{"id":7328,"date":"2025-09-07T01:39:05","date_gmt":"2025-09-06T23:39:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=7328"},"modified":"2025-09-07T18:05:32","modified_gmt":"2025-09-07T16:05:32","slug":"musikalisches-gipfeltreffen-impressionen-vom-enescu-festival-in-bukarest-2025","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2025\/09\/07\/musikalisches-gipfeltreffen-impressionen-vom-enescu-festival-in-bukarest-2025\/","title":{"rendered":"Musikalisches Gipfeltreffen \u2013 Impressionen vom Enescu-Festival in Bukarest 2025"},"content":{"rendered":"\n<p>George Enescu ist nicht zu \u00fcbersehen. Wer dieser Tage durch die pr\u00e4chtigen Stra\u00dfen Bukarests flaniert, begegnet ihm an allen Ecken und Enden. Denn das Konterfei des ber\u00fchmtesten nationalen Komponisten h\u00e4ngt an Wimpeln in der ganzen Stadt, markante Plakate \u2013 ein leuchtend orangener Kreis vor blauem Hintergrund &#8211; werben f\u00fcr Konzerte des \u201eInternationalen George Enescu Festival\u201c. Der Sp\u00e4tsommer 2025, genauer die Wochen zwischen dem 24. August und dem 21. September, steht ganz im Zeichen der gr\u00f6\u00dften Festspiele f\u00fcr klassische Musik in Rum\u00e4nien. In Zahlen: rund 4000 Kunstschaffende aus 28 Nationen sind in \u00fcber 100 Konzerten zu h\u00f6ren. Finanziert wird das Ganze zu etwa 90 % vom Staat, den Rest decken private Sponsoren ab. Die Tickets sind im Vergleich zu \u00e4hnlichen Festivit\u00e4ten moderat, die g\u00fcnstigsten kosten 5 Euro, Studierende haben freien Eintritt und es gibt Rabatte f\u00fcr Senioren. Auch au\u00dferhalb der Hauptstadt werden Konzerte angeboten, etwa in Timi\u0219oara oder Sibiu.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegr\u00fcndet wurde das Internationale George Enescu Festival 1958, es fand zun\u00e4chst mit Unterbrechung alle drei Jahre statt, seit 2001 sind es nur zwei. Doch wer ist der 1881 geborene Musiker? In Rum\u00e4nien kennt ihn jedes Kind, er ziert die Vorderseite der F\u00fcnf-Lei-Banknote und seine folkloristisch inspirierten St\u00fccke, etwa die beiden <em>Rhapsodies Roumaines<\/em>, sind popul\u00e4res Allgemeingut. Enescu studierte in Paris, machte als Geiger und Dirigent Karriere und pr\u00e4gte das rum\u00e4nische Musikleben bis Mitte der 40er Jahre. Das kommunistische Regime aber lehnte er ab, deshalb emigrierte er 1946 nach Frankreich, wo er 1955 starb. Als Komponist hinterl\u00e4sst er ein vielseitiges, zwischen Sp\u00e4tromantik und Moderne stilistisch weitgef\u00e4chertes Oeuvre, das mit wenigen Ausnahmen au\u00dferhalb Rum\u00e4niens immer noch eine Au\u00dfenreiterrolle einnimmt. Das will das Festival \u00e4ndern und Enescu \u00fcber die Grenzen hinaus bekannter machen. Rund 50 seiner Werke werden gespielt, ein H\u00f6hepunkt wird die Inszenierung der einzigen Oper <em>Oedipe<\/em> sein. Doch die Festwochen bieten weit mehr als eine Enescu-Schau, sie sind gleichzeitig ein Gipfeltreffen k\u00fcnstlerischer Eminenzen. In einem Monat geben sich die Stars der klassischen Musikszene und internationale Spitzenorchester buchst\u00e4blich die Klinke in die Hand, gef\u00fchlt ist jeder von Rang und Namen vor Ort. Diesmal reisen beispielsweise Magdalena Ko\u017een\u00e1 mit dem Orchestra dell\u2019Academia Nazionale di Santa Cecilia an, Martha Argerich mit dem Orchestre de Monte-Carlo (geleitet vom Exgatten Charles Dutoit) und Anne-Sophie Mutter mit dem Orchestre National de France.