{"id":7428,"date":"2025-12-20T23:04:00","date_gmt":"2025-12-20T22:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=7428"},"modified":"2025-12-21T03:05:11","modified_gmt":"2025-12-21T02:05:11","slug":"wuerzburger-adventskonzert-monteverdichor-ehrt-bertold-hummel-und-praesentiert-urauffuehrungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2025\/12\/20\/wuerzburger-adventskonzert-monteverdichor-ehrt-bertold-hummel-und-praesentiert-urauffuehrungen\/","title":{"rendered":"W\u00fcrzburger Adventskonzert: Monteverdichor ehrt Bertold Hummel und pr\u00e4sentiert Urauff\u00fchrungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Alle Jahre wieder kann man sich aufs neue davon \u00fcberzeugen, dass die Adventskonzerte des W\u00fcrzburger Monteverdichors in der Neubaukirche etwas Besonderes sind. Best\u00e4ndig erarbeitet der Chor unter seinem Dirigenten Matthias Beckert neue Werke, sodass kein Konzert dem anderen gleicht. Somit stehen auch j\u00e4hrlich am 2.&nbsp;Advent bzw. dessen Vorabend andere St\u00fccke auf dem Programm. Die diesj\u00e4hrigen Adventskonzerte am 6. und 7.&nbsp;Dezember, die, wie nun schon seit Jahren Brauch, in Zusammenarbeit mit der Jenaer Philharmonie durchgef\u00fchrt wurden, machten mit Werken dreier Komponisten bekannt, die in der j\u00fcngeren Geschichte W\u00fcrzburgs eine herausragende Rolle spielten bzw. immer noch spielen: Bertold Hummel (1925\u20132002), Zsolt G\u00e1rdonyi (*1946) und Christoph W\u00fcnsch (*1955). Die Kompositionen W\u00fcnschs und G\u00e1rdonyis waren speziell f\u00fcr diese Auff\u00fchrungen komponiert bzw. in Neufassung gebracht worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Konzerts ergriff Matthias Beckert das Wort und wandte sich ans Publikum. Damit begann eine kleine Gesangsstunde, denn das einleitende St\u00fcck des Abends, Bertold Hummels Kantate <em>Dem K\u00f6nig der Ewigkeit<\/em> verlangt im vorletzten ihrer vier kurzen S\u00e4tze Gemeindegesang, der mit dem Chor alterniert. Da die Noten des zu singenden Chorals (<em>Wohlauf, mein Seel, sag hohen Preis dem Herren<\/em>) im Programmheft abgedruckt waren, konnte das Publikum, das in beiden Konzerten zahlreich erschienen war, leicht mitwirken und stimmte kr\u00e4ftig ein. Ein paar Mal wurde der Wechselgesang mit dem Chor ge\u00fcbt, dann konnte die Auff\u00fchrung beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der in Freiburg aufgewachsene Bertold Hummel war seit 1963 Kompositionslehrer am Bayerischen Staatskonservatorium W\u00fcrzburg, der heutigen W\u00fcrzburger Hochschule f\u00fcr Musik, wo er auch das Studio f\u00fcr Neue Musik leitete. Von 1979 bis 1988 amtierte er als Pr\u00e4sident der Hochschule, danach als ihr Ehrenpr\u00e4sident. Es ist also nicht zu viel gesagt, wenn man ihn als die herausragende Pers\u00f6nlichkeit des W\u00fcrzburger Musiklebens in der zweiten H\u00e4lfte des 20.