, Achten und Neunten Symphonie gef\u00fchrt h\u00e4tte, l\u00e4sst sich leider kaum sagen. Der Komponist hatte f\u00fcr diese Werke bereits Opusnummern reserviert, schaffte es aber nur noch, einen Entwurf zum Kopfsatz der Siebten Symphonie zu beenden. Alles \u00fcbrige blieb im Stadium unterschiedlich weit gediehener Skizzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass Melartin aus dem Schatten von Sibelius nicht herauskam, liegt nicht zuletzt an der Tatsache, dass er wesentlich weniger Gl\u00fcck mit Verlegern hatte. So blieben, mit Ausnahme der Sechsten, alle seine Symphonien zu Lebzeiten ungedruckt. Lange standen f\u00fcr Auff\u00fchrungen nur schlechte Kopien der Manuskripte zur Verf\u00fcgung. Die Dritte Symphonie musste es sich gefallen lassen, jahrzehntelang nur in zusammengestrichener Gestalt zu erklingen. Erst Anfang des 21. Jahrhunderts wurden im Auftrag der Erkki-Melartin-Gesellschaft die Manuskripte des Komponisten gesichtet und kritische Editionen aller Symphonien erstellt. Die Partituren dieser und weiterer Werke k\u00f6nnen <a href=\"https:\/\/erkkimelartin.fi\/em\/?page_id=23\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/erkkimelartin.fi\/em\/?page_id=23\">auf der Seite der Gesellschaft<\/a> angesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Symphonien Melartins sind wohl der bedeutendste, aber zahlenm\u00e4\u00dfig nur ein kleiner Teil eines riesigen Gesamtwerks, das weit \u00fcber 500 Einzeltitel in nahezu allen Gattungen umfasst. So schrieb Melartin au\u00dferdem die Oper <em>Aino<\/em>, das Ballett <em>Die blaue Perle<\/em>, B\u00fchnenmusiken, vier Streichquartette und weitere Kammermusikwerke f\u00fcr verschiedene Besetzungen, zahlreiche Klavierst\u00fccke und Chorwerke. Besonders gesch\u00e4tzt wird sein reiches Liedschaffen, in welchem sich Vertonungen finnischer, schwedischer, deutscher und franz\u00f6sischer Texte finden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Walter Courvoisier (1875\u20131931)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Starb Erkki Melartin, der zeitlebens unter einer schwachen Gesundheit litt, bereits eine Woche nach seinem 62. Geburtstag, so erreichte der ebenfalls am 7.&nbsp;Februar 1875 geborene Walter Courvoisier nicht einmal dieses Alter: Im Dezember 1931 fiel er mit 56 Jahren der Tuberkulose zum Opfer.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Courvoisier.png\"><img loading=\"lazy\" width=\"508\" height=\"609\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Courvoisier.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5405\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Courvoisier.png 508w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Courvoisier-250x300.png 250w\" sizes=\"(max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><\/a><figcaption>Walter Courvoisier, um 1929<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Courvoisiers Lebensweg begann und endete in der Schweiz, zum Hauptwirkungsort wurde ihm aber M\u00fcnchen, wo er schlie\u00dflich zum angesehensten Musikp\u00e4dagogen S\u00fcddeutschlands aufstieg. Eine musikalische Karriere war Courvoisier nicht vorgezeichnet. Als Sohn eines Chirurgen wurde von ihm erwartet, die v\u00e4terliche Tradition fortzusetzen. So studierte er Medizin, wurde mit einer Arbeit \u00fcber Prostatakrebs zum Dr.&nbsp;med. promoviert und praktizierte kurze Zeit als Assistent seines Vaters in der Basler Chirurgie. In seiner Freizeit besch\u00e4ftigte er sich autodidaktisch mit Komposition und hatte bereits gr\u00f6\u00dfere Kammermusikwerke komponiert, als er sich entschloss, dem Rat des bedeutenden Basler Komponisten Hans Huber zu folgen und ein geregeltes Musikstudium aufzunehmen. Courvoisier erbat sich eine Auszeit vom medizinischen Dienst, ging nach M\u00fcnchen, um bei Ludwig Thuille zu studieren \u2013 und kehrte nie zum Arztberuf zur\u00fcck. In M\u00fcnchen wurde Courvoisier bald zu Thuilles Lieblingssch\u00fcler und wuchs wie von selbst in die Rolle seines Nachfolgers hinein, als der er sich nach dem fr\u00fchen Tod des Lehrers gl\u00e4nzend bew\u00e4hrte. Unter seinen Sch\u00fclern finden sich illustre Namen wie Dora Peja\u010devi\u0107, Max Butting, Roberto Gerhard, Paul Ben-Haim, Willy Burkhard, Hermann Reutter und Heinrich Sutermeister.