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 27. Ausgabe steht 2025 unter dem Motto \u201eCelebration\u201c. Gefeiert werden Jubil\u00e4en bedeutender Komponisten und einiger Ensembles: die runden Geburtstage von Ravel, Pierre Boulez und Luciano Berio, der 50. bzw. 70. Todestag von Enescu und Schostakowitsch spiegeln sich in den Programmen wieder. So wird etwa <em>Lady Macbeth von Mzensk<\/em>, multimedial aufbereitet, erstmals in Rum\u00e4nien gespielt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250829_02-ON-ORQUESTRA-DE-LA-COMUNITAT-VALENCIANA_Petrica-Tanase_9687-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250829_02-ON-ORQUESTRA-DE-LA-COMUNITAT-VALENCIANA_Petrica-Tanase_9687-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7332\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250829_02-ON-ORQUESTRA-DE-LA-COMUNITAT-VALENCIANA_Petrica-Tanase_9687-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250829_02-ON-ORQUESTRA-DE-LA-COMUNITAT-VALENCIANA_Petrica-Tanase_9687-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250829_02-ON-ORQUESTRA-DE-LA-COMUNITAT-VALENCIANA_Petrica-Tanase_9687-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250829_02-ON-ORQUESTRA-DE-LA-COMUNITAT-VALENCIANA_Petrica-Tanase_9687-1536x1024.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250829_02-ON-ORQUESTRA-DE-LA-COMUNITAT-VALENCIANA_Petrica-Tanase_9687-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Ravel: L&#8217;heure espagnole \/ \u00a9 Petrica Tanase <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Beim besuchten zweiten Wochenende dominiert Vokalmusik. Zum Auftakt gibt es in der Oper Bukarest eine kom\u00f6diantisch pralle Produktion aus Cluj-Napota von Maurice Ravels Buffa <em>L\u2019heure espagnole<\/em>. Das Ensemble, darunter die peruanische Tenorhoffnung Iv\u00e1n Ay\u00f3n-Rivas, der vor Kraft strotzende Bariton Armando Noguera und die sinnliche Ga\u00eblle Arquez, trifft charmant den frivolen Geist des Einakters. Deftiger langt Dirigent James Gaffigan zu: er entfacht mit dem Orquestra de la comunitat Valenciana spanisches Temperament, franz\u00f6sische Subtilit\u00e4t bekommt weniger Raum. Die hat am n\u00e4chsten Tag die Alte Musik-Truppe Les Ambassadeurs \u2013 La Grande \u00c9curie, die mit auff\u00e4llig vielen Instrumentalistinnen besetzt ist, reichlich im Gep\u00e4ck. Auf dem Programm steht <em>Dardanus<\/em> von Jean-Philippe Rameau. Die Vertonung der griechischen Sage um den titelgebenden Halbgott und seine Liebesbeziehung zur feindlichen Prinzessin Iphise bereitet musikalisch viel Plaisier. Der Geiger und Dirigent Emmanuel Resche-Caserta entfaltet eine mitrei\u00dfende, farbige Klangpracht, der Ch\u0153ur de Chambre de Namur setzt als Zauberwesen, Ungeheuer und h\u00f6fisches Personal chorische Glanzlichter und das Gesangsquintett \u2013 Judith Van Wanroij , Benoit-Joseph Meier, Thomas Doli\u00e9 und Stephan Macleod \u2013 zeichnet sich durch stilistisches K\u00f6nnen und vokalgestalterische Delikatesse aus. Die Krone aber geb\u00fchrt Marie Prevost: als Venus l\u00e4sst sie reinste Jubelt\u00f6ne h\u00f6ren, spinnt zauberhafte B\u00f6gen und nimmt durch ihre sympathische Ausstrahlung zus\u00e4tzlich f\u00fcr sich ein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250830_03-ATN-LES-AMBASSADEURS-LA-GRANDE-ECURIE_Andrada-Pavel_11833-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250830_03-ATN-LES-AMBASSADEURS-LA-GRANDE-ECURIE_Andrada-Pavel_11833-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7335\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250830_03-ATN-LES-AMBASSADEURS-LA-GRANDE-ECURIE_Andrada-Pavel_11833-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250830_03-ATN-LES-AMBASSADEURS-LA-GRANDE-ECURIE_Andrada-Pavel_11833-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250830_03-ATN-LES-AMBASSADEURS-LA-GRANDE-ECURIE_Andrada-Pavel_11833-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250830_03-ATN-LES-AMBASSADEURS-LA-GRANDE-ECURIE_Andrada-Pavel_11833-1536x1024.