&nbsp;Jahrhunderts bezeichnet. Da zudem die geistliche Musik in seinem Schaffen einen bedeutenden Platz einnimmt, erschien es schl\u00fcssig, im Jahre seines 100. Geburtstags den Gro\u00dfteil eines Adventskonzerts seinen Werken zu widmen. Hummel hat, stets offen f\u00fcr Anregungen, sich im Laufe seines Lebens mit verschiedenen musikalischen Ausdrucksm\u00f6glichkeiten besch\u00e4ftigt und auch die Auseinandersetzung mit avantgardistischen Tendenzen nicht gescheut. Die drei Werke Hummels, die hier zur Auff\u00fchrung gelangten, entstanden zwischen 1950 und 1958, entstammen also der fr\u00fchen Schaffensphase des Komponisten und verraten seine stilistischen Ausgangspunkte. Als Sohn eines Kirchenmusikers fr\u00fchzeitig in die Praxis der geistlichen Musik hineingewachsen, ist Hummel von Anfang an dem Kontrapunkt zugeneigt. Er selbst hat bekannt, nachdr\u00fccklich durch den Umgang mit dem gregorianischen Choral gepr\u00e4gt zu sein, was man seiner modal eingef\u00e4rbten Melodik durchaus anh\u00f6rt. Seine Harmonik zeigt deutlich den Einfluss Hindemiths, der ihm offenbar durch seinen Lehrer Harald Genzmer vermittelt wurde. W\u00e4hrend f\u00fcr die ruhigen Abschnitte der Musik der Choral die Inspirationsquelle gewesen zu sein scheint, gehen in den rhythmisch belebten Teilen die Synkopen des Mittelalters mit denen des Swing eine Synthese ein. Die Fanfaren, mit denen Hummel <em>Dem K\u00f6nig der Ewigkeit<\/em> er\u00f6ffnet und schlie\u00dft, zeigen beispielhaft die Verschmelzung von archaisierenden und modern-popul\u00e4ren Elementen. Der gro\u00dfe Kontrapunktiker spricht aus jedem Takt dieses Werkes, doch l\u00e4sst er den Chor meist in markanter, wirkungsvoller Schlichtheit agieren. Verk\u00fcndigung ist das Ziel, nicht K\u00fcnstelei. Die polyphone Auff\u00e4cherung des Satzes spart sich Hummel f\u00fcr Momente auf, die er damit besonders hervorheben m\u00f6chte. So kr\u00f6nt er die Choralvariationen des dritten Satzes durch den bereits erw\u00e4hnten Responsorialgesang mit der Gemeinde, wobei die Gemeinde den Choral einstimmig singt, w\u00e4hrend der Chor auf jede Zeile mit sechsstimmigen Melismen antwortet. Zur Begleitung der Singstimmen verwendet Hummel nur sieben Bl\u00e4ser und die Orgel, doch erzeugt er gerade durch diese Beschr\u00e4nkung ein scharf konturiertes, kontrastreiches Klangbild.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ebenfalls sehr h\u00f6renswert erwies sich die etwas \u00e4ltere Kantate <em>Offenbarung neuen Lebens<\/em> op.&nbsp;8, die f\u00fcr volles Orchester, Chor und Alt-Solo geschrieben ist und als gr\u00f6\u00dftbesetztes Werk des Abends das Konzert beschloss. Sie ist nahezu symmetrisch aufgebaut: Zwei knappe Antiphonen zwischen Chor und Alt umrahmen zwei chorische Choralbearbeitungen, die wiederum eine als Passacaglia gestaltete Psalmodie des Chores umfassen. Am Ende steht eine dritte Choralbearbeitung, ein Kanon \u00fcber <em>Wachet auf, ruft uns die Stimme<\/em>. Dieser Satz ist kunstvoll gestaltet, doch besitzt er keine so starke Schlusswirkung wie das Finale der sp\u00e4teren Kantate Hummels. \u00dcberhaupt erschien das fr\u00fchere Werk durch die Nachbarschaft des sp\u00e4teren etwas \u00fcberschattet.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Programmmitte stand mit Hummels <em>Weihnachtlicher Suite<\/em> op.