{"id":7514,"date":"2026-06-12T01:45:58","date_gmt":"2026-06-11T23:45:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/?p=7514"},"modified":"2026-06-12T01:46:04","modified_gmt":"2026-06-11T23:46:04","slug":"remy-ballot-als-solist-und-dirigent-werke-von-eugene-ysaye-und-richard-strauss","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.the-new-listener.de\/index.php\/2026\/06\/12\/remy-ballot-als-solist-und-dirigent-werke-von-eugene-ysaye-und-richard-strauss\/","title":{"rendered":"R\u00e9my Ballot als Solist und Dirigent: Werke von Eug\u00e8ne Ysa\u00ffe und Richard Strauss"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Eug\u00e8ne Ysa\u00ffe: Sonaten f\u00fcr Violine solo, Sonate f\u00fcr zwei Violinen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gramola, 99362; EAN: 9003643993642<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Ysaye.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Ysaye-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7516\" width=\"482\" height=\"482\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Ysaye-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Ysaye-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Ysaye-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Ysaye-768x768.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Ysaye-1536x1536.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Ysaye.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Als Dirigent und Violinist hat R\u00e9my Ballot im Laufe der letzten Jahre eine eindrucksvolle Diskographie vorgelegt. Die s\u00e4mtlich bei Gramola erschienenen CDs umfassen mittlerweile die Symphonien Bruckners, das erste Album einer geplanten Richard-Strauss-Reihe, mehrere Symphonien der Wiener Klassiker, sowie zwei Kammermusikalben, in denen Ballot als Ensemble-Primarius zu h\u00f6ren ist: Bruckners Streichquartett und -quintett sowie die Klavierquintette von Franz Schubert und Johann Nepomuk Hummel. Nun hat Ballot sich erstmals einem solistischen Projekt zugewandt und die sechs Solosonaten op.&nbsp;27 von Eug\u00e8ne Ysa\u00ffe eingespielt. Die CD ist Teil eines Doppelalbums, auf dessen zweiter Platte sich Iris Ballot ihrem Ehemann in Ysa\u00ffes Sonate f\u00fcr zwei Violinen hinzugesellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 1923 komponierten Solosonaten Ysa\u00ffes geh\u00f6ren zweifellos zu den originellsten Werken der Literatur f\u00fcr Solostreicher, die w\u00e4hrend des fr\u00fchen 20.&nbsp;Jahrhunderts im Zuge der R\u00fcckbesinnung auf die entsprechenden Kompositionen Bachs geschaffen wurden. Anders als etwa in den Sonaten und Suiten Max Regers oder Walter Courvoisiers spielt die Anlehnung an barocke Formen hier nur eine untergeordnete Rolle. Auch setzt Ysa\u00ffe in dieser Sammlung absichtlich nicht auf Einheitlichkeit, sondern gestaltet jede seiner Sonaten so, da\u00df sie sich in Form und Tonfall deutlich von ihren Schwesterwerken abhebt. Der 65-j\u00e4hrige Komponist pr\u00e4sentiert gleichsam ein Panorama seiner Phantasie als sch\u00f6pferischer Musiker wie seines K\u00f6nnens als weltweit gefeierter Violinvirtuose. Dabei wurzeln die spieltechnischen Anspr\u00fcche der St\u00fccke nicht nur in Ysa\u00ffes eigener geigerischer Meisterschaft, denn jede einzelne Sonate ist einem gro\u00dfen Geiger der Zeit gewidmet, dessen Spiel den Komponisten zur Schaffung des betreffenden Werkes inspirierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vielseitigkeit Ysa\u00ffes zeigt sich bereits in der \u00e4u\u00dferen Form der St\u00fccke. So sind die ersten beiden Sonaten zwar viers\u00e4tzig und beziehen sich auf Johann Sebastian Bach, tun dies jedoch auf v\u00f6llig verschiedene Weise: Nr.