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250830_03-ATN-LES-AMBASSADEURS-LA-GRANDE-ECURIE_Andrada-Pavel_11833-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Jean-Philippe Rameau: Dardanus \/ \u00a9 Andrada Pavel <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Dardanus<\/em> findet im prachtvollen Athen\u00e4um, dem historischen Schmuckst\u00fcck unter den Bukarester Konzerts\u00e4len, statt. Dort gibt auch Asmik Grigorian, die gerade in Salzburg f\u00fcr ihren Crossover-Liederabend bejubelt wurde, zu sp\u00e4ter Stunde einen Soloabend traditioneller Art. Romanzen von Tschaikowski und Rachmaninoff, dazu zwei Enescu-Songs als Liebeserkl\u00e4rung an das rum\u00e4nische Publikum stehen auf dem Programm. Die Sopranistin singt sie glorios, mit f\u00fclliger Stimme, samtigen H\u00f6hen und dramatischem Ausdruck. Sie macht aus den melancholischen Melodien gro\u00dfe Arien, was der Atmosph\u00e4re der Lieder zwar nicht entspricht, aber beeindruckt. Auf Effekt setzt auch ihr Pianist Lukas Geniu\u0161as. In Gestus und Mimik \u00e4hnelt er einem exzentrischen Tastenl\u00f6wen, doch wie er sich in die Klavierbegleitungen versenkt und seine Solost\u00fccke zelebriert, ist bezwingend.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_06-ATN-ASMIK-GRIGORIAN-s\u0326i-LUKAS-GENIUS\u030cAS_Andrada-Pavel_18084-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_06-ATN-ASMIK-GRIGORIAN-s\u0326i-LUKAS-GENIUS\u030cAS_Andrada-Pavel_18084-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7334\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_06-ATN-ASMIK-GRIGORIAN-s\u0326i-LUKAS-GENIUS\u030cAS_Andrada-Pavel_18084-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_06-ATN-ASMIK-GRIGORIAN-s\u0326i-LUKAS-GENIUS\u030cAS_Andrada-Pavel_18084-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_06-ATN-ASMIK-GRIGORIAN-s\u0326i-LUKAS-GENIUS\u030cAS_Andrada-Pavel_18084-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_06-ATN-ASMIK-GRIGORIAN-s\u0326i-LUKAS-GENIUS\u030cAS_Andrada-Pavel_18084-1536x1024.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_06-ATN-ASMIK-GRIGORIAN-s\u0326i-LUKAS-GENIUS\u030cAS_Andrada-Pavel_18084-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Asmik Grigorian und Lukas Geniu\u0161as \/ \u00a9 Andrada Pavel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In bestem Licht pr\u00e4sentiert sich die Sinfonia Varsovia. Unter Leitung von Constantin Grigore bringt sie zusammen mit dem Kammerchor PRELUDIU \u2013 Voicu En\u0103chescu das <em>Requiem for My friend<\/em> von Zbigniev Preisner zu ergreifender Wirkung. Der Filmkomponist schuf es im Gedenken an den Regisseur Krzysztof Kie\u015blowski, er verbindet liturgische Sequenzen mit einer weltlich-meditativen Klanglandschaft. Zwei Tage sp\u00e4ter beweist das Orchester in einem klug konzipierten Programm erneut seine H\u00f6chstform. Diesmal wird es von Marta Gadolinska, derzeit noch GMD in Nancy, befl\u00fcgelt. Mit pr\u00e4ziser Zeichengebung und gestalterischer Kraft l\u00e4sst sie schon die Ouvert\u00fcre von Gra\u017cyna Bacewicz vor Spannung vibrieren, tritt daf\u00fcr im anschlie\u00dfenden Klavierkonzert Nr.