&nbsp;13b ein reines Instrumentalwerk, das sich als k\u00f6stlicher Beitrag zur Literatur f\u00fcr Kammerorchester entpuppte. Die f\u00fcnf knappen, pr\u00e4gnant formulierten und kontrapunktisch fl\u00fcssig gestalteten S\u00e4tze basieren auf eigenen Themen Hummels, doch werden in den Verlauf eines jeden beliebte Weihnachtslieder eingearbeitet. So begegnen im einleitenden Siciliano <em>In dulci jubilo<\/em> und <em>Vom Himmel hoch, da komm ich her<\/em> in kontrapunktischer Verschlingung. Der scherzoartige, in seinem Marschduktus Hindemith sehr nahe zweite Satz, in dem Trompetensignale und Violinsoli auffallen, wartet im Mittelteil mit <em>Es ist ein Ros&#8216; entsprungen<\/em> auf. Die zentrale Pastorale basiert auf einem Wechsel zwischen einer anmutigen, kontrapunktischen Holzbl\u00e4sermusik und dem durch seine Harmonisierung impressionistisch anmutenden <em>Susani<\/em>-Lied in den Streichern. Der vierte Satz erinnert in seiner Lebhaftigkeit an den zweiten, ist aber lustiger und weniger forsch. Wie dort wechseln sich die einzelnen Instrumentengruppen in rascher Folge ab. Ein mehrfach flink dazwischen rufendes Signalmotiv basiert auf <em>Morgen kommt der Weihnachtsmann<\/em>. Die abschlie\u00dfende Passacaglia gipfelt in <em>Vom Himmel hoch, da komm ich her<\/em>, womit der Bogen zum Kopfsatz geschlagen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vortragsfolge des Programms war gut durchdacht: Die Werke Hummels bildeten Anfang, Mitte und Schluss, wobei die <em>Offenbarung neuen Lebens<\/em> ans Ende ger\u00fcckt wurde, da in diesem St\u00fcck zum einzigen Mal s\u00e4mtliche Mitwirkende zusammen agieren. Die \u00fcbrigen St\u00fccke waren alle unterschiedlich besetzt und pr\u00e4sentierten jeweils nur einen Teil der Singstimmen und\/oder Instrumente. Zwischen den Kompositionen Hummels erklangen Werke zweier Komponisten der folgenden Generation, die beide sowohl mit W\u00fcrzburg, als auch mit Bertold Hummel eng verbunden sind. Zsolt G\u00e1rdonyi wurde 1946 in Ungarn geboren und emigrierte in jungen Jahren nach Deutschland. 1980 wurde er von Hummel als Professor f\u00fcr Musiktheorie nach W\u00fcrzburg berufen. Christoph W\u00fcnsch, 1955 geboren, war in W\u00fcrzburg Sch\u00fcler Hummels und G\u00e1rdonyis, unterrichtete bis 2021 als Professor an der Hochschule Musiktheorie und steht ihr seit 2017 als Pr\u00e4sident vor. G\u00e1rdonyi und W\u00fcnsch haben jeweils die sieben O-Antiphonen vertont, die in den sieben letzten Tagen vor Weihnachten in den Vespern des katholischen Stundengebets gesungen werden. Ihren Namen tragen diese Gebetsges\u00e4nge daher, dass sie alle mit einem \u201eO\u201c als Anrufung Christi beginnen. Jeder der sieben Teile spricht anschlie\u00dfend Christus mit einem anderen Ehrentitel an.<\/p>\n\n\n\n<p>Zsolt G\u00e1rdonyi vertonte die O-Antiphonen in deutscher \u00dcbersetzung. Das Werk entstand 2012 urspr\u00fcnglich f\u00fcr Frauenchor, Oboe und Orgel. Die Fassung mit einer um Streichorchester und Harfe erweiterten Begleitung, die im W\u00fcrzburger Adventskonzert zu h\u00f6ren war, entstand eigens zu diesem Anlass und erklang folglich hier zum ersten Mal. In G\u00e1rdonyis Werk entspricht jeder Antiphon ein kurzer, in sich geschlossener Satz, wobei zwischen den einzelnen Teilen motivische Beziehungen sp\u00fcrbar sind. Ankl\u00e4nge an <em>Vom Himmel Hoch, o Engel kommt<\/em>, die sich gelegentlich vernehmen lassen, sind kein Zufall, denn