&nbsp;1 ist einer barocken Sonata da chiesa nachgebildet, mit langsamem Kopfsatz und Fugato an zweiter Stelle, hingegen nimmt Nr.&nbsp;2 zwar ein w\u00f6rtliches Zitat aus Bachs E-Dur-Partita zum Ausgangspunkt, aber nur, um damit ein wild-romantisches Capriccio einzuleiten, in dem das \u201eDies Irae\u201c als Leitmotiv fungiert. W\u00e4hrend die dreis\u00e4tzige Nr.&nbsp;4 frei an barocke Suitencharaktere ankn\u00fcpft, gleichen die beiden eins\u00e4tzigen Sonaten Nr.&nbsp;3 und Nr.&nbsp;6, sowie die zweis\u00e4tzige Nr.&nbsp;5 kleinen symphonischen Dichtungen und kn\u00fcpfen direkt an die zahlreichen Po\u00e8mes an, die Ysa\u00ffe im Laufe seines Lebens f\u00fcr Violine und Orchester geschrieben hat. Der erste Satz von Nr.&nbsp;5 geh\u00f6rt zu den sch\u00f6nsten Schilderungen des Sonnenaufgangs in der Musik!<\/p>\n\n\n\n<p>Ysa\u00ffe war kein Kompositionssch\u00fcler C\u00e9sar Francks, aber ein enger Freund dieses \u00e4lteren belgischen Landsmanns, der auf die Entwicklung der franz\u00f6sischen Musik des sp\u00e4ten 19.&nbsp;Jahrhunderts wesentlichen Einfluss nahm. Dass sein Stil wesentlich von Franck gepr\u00e4gt ist, nimmt also kaum Wunder. Zugleich blieb er nicht ganz unbeeinflusst von der Musik seines j\u00fcngeren Freundes Claude Debussy, zu dessen wichtigsten F\u00f6rderern er geh\u00f6rte. Aufschlussreich ist diesbez\u00fcglich die Gegen\u00fcberstellung der gro\u00dfen Duo-Sonate von 1915 mit der ersten der acht Jahre sp\u00e4ter entstandenen Solo-Sonaten. Das dreis\u00e4tzige, gut halbst\u00fcndige Duo l\u00e4sst sich als veritable Symphonie f\u00fcr zwei Violinen bezeichnen. Motivische Verbindungen verkn\u00fcpfen die S\u00e4tze in der Tradition Francks. Die f\u00fcr Debussy typische, ganztonbasierte Harmonik h\u00e4lt in diesem Werk graduell Einzug, Ysa\u00ffe l\u00e4sst sie stellenweise aus der \u201efranckisch\u201c gepr\u00e4gten Harmonik herauswachsen und wieder in ihr verschwinden. In op.&nbsp;27\/1 dagegen brechen die Ganztonleitern urpl\u00f6tzlich in die ansonsten sorgsam gewahrte Bach-Franck-Atmosph\u00e4re herein wie Lichtstrahlen durch bunte Kirchenfenster. Beide St\u00fccke belegen exzellent Ysa\u00ffes Talent zum organischen Gestalten wie zum Einsatz von \u00dcberraschungseffekten.<\/p>\n\n\n\n<p>Da die Solosonaten gewisserma\u00dfen als Charakterportraits ihrer Widmungstr\u00e4ger zu verstehen sind \u2013 in der Nr.&nbsp;6 f\u00fcr den Spanier Manuel Quiroga greift Ysa\u00ffe auf Habanera-Rhythmik zur\u00fcck, das Bach-Zitat zu Beginn von Nr.&nbsp;2 verweist auf Jacques Thibauds Angewohnheit, sich mit diesen T\u00f6nen einzuspielen \u2013, l\u00e4sst sich sagen, dass der Interpret beim Vortrag dieser St\u00fccke in verschiedene Rollen schl\u00fcpft. Die Herausforderung bei der Darbietung der ganzen Sammlung besteht also darin, den verschiedenen Charakteren gleicherma\u00dfen gerecht zu werden. R\u00e9my Ballot begegnet dieser Musik mit derselben inneren Ruhe, die auch seine Dirigate auszeichnet. Ausgangspunkt seines Musizierens sind die elementaren Spannungen der Harmonien, denen er nachsp\u00fcrt und deren Wirken im Handlungsverlauf der Musik er h\u00f6rbar macht. Er fasst die Musik nicht manieristisch auf, nicht als Sammlung origineller \u00c4u\u00dferlichkeiten, sondern entwickelt das Geschehen aus den einfachen musikalischen Grundlagen heraus, die sich in jedem der Werke auf unterschiedliche Weise zu komplexen Gebilden auff\u00e4chern und unverwechselbare Gestalten annehmen. Er ist ein Musiker mit einem untr\u00fcglichen Kompass, der niemals die Orientierung verliert und an jeder Stelle eines St\u00fcckes wei\u00df, was er zu tun hat. Sein Spiel wirkt dadurch gleicherma\u00dfen