<\/p>\n\n\n\n<p>Courvoisier war ein sehr selbstkritischer Komponist, der in sp\u00e4teren Jahren bedauerte, einige seiner Fr\u00fchwerke in den Druck gegeben zu haben. Auch zog er das einzige gr\u00f6\u00dfere Orchesterwerk, das er einer Opuszahl w\u00fcrdig befand, den <em>Symphonischen Prolog zu Carl Spittelers Olympischer Fr\u00fchling<\/em>, letztlich zur\u00fcck. In seinem Nachlass finden sich mehrere auff\u00fchrungsfertige Werke, die einmal ihren Platz in der offiziellen Liste seiner Kompositionen hatten, dann aber durch andere St\u00fccke ersetzt wurden. Dieser Selbstkritik ist es wohl auch zuzuschreiben, dass Courvoisier gro\u00dfe Formen in der Instrumentalmusik weitestgehend mied. Es gibt keine Symphonie von ihm, und aus seiner Reifezeit kein mehrs\u00e4tziges, sonatenf\u00f6rmiges Kammermusikwerk. Zum Schwerpunkt seines Schaffens wurde die Liedkomposition. Auf diesem Gebiet, das letztlich auf \u00fcber 200 Einzelst\u00fccke anwuchs, ist Courvoisier einer der Gro\u00dfen seiner Zeit gewesen. Seine Lieder leben von der Ausgewogenheit zwischen feiner Ausdeutung des Textes und formstrenger musikalischer Gestaltung. Der Klaviersatz ist motivisch dicht gearbeitet und verr\u00e4t den meisterhaften Kontrapunktiker. Die M\u00f6glichkeiten der nachwagnerischen, sp\u00e4tromantischen Harmonik setzt Courvoisier sehr gezielt ein, um Textworte hervorzuheben oder formale Eckpunkte zu kennzeichnen. Ein Schwelgen um des Schwelgens willen ist ihm ebenso fremd wie stimmliche Virtuosit\u00e4t als Selbstzweck. Den Gipfel seiner Liedkunst markieren wohl die geistlichen Lieder op.&nbsp;27 und 29, in denen er seine Harmonik mit archaisierenden, modalen Wendungen anreichert und dadurch zu besonders innigem, leidenschaftlichem Ausdruck gelangt. Gerade die als Gebet angelegten St\u00fccke sind von einer Intensit\u00e4t, der man sich schwerlich entziehen kann. Die Lieder sind f\u00fcr Klavierbegleitung geschrieben, eignen sich aber auch f\u00fcr den Vortrag mit Orgel, etwa in kirchlichen Konzerten, wunderbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Instrumentalmusik Courvoisiers besteht im wesentlichen aus zwei Gattungen: Variationen f\u00fcr Klavier und Suiten f\u00fcr Solostreichinstrumente. Auf beiden Gebieten zeigt sich der Komponist als ein K\u00fcnstler, der die knapp bemessenen musikalischen R\u00e4ume der jeweiligen S\u00e4tze aufs Reichste auszugestalten vermag. Gerade die sechs Suiten f\u00fcr Violine op.&nbsp;31 und die zwei Suiten f\u00fcr Violoncello [op.&nbsp;32] sollte sich kein Violin- oder Cellospieler, der nach wertvollem Solorepertoire sucht, entgehen lassen. Nur Achtungserfolge konnte Courvoisier mit seinen Opern erringen, dem Musikdrama <em>Lanzelot und Elaine<\/em> und dem Lustspiel <em>Die Kr\u00e4hen<\/em>, denen sich noch eine nie aufgef\u00fchrte Eichendorff-Vertonung <em>Der S\u00fcnde Zauberei<\/em> anschloss. Vielleicht k\u00f6nnte man sie einmal konzertant probieren, schlechte Musik enthalten sie gewiss nicht. Unbedingt in die Konzerts\u00e4le zur\u00fcckgeholt werden sollte allerdings Courvoisiers Hauptwerk, die abendf\u00fcllende Kantate <em>Auferstehung<\/em>, eine Gedenkkomposition f\u00fcr die Opfer des Ersten Weltkriegs, die mit der Stimme eines einsamen Rufers beginnt (\u201eO Tod, wie bitter bist du\u201c) und mit einer gewaltigen Doppelfuge endet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Norbert Florian Schuck, Februar 2025]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie neulich schon im Zusammenhang mit Emil Mattiesen erw\u00e4hnt, fallen in das laufende Jahr die 150. Geburtstage einer Vielzahl hervorragender Komponisten. Gleich zwei sind am 7. Februar 1875 zur Welt gekommen: der Finne Erkki Melartin und der Schweizer Walter Courvoisier. 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