die erste Strophe dieses Liedes erklingt als Coda des Gesamtwerkes. Jeder Antiphon geht stets der gleiche Wechselgesang zwischen Alt-Solo und Chor auf die Worte \u201eSeht, unser Gott wird kommen, uns zu erl\u00f6sen\u201c voraus \u2013 von der Altistin Melanie Eisentraut freundlich einladend angestimmt. Mit diesem schlicht harmonisierten Refrain f\u00fchrt der Komponist gewisserma\u00dfen immer zu den einfachen tonalen Grundlagen seiner Musik zur\u00fcck. In den Antiphonen selbst entfaltet er davon ausgehend ein reiches Spektrum zauberhafter Mischkl\u00e4nge. Es ist faszinierend, wie G\u00e1rdonyi die Stimmen zu dissonanten Klanggebilden verkn\u00fcpft, der Charakter des Ganzen aber durchaus zart bleibt. Er vermeidet gleicherma\u00dfen grobe Effekte wie auch jene raffinierte S\u00fc\u00dflichkeit, von der manch anderes zeitgen\u00f6ssisches Chorwerk k\u00fcndet. G\u00e1rdonyi \u00fcberl\u00e4sst nichts dem Zufall: Jeder Klang sitzt am rechten Platz, die Dissonanzen sind alle wohl\u00fcberlegt gestaltet und auf der Grundlage einfacher tonaler Zusammenh\u00e4nge errichtet, weswegen diese Musik auch nie statisch oder ziellos erscheint. In der Ausdeutung des Textes erreicht G\u00e1rdonyi gro\u00dfe Wirkungen durch schlichte Mittel wie Klangfarbenwechsel \u2013 gleich Bertold Hummel ist er ein Meister des sparsam eingesetzten Instrumentariums \u2013 und abrupte harmonische Kontraste, etwa wenn er dem in lichten Farben erklingenden \u201eMorgenstern\u201c in der f\u00fcnften Antiphon den \u201eSchatten des Todes\u201c mittels eines tiefen, dissonanten Akkords gegen\u00fcberstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Christoph W\u00fcnschs Vertonung der Antiphonen entstand ausdr\u00fccklich f\u00fcr das Adventskonzert des Monteverdichors, somit wohnten die Zuh\u00f6rer einer Urauff\u00fchrung bei. Die Gefahr einer zu gro\u00dfen \u00c4hnlichkeit zweier St\u00fccke nach dem gleichen Text erwies sich als unbegr\u00fcndet, denn W\u00fcnsch hat einen ganz anderen Zugang zu den O-Antiphonen gew\u00e4hlt als G\u00e1rdonyi. Das beginnt bei der Besetzung: W\u00fcnsch w\u00e4hlt f\u00fcr sein Werk einen gemischten Chor mit gro\u00dfem Orchester und verzichtet auf eine Sologesangsstimme. Den Text vertont er im lateinischen Original. Auch ist sein Werk weniger als Zyklus kurzer S\u00e4tze anzusprechen, sondern als ein einzelner Satz, der sich in mehrere Abschnitte untergliedert, wobei Antiphon V deutlich als Reprise des Anfangs zu erkennen ist. Das Werk beginnt mit einer instrumentalen Einleitung, in der auf dissonant sich auff\u00e4chernde Blechbl\u00e4sert\u00f6ne eine einstimmige Linie von Streichern und Marimba antwortet, deren gezackte Melodik und synkopische Rhythmen an Messiaen erinnern. Symbolhaft kehrt diese Musik im weiteren Verlauf noch zweimal wieder und beschlie\u00dft auch das St\u00fcck. Der Chor wird auf eine Weise behandelt, die an gregorianischen Choralgesang gemahnt, wobei W\u00fcnsch den vollen Chorklang bevorzugt und den Satz nur vor\u00fcbergehend auf einzelne Stimmen ausd\u00fcnnt. Harmonisch bewegt er sich durchweg au\u00dferhalb der klassischen Funktionsharmonik, verzichtet also im Gegensatz zu G\u00e1rdonyi darauf, das Komplizierte