improvisatorisch frei und dennoch nie willk\u00fcrlich, eben so, als entst\u00fcnden die Werke, die ja vielfach das Gepr\u00e4ge genialer Improvisation tragen, w\u00e4hrend des Spiels wie von allein. Ysa\u00ffe hat, als Gro\u00dfmeister der Geige und echter Kenner der Bachschen Solo-Violinmusik, in seinen Sonaten das enorme Potential des kleinen Streichinstruments maximal ausgenutzt. Und Ballot erweist sich als idealer Musiker, die Vielschichtigkeit der Schreibweise Ysa\u00ffes erfahrbar zu machen: Er findet die tragenden melodischen Linien in rauschenden Arpeggien und Sechzentelketten, hebt sorgf\u00e4ltig Haupt- und Nebenstimmen in den polyphonen Abschnitten voneinander ab und l\u00e4sst die imagin\u00e4ren Instrumentengruppen miteinander dialogisieren, wenn Ysa\u00ffe der Violine eine opulente, quasi-orchestrale Klangf\u00fclle zudenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Sonate f\u00fcr zwei Violinen steht Ballot mit seiner Ehefrau Iris die ideale Partnerin zur Seite. Voriges Jahr hatte ich in Wien das Vergn\u00fcgen, beide mit dem Mittelsatz dieses Werkes im Konzert zu erleben, und in meiner Besprechung den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, von ihnen die ganze Sonate zu h\u00f6ren. Dieser Wunsch ist mit der vorliegenden Aufnahme nun aufs sch\u00f6nste erf\u00fcllt worden. Die Ballots musizieren in so eintr\u00e4chtiger Weise, als w\u00fcrde ein einziger Spieler sich zugleich auf zwei Instrumenten h\u00f6ren lassen. Beide k\u00f6nnen f\u00fchren, beide zur\u00fccktreten und unterst\u00fctzen, je nachdem, wie es die Musik verlangt. Es herrscht ein v\u00f6llig ausgeglichenes Geben und Nehmen, und das f\u00fcr beide Instrumente gleicherma\u00dfen anspruchsvoll geschriebene Werk, bei dem man stellenweise meinen k\u00f6nnte, ein Streichquartett zu h\u00f6ren, bl\u00fcht wunderbar auf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Richard Strauss: <em>Don Juan<\/em> und <em>Ein Heldenleben<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gramola, 99346; EAN: 9003643993464<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><a href=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Strauss.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Strauss-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7515\" width=\"484\" height=\"484\" srcset=\"http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Strauss-1024x1024.jpg 1024w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Strauss-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Strauss-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Strauss-768x768.jpg 768w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Strauss-1536x1536.jpg 1536w, http:\/\/www.the-new-listener.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ballot-Strauss.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 484px) 100vw, 484px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Es sei nun noch hingewiesen auf die im letzten Jahr erschienene erste Richard-Strauss-CD R\u00e9my Ballots, eine Ernte seiner T\u00e4tigkeit als regelm\u00e4\u00dfiger Dirigent der j\u00e4hrlichen Richard-Strauss-Tage in Garmisch-Partenkrichen, der er seit 2023 nachgeht. Unter seiner Leitung ist hier die Pilsener Philharmonie mit <em>Don Juan<\/em> und <em>Ein Heldenleben<\/em> zu h\u00f6ren. Die Aufnahmen entstanden als Mitschnitt w\u00e4hrend bzw. im Vorfeld der Auff\u00fchrungen der St\u00fccke im Rahmen der Strauss-Tage von 2024, die auf diesen Seiten ausf\u00fchrlich gew\u00fcrdigt worden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ballot hat sich zuvor ausgiebig als Bruckner-Dirigent bet\u00e4tigt. Seine letzten Bruckner-Auff\u00fchrungen in St. Florian \u00fcberschneiden sich mit seinen ersten Strauss-Auff\u00fchrungen in Garmisch-Partenkirchen. Nicht zu Unrecht gilt Strauss als Antipode Bruckners, h\u00f6rt man aber die Einspielungen Ballots, kann man durchaus auf den Gedanken kommen, dass die beiden so unterschiedlichen Komponisten mehr verbindet als gemeinhin gedacht wird. Strauss steht nicht im Ruf, zu den tiefgr\u00fcndigsten K\u00fcnstlern zu geh\u00f6ren, wobei zur Best\u00e4tigung dieser These meist die Programme bestimmter Tondichtungen herangezogen werden. Aber ist seine Musik nicht ungeheuer gut komponiert? War er nicht einer der raffiniertesten Meister des Tonsatzes und der Behandlung des gro\u00dfen Orchesters? Unter den H\u00e4nden oberfl\u00e4chlicher Dirigenten mag das F\u00fcllhorn der Gedanken, die Strauss in seinen Tondichtungen ausgie\u00dft, tats\u00e4chlich wie undifferenziertes Gepl\u00e4nkel wirken, aber diese Art von Dirigenten ist uninteressant und soll hier nicht weiter beachtet werden. Was ist, wenn der Dirigent zeigen kann, wie gut die Stimmen bei Strauss ineinandergreifen, wie die Harmonien einander im Wechsel von Spannung und Entspannung abl\u00f6sen, wie sich gro\u00dfe Formen durch Kontrast und Entwicklung graduell aufbauen, die Musik sich steigert und wieder beruhigt? Was ist, wenn der Dirigent die Phrasierung der Melodien und Motive so geschickt ausf\u00fchren l\u00e4sst, dass das Orchester als ein echter instrumentaler Chor agiert, in dem jede Stimme singt und auch um die Bedeutung ihres Gesanges f\u00fcr das Gesamtgef\u00fcge wei\u00df? Dann zeigt sich, dass Strauss eben kein oberfl\u00e4chlicher K\u00fcnstler ist \u2013 h\u00f6chstens einer, der mit k\u00fcnstlerischen Mitteln leichtfertige Charaktere zeichnet, wie das ja auch z.\u00a0B. Shakespeare oder Mozart tun. Und es zeigt sich, dass in Straussens Musik ein Zug ins Erhabene existiert, der sich an bestimmten Stellen sehr wohl mit der Grundstimmung der Brucknerschen Musik ber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Ballot die Musik Bruckners sich nat\u00fcrlich entfalten l\u00e4sst, ohne ihr willk\u00fcrlich eine bestimmte modische Maske \u00fcberzuziehen, so geht er auch an Strauss heran. Seine Auff\u00fchrungen von <em>Don Juan<\/em> und <em>Ein Heldenleben<\/em> sind nicht vom Willen bestimmt, beweisen zu wollen, dass die St\u00fccke aus irgendeiner Denkweise heraus entstanden sind, sondern schlicht davon, die musikalischen Ph\u00e4nomene angemessen wiederzugeben, aus denen sie bestehen. Damit wird Strauss viel greifbarer, seine vielschichtige Pers\u00f6nlichkeit viel besser erfahrbar, als wenn man ihn als den beschr\u00e4nkten K\u00fcnstler pr\u00e4sentiert, f\u00fcr den oberfl\u00e4chliche Betrachter und Interpreten ihn seit jeher halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als besonders gegl\u00fcckt m\u00f6chte ich Ballots Wiedergabe der langsamen Abschnitte des <em>Heldenlebens<\/em> hervorheben, in denen vielen anderen Dirigenten viel zu rasch die Luft ausgeht und die hier so nat\u00fcrlich, fl\u00fcssig und kurzweilig gelingen, wie man sie selten h\u00f6rt. Leider erf\u00e4hrt man aus den Angaben im Beiheft und auf der H\u00fclle nicht, wer das Violinsolo spielt, das \u201edes Helden Gef\u00e4hrtin\u201c verk\u00f6rpert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>[Norbert Florian Schuck, Juni 2026]<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eug\u00e8ne Ysa\u00ffe: Sonaten f\u00fcr Violine solo, Sonate f\u00fcr zwei Violinen Gramola, 99362; EAN: 9003643993642 Als Dirigent und Violinist hat R\u00e9my Ballot im Laufe der letzten Jahre eine eindrucksvolle Diskographie vorgelegt. 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