&nbsp;1 von Chopin ganz zur\u00fcck und ist aufmerksame Begleiterin f\u00fcr Rafa\u0142 Blechacz bei seinem poetisch-sensiblen Ausflug in die Romantik. Nach der Pause entwickelt die Dirigentin dann eine enorme, stets kontrollierte Sogkraft f\u00fcr Wojciech Kilars Tondichtung <em>Krzesany<\/em> und Enescus\u2018 Chor-Symphonie <em>Vox maris<\/em>, der Sound ist geschmeidig und voll, dabei aber nie kompakt. Wunderbar! Das Gastspiel des Warschauer Orchesters ist Teil der rum\u00e4nisch-polnischen Kultursaison 2024-2025 und setzt damit in zunehmend nationalistisch gepr\u00e4gten Zeiten ein wichtiges Zeichen zur V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung. So wie es auch der Auftritt des Ukrainian Freedom Orchestra zur Er\u00f6ffnung ist, der sowohl als Geste wie als politisches Statement verstanden werden kann.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_03-Sala-Radio-SINFONIA-VARSOVIA_Maria-Gindac_14733-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_03-Sala-Radio-SINFONIA-VARSOVIA_Maria-Gindac_14733-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7333\" width=\"437\" height=\"654\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_03-Sala-Radio-SINFONIA-VARSOVIA_Maria-Gindac_14733-683x1024.jpg 683w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_03-Sala-Radio-SINFONIA-VARSOVIA_Maria-Gindac_14733-200x300.jpg 200w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_03-Sala-Radio-SINFONIA-VARSOVIA_Maria-Gindac_14733-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"(max-width: 437px) 100vw, 437px\" \/><\/a><figcaption> Marta Gadolinska \/ \u00a9 Maria Gindac<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Was gibt es noch? Nicht alles kann erw\u00e4hnt werden angesichts der F\u00fclle von Veranstaltungen. Es gibt Kammermusik im Sala Auditorium, eine konzertante <em>Zauberfl\u00f6te<\/em> und Gy\u00f6rgy Kurtags <em>Fin de partie<\/em> als Referenz an den fast 100-j\u00e4hrigen Komponisten. Und auch an junge Menschen wird gedacht. Eine phantasievoll gestaltete Matinee im altehrw\u00fcrdigen Odeontheater vermittelt Kindern Enescus Biographie in einer Mischform aus Musikausschnitten und Texten. Das Jugendorchester Orchestra Sinfonietta unter Mihnea Ignat offenbart hohes Niveau, das Manuskript liest der omnipr\u00e4sente k\u00fcnstlerische Leiter und Dirigent Cristian M\u0103celaru selbst. Es ist sein Anliegen, das Festival f\u00fcr die junge Generation zu \u00f6ffnen. Und er hat Erfolg damit: \u201eEnescu in Control\u201c hei\u00dft ein Projekt \u2013 es pr\u00e4sentiert Programme unterschiedlichster Couleur, von Bachbearbeitungen bis zum Jazz, im angesagten Club Control, die offenbar den Geschmack der Youngsters treffen. Die Karten sind hei\u00df begehrt \u2013 ein gutes Omen f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_02-ODEON-ORCHESTRA-SINFONIETTA_Maria-Gindac_14379-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_02-ODEON-ORCHESTRA-SINFONIETTA_Maria-Gindac_14379-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7336\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_02-ODEON-ORCHESTRA-SINFONIETTA_Maria-Gindac_14379-1024x683.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_02-ODEON-ORCHESTRA-SINFONIETTA_Maria-Gindac_14379-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_02-ODEON-ORCHESTRA-SINFONIETTA_Maria-Gindac_14379-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_02-ODEON-ORCHESTRA-SINFONIETTA_Maria-Gindac_14379-1536x1024.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/20250831_02-ODEON-ORCHESTRA-SINFONIETTA_Maria-Gindac_14379-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption>Mihnea Ignat, Orchestra Sinfonietta \/ \u00a9 Maria Gindac<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>[Karin Coper, September 2025]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>George Enescu ist nicht zu \u00fcbersehen. 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