h\u00f6rbar aus dem Einfachen herzuleiten. Aber auch in seiner Musik sind die tonalen Kr\u00e4fte spannungsvoll wirksam. Die Anlehnung an Choral-Topoi verleiht dem St\u00fcck einen kernigen Charakter, der durch die harten Dissonanzen und die Wahl glei\u00dfender Orchesterfarben noch unterstrichen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Beteiligten haben bei der Wiedergabe der St\u00fccke Vortreffliches geleistet. Die Werke waren musterg\u00fcltig einstudiert worden und wurden mit jener Hingabe vorgetragen, die nur bei sorgf\u00e4ltiger Auseinandersetzung mit der Musik zu erreichen ist. In Hummels Orchestersuite stellte Matthias Beckert unter Beweis, dass er mit rein instrumentalen Kr\u00e4ften nicht minder feinf\u00fchlig zu Werke geht wie mit vokalen. Wie so h\u00e4ufig bei doppelten Konzerten gelangen die Leistungen des zweiten Abends gegen\u00fcber denen des ersten noch um einen Grad gel\u00f6ster und selbstverst\u00e4ndlicher. Anstelle einer Pause veranstaltete der Dirigent kurze Interviews mit Martin Hummel, einem Sohn Bertold Hummels, der als Gesangsp\u00e4dagoge an der W\u00fcrzburger Hochschule lehrt, sowie den beiden anwesenden Komponisten. So erfuhr man interessante Fakten \u00fcber Bertold Hummel als Mensch und K\u00fcnstler. Beispielsweise schilderte Martin Hummel, dass sein Vater zum Komponieren regelm\u00e4\u00dfig den Keller, als den ruhigsten Ort des kinderreichen Hauses, aufsuchte. Christoph W\u00fcnsch erz\u00e4hlte, wie Hummel ihm zwecks Konzentration zu Beginn des Kompositionsunterrichts die Aufgabe stellte, eine Sonate f\u00fcr Oboe allein zu schreiben, und umgehend nach Fertigstellung des St\u00fccks einen Oboisten holte, um den Sch\u00fcler dessen eigenes Werk h\u00f6ren zu lassen. Zsolt G\u00e1rdonyi gab dar\u00fcber hinaus auch Einblicke in sein eigenes k\u00fcnstlerisches Selbstverst\u00e4ndnis. Auf sein Komponieren angesprochen, sagte er: \u201eIch suche die Musik, die ich gern geh\u00f6rt h\u00e4tte. Also habe ich sie selbst geschrieben.\u201c Worte eines echten K\u00fcnstlers, der nicht nach der Mode geht, sondern seinem Herzen folgt! Dem Klangeindruck s\u00e4mtlicher in diesem Adventsprogramm zu h\u00f6render Werke nach, erscheint es mir nicht falsch, auch die anderen beiden Komponisten zu diesen K\u00fcnstlern zu rechnen. So nimmt man denn als Lehre aus diesen Konzerten mit, dass es Bertold Hummel als Verdienst anzurechnen ist, in W\u00fcrzburg eine Atmosph\u00e4re geschaffen zu haben, in der kompositorische Begabungen reifen und sich in ihrer Eigenart optimal entfalten k\u00f6nnen, sodass bis heute dort gro\u00dfartige Musik entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Norbert Florian Schuck, Dezember 2025]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Jahre wieder kann man sich aufs neue davon \u00fcberzeugen, dass die Adventskonzerte des W\u00fcrzburger Monteverdichors in der Neubaukirche etwas Besonderes sind. Best\u00e4ndig erarbeitet der Chor unter seinem Dirigenten Matthias Beckert neue Werke, sodass kein Konzert dem anderen gleicht. Somit stehen auch j\u00e4hrlich am 2.&nbsp;Advent bzw. dessen Vorabend andere St\u00fccke